Techniken für WCAG 2.0

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G100: Bereitstellung des allgemein üblichen Namens oder eines beschreibenden Namens für Nicht-Text-Inhalt

Anwendbarkeit

Alle Techniken.

Die Technik bezieht sich auf:

Beschreibung

Das Ziel dieser Technik ist es, Benutzer zu erlauben, den Nicht-Text-Inhalt zu identifizieren, auch wenn der Nicht-Text-Inhalt dazu gedacht ist, bestimmte sensorische Erfahrungen zur Verfügung zu stellen. Eine taube Person könnte beispielsweise wissen wollen, was eine instrumentale Audiodatei ist - auch wenn sie sie nicht hören kann. Gleichermaßen könnte eine blinde Person wissen wollen, was das Thema eines visuellen Bildes ist - auch wenn sie es nicht sehen können.

Beispiele

Beispiel 1

  • Beispiel 1: Ein Gemälde der Mona Lisa hat den Alternativtext „Mona Lisa von Leonardo da Vinci“

  • Beispiel 2: Eine Sound-Datei hat den Alternativtext „5 Grundschüler spielen auf einem Theremin“.

  • Beispiel 3: Ein berühmtes modernes Kunstwerk hat die Beschriftung „Rot, Blau und Gelb von Piet Mondrian“

Ressourcen

Ressourcen sind nur zu Informationszwecken und keine offizielle Empfehlung.

Tests

Vorgehensweise

  1. Prüfen Sie, ob der Alternativtext einen beschreibenden Namen zur Verfügung stellt

  2. Prüfen Sie, ob der Alternativtext einen Namen zur Verfügung stellt, der dem Nicht-Text-Inhalt vorher schon vom Autor oder jemand anderem gegeben worden ist.

Erwartete Ergebnisse

Wenn dies eine ausreichende Technik für ein Erfolgskriterium ist, dann bedeutet das Scheitern an diesem Testverfahren nicht zwangsläufig, dass das Erfolgskriterium nicht auf irgendeine andere Art und Weise erfüllt wurde, sondern nur, diese Technik nicht erfolgreich implementiert wurde und nicht benutzt werden kann, um die Konformität zu erklären.