Glossar: Erklärung von Fachbegriffen

Dieses Glossar wurde uns freundlicherweise von Michael Jendryschik zur Verfügung gestellt. Bitte beachten Sie, dass die Verwendung und Weiterverarbeitung nur nach vorheriger Absprache mit dem Autor gestattet ist.

Stand: 11.10.2006

A

Accessibility
Siehe: Zugänglichkeit.
Achromatopsie
Totale Farbenblindheit. Sehr seltene vererbte Erkrankung der Netzhaut. Bei Farbenblinden ist das Farbsehen durch einen Defekt der Zapfen in der Netzhaut ausgefallen. Es existieren nur die Stäbchen in der Netzhaut, die für das Schwarz-Weiß-Sehen, also das Sehen in der Dämmerung verantwortlich sind.
Siehe auch: Zapfen.
Anführungszeichen
Dient der visuellen Auszeichnung von direkter Rede und Zitaten sowie zur Hervorhebung von Wortteilen, Wörtern oder Satzteilen. Im deutschen Schriftsatz werden zwei Varianten verwendet: Doppelte normale Anführungszeichen, bestehend aus doppeltem unteren Anführungszeichen (U+201E) und doppeltem linken Anführungszeichen (U+201C) („foo“), sowie doppelte spitze Anführungszeichen, bestehend aus doppeltem spitzen Anführungszeichen nach rechts (U+00BB) und doppeltem spitzen Anführungszeichen nach links (U+00AB) (sog. Guillemets: »foo«). Dazu kommen jeweils die so genannten halben Anführungszeichen (‚foo‘ und ›foo‹) für Eigennamen und Begriffsdefinitionen sowie verschachtelte Zitate. Stehen ohne Zwischenraum vor und nach dem eingeschlossenen Textabschnitt.
Anker
Quelle und/oder Ziel eines Hyperlinks. In HTML und XHTML unter anderem durch das Element a repräsentiert.
Siehe auch: Hyperlink, HTML, XHTML, Element.
Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (Antidiskriminierungsgesetz)
Nach zähem Ringen und langer Debatte trat am 18.08.2006 in Deutschland das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz – in früheren Entwürfen auch Antidiskriminierungsgesetz (ADG) oder Zivilrechtliches Antidiskriminierungsgesetz (ZAG) genannt – in Kraft. Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen. Das Gesetz entstand in Folge einer entsprechenden EU-Richtlinie aus dem Jahr 2000, die eine Umsetzung in nationales Recht bis 2003 vorsah.
Seit Inkrafttreten tauchen in den Medien immer wieder Berichte über angeblichen Missbrauch auf (zum Beispiel »Unternehmen klagen über Abzocker, die sich das Regelwerk zunutze machen. Für schutzbedürftige Minderheiten dagegen haben sich die Bedingungen nicht verbessert.« Der Spiegel vom 13.11.06) Bundesregierung und Organisationen von Menschen mit Behinderungen haben dagegen weder nennenswerte Probleme in den Unternehmen noch eine Prozessflut registriert.
Im Gegenteil: So riet die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Karin Evers-Meyer (SPD), am 23.11.06 Menschen mit Behinderungen: Wer sich diskriminiert fühle, der solle eine Klage auf Abstellung und Schadenersatz nicht scheuen.
Der genaue Wortlaut ist dokumentiert unter: bundesrecht.juris.de/agg/....
Siehe auch: Behindertengleichstellungsgesetz, BITV.
API (Application Programming Interface)
Schnittstelle, über die ein Betriebssystem oder ein Softwaresystem anderen Programmen Routinen, Protokolle und Dienstprogramme für das Erstellen von Software zur Verfügung stellt.
Apostroph
Auslassungszeichen für einen oder mehrere Buchstaben und zur Markierung des Genitivs von Namen, die auf »s«, »ss«, »ß«, »tz«, »z« oder »x« enden und kein Artikelwort bei sich haben.
Arbeitsentwurf
Siehe: W3C-Arbeitsentwurf.
Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz
Am 15. November 1994 trat die neue Verfassung für das geeinte Deutschland in Kraft. In Artikel 3, Absatz 3 wurde der Satz »Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.« angefügt. Artikel 3 begründet nur ein Benachteiligungsverbot und kein Gleichstellungsgebot. Es bietet jedoch Schutz gegen Diskriminierung durch die öffentliche Gewalt und wirkt als Wertentscheidung auch auf private Rechtsbeziehungen ein.
Ariadne-Faden, auch: Brotkrumen-Navigation (engl.: Breadcrumbs)
Der griechischen Mythologie zufolge ein Geschenk der Prinzessin Ariadne an Theseus. Mit Hilfe des Fadens fand Theseus den Weg durch das Labyrinth, in dem sich der Minotauros befand. Bezeichnung für eine Art der Navigation auf Websites, welche die Hierarchie widerspiegelt und dem Benutzer so eine zusätzliche Orientierungshilfe bietet.
Siehe auch: Website, Benutzer.
ASCII (American Standard Code for Information Interchange)
Zeichensatz, der auf dem lateinischen Alphabet basiert, wie er im modernen Englisch und von Computern zur Darstellung von Text verwendet wird. Wird seit Ende der 1960er verwendet und ist eine 7-Bit-Codierung, benutzt also 128 Zeichen.
Siehe auch: Zeichensatz.
At-Regel
Grundkonstruktion eines Style Sheets. Dient unter anderem zur Angabe, für welches Ausgabemedium Regeln gelten sollen, zum Import zusätzlicher Style Sheets oder zur Angabe der aktuellen Zeichenkodierung. Beginnt mit einem @-Zeichen, unmittelbar gefolgt von einem Bezeichner (z. B. @import, @page), und umfasst alles inklusive des nächsten Semikolons oder Deklarationsblocks.
Siehe auch: Style Sheet, Regel, Zeichenkodierung, Deklarationsblock.
Attribut
Paar aus einem Namen und einem (Text-)Wert, der einem Element zugeordnet wird.
Siehe auch: Element.
Aufgabenangemessenheit
Grundsatz der Dialoggestaltung nach EN ISO 9241-10 (»DIN EN ISO 9241-10: Ergonomische Anforderungen für Bürotätigkeiten mit Bildschirmgeräten - Teil 10: Grundsätze der Dialoggestaltung« Berlin, Beuth-Verlag, 1996). Ein Dialog ist aufgabenangemessen, wenn er den Benutzer unterstützt, seine Arbeitsaufgabe effektiv (Effektivität) und effizient (Effizienz) zu erledigen.
Siehe auch: Dialoggestaltung, Benutzer, Effektivität, Effizienz.
Auslassungsstrich
Zeigt an, dass in Zusammensetzungen oder Ableitungen einer Aufzählung ein gleicher Bestandteil ausgelassen wurde, der sinngemäß zu ergänzen ist (Groß- und Einzelhandel, Schulbücher und -hefte). Das korrekte Zeichen wäre der geschützte Bindestrich, üblich ist jedoch der gewöhnliche Bindestrich.
Siehe auch: Bindestrich, geschützt, Bindestrich.
Autor
Siehe: Webautor.

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B

Bannerblindheit
Phänomen, dass Benutzer oft alles innerhalb oder direkt über und unter rechteckiger Bereiche im oberen Drittel des Bildschirms übersehen, da sie dort mit einer Werbefläche rechnen.
Siehe auch: Benutzer.
Bar
Siehe: Foo.
Barrierefreiheit
Der Begriff »Barrierefreiheit« kommt ursprünglich aus der Behindertenbewegung und bezeichnet bestimmte Qualitäten gestalteter Lebensbereiche, wodurch diese für Menschen mit Behinderung nutzbar sind.
Die gesetzliche Definition lautet: »Barrierefrei sind […] technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen […], wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.« (§4 BGG, näheres dazu bei www.behindertenbeauftragte.de)
Siehe: Zugänglichkeit.
Behindertengleichstellungsgesetz (BGG)
Am 1. Mai 2002 trat das Behindertengleichstellungsgesetz in Kraft. Kernstück des Bundesgleichstellungsgesetzes ist die Herstellung einer umfassend verstandenen Barrierefreiheit. Gemeint ist damit nicht nur die Beseitigung räumlicher Barrieren für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte, sondern zum Beispiel auch die Kommunikation blinder und sehbehinderter Menschen in den elektronischen Medien und ihre Teilnahme an Wahlen. Behinderten Menschen soll ermöglicht werden, alle Lebensbereiche wie bauliche Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände und Kommunikationseinrichtungen »in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernisse und ohne fremde Hilfe« zu nutzen. Die soll die gleichberechtigte Teilhabe von behinderten Menschen am Leben in der Gesellschaft gewährleisten und ihnen eine selbstbestimmte Lebensführung ermöglichen. Weitere Informationen bei der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen.
Zur Erreichung dieses Ziels wurden verschiedene Bundesgesetze im Bereich Bahn-, Luft- und Nahverkehr sowie u.a. das Gaststätten- und Hochschulrahmengesetz geändert. Die Deutsche Gebärdensprache (DGS) wird als eigenständige Sprache anerkannt.
Siehe auch: Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (Antidiskriminierungsgesetz), BITV.
Behinderung
Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist.
Benutzbarkeit
Siehe: Web-Ergonomie.
Benutzer
  1. Ein Mensch, die mit einem Benutzeragenten arbeitet, um eine Ressource anzuzeigen, anzuhören oder anderweitig zu nutzen.
  2. Ein Mensch, die mit einem Dialogsystem (Dialog) arbeitet.
Siehe auch: Benutzeragent, Ressource, Dialog.
Benutzeragent

auch: User Agent, Benutzerprogramm

Ein beliebiges Programm, das eine Ressource ausliest und weiterverarbeitet. Ein Benutzeragent kann eine Ressource anzeigen, sie vorlesen, ihren Ausdruck veranlassen oder es in ein anderes Format umwandeln. In den meisten Fällen ist ein einfacher Webbrowser gemeint.
Siehe auch: Ressource, Webbrowser.
Benutzerprogramm
Andere Übersetzung von User Agent.
Siehe auch: Benutzeragent.
Bindestrich
Verbindet Wörter und andere Zeichen zu Komposita. Wird oft als Trennungsstrich verwendet.
Siehe auch: Trennungsstrich.
Bindestrich, geschützt
Verbindet Wörter und andere Zeichen zu Komposita. Verhindert im Gegensatz zum einfachen Bindestrich, dass an der Bruchstelle getrennt wird.
Siehe auch: Bindestrich.
Bit
Kunstwort aus binary digit, englisch für Binärziffer. Die Informationsmenge 1 Bit gibt an, welche von zwei möglichen Zuständen zutrifft, beispielsweise die Stellung eines Schalters.
Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV)
Die BITV stellt Anforderungen und Bedingungen auf, welche behinderten Menschen, denen die Nutzung der Informationstechnik üblicherweise nur eingeschränkt möglich ist, den Zugang dazu zu eröffnen. Grundlage des barrierefreien Webdesign in Deutschland und die verbindliche Rechtsverordnung zu § 11 Behindertengleichstellungsgesetz. Der für Webentwickler relevante Teil der BITV versteckt sich in Anlage 1, welche die Anforderungen und Bedingungen aufführt, die erfüllt sein müssen, damit ein Webangebot als barrierefrei im Sinne des BGG gelten kann.
Blaublindheit
Seltenste Form der Dichromatopsie. Blaublinde Personen besitzen kein Farbempfinden im kurzwelligen Bereich und haben Schwierigkeiten, Blau und Grün sowie Gelbgrün und Grau voneinander zu unterscheiden.
Siehe auch: Dichromatopsie.
Blindheit
Höchste Sehschärfe weniger als 1/20 und geringste Sehschärfe gleich oder besser als Nichtwahrnehmung des Lichts.
Blocksatz
Im Druck übliche Methode, einen Text so zu setzen, dass die Zeilen durch Erweiterung der Wortzwischenräume auf gleiche Breite gebracht werden. Für die Verwendung im World Wide Web nicht geeignet, da Worttrennung in Webbrowsern nicht ohne weiteres möglich ist und dadurch sehr große Wortzwischenräume entstehen können.
Siehe auch: World Wide Web, Webbrowser.
Blog
Siehe: Weblog.
Braillezeile
Spezielles Ausgabegerät, das über ein taktiles Display mit in den meisten Fällen acht beweglichen Stiften Punktemuster entsprechend dem Braille-Alphabet ausgibt. Auf diese Weise werden blinde Benutzer in die Lage versetzt, selbstständig am Computer zu arbeiten. Braillezeilen werden oftmals in Kombination mit einem Screenreader verwendet.
Siehe auch: Benutzer.
Brotkrumen-Navigation
Siehe: Ariadne-Faden.
Browser
Siehe: Webbrowser.
Browser-Style Sheet
Wird von Webbrowsern vor allen anderen Style Sheets für ein Dokument angewendet. Sollte die Elemente so präsentieren, dass sie den allgemeinen Darstellungserwartungen für die Dokumentsprache entsprechen (z. B. wird ein Element em in HTML bei visuellen Browsern unter Verwendung einer kursiven Schrift dargestellt). Kann durch Style Sheets des Benutzers oder des Webautoren überschrieben werden.
Siehe auch: Webbrowser, Style Sheet, Dokument, Element, HTML, Benutzer, Webautor.
Bug
Begriff für Softwarefehler.
Bugfix
Bezeichnung für das Beheben oder einen Patch zum Beheben eines Softwarefehlers.

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C

Camino
Ein auf Mozilla basierender Webbrowser für Mac OS X. Vormals unter dem Namen Chimera bekannt.
Siehe auch: Mozilla, Webbrowser.
CAPTCHA
Bei einem CAPTCHA handelt es sich um ein Bild, das eine Folge zufällig ausgewählter Buchstaben oder Ziffern zeigt. Die Buchstaben bzw. Ziffern werden durch Verzerrung oder die Darstellung vor einem komplizierten Hintergrund absichtlich schwer lesbar gemacht. Die Zeichen auf dem CAPTCHA müssen vom Benutzer erkannt und in der richtigen Reihenfolge in ein Eingabefeld auf der Webseite geschrieben werden. Ohne alternative Möglichkeiten sind diese nicht barrierefrei.
Siehe auch: Grafische Zugangscodes sperren Internetnutzer aus.
CDATA-Abschnitt

Character Data

Wird in XML-Dokumenten dazu verwendet, dem Parser mitzuteilen, dass kein Markup folgt, sondern normaler Text. Enthaltene Markup-Zeichen werden vom Parser ignoriert.
Siehe auch: XML, Dokument, Parser, Markup, Zeichen.
CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire)
Forschungszentrum für Teilchenphysik in der Nähe von Genf. Tim Berners-Lee erfand während seiner Arbeit am CERN das World Wide Web.
(http://www.cern.ch)
Siehe auch: World Wide Web.
Client
Programm, das den Dienst eines anders Programms nutzt, z. B. ein Webbrowser, ein Editor oder ein Suchroboter.
Siehe auch: Server, Webbrowser, Suchroboter.
CMS (Content Management System)
Softwaresystem für das Administrieren von Webinhalten mit Unterstützung des Erstellungsprozesses basierend auf der Trennung von Inhalten und Struktur. Benutzen die Mechanismen des Dokumenten-Managements.
Siehe auch: World Wide Web, Dokument.
Corporate Design
Einheitliches visuelles Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Organisation mit dem Ziel, einen Wiedererkennungseffekt zu erreichen. Dazu gehören sowohl die Gestaltung der Kommunikationsmittel (z. B. Firmenzeichen, Geschäftspapiere, Werbemittel, Verpackungen) als auch das Produkt- und Webdesign.
Crawler
Siehe: Suchroboter.
CSS (Cascading Style Sheets)
Formatierungssprache, die es Webautoren und Benutzern erlaubt, Formatierungen (zum Beispiel Schriften, Abstände und akustische Aspekte) von strukturierten Dokumenten (z. B. HTML oder XML) durchzuführen. CSS vereinfacht mit der Trennung vom Inhalt des Dokuments von dessen Präsentation die Erfassung von Web-Dokumenten und die Verwaltung von Websites.
W3C (H. W. Lie, B. Bos); »Cascading Style Sheets, Level 1«, 1996/1999
W3C (B. Bos, H. W. Lie, C. Lilley, I. Jacobs); »Cascading Style Sheets, Level 2«, 1998.
Deutsche Übersetzung: edition W3C.de (J. Muhr, S. Mintert); »Cascading Style Sheets, Level 2«
Siehe auch: Webautor, Benutzer, Dokument, HTML, XML, World Wide Web, Website.

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D

Deklaration
Bestandteil eines CSS-Deklarationsblocks. Besteht aus einer Eigenschaft, gefolgt von einem Doppelpunkt, gefolgt von einem Wert. Vor und hinter diesen Bestandteilen kann sich Whitespace befinden. Mehrere Deklarationen werden durch ein Semikolon voneinander getrennt.
Siehe auch: CSS, Deklarationsblock, Eigenschaft, Whitespace.
Deklarationsblock
Bestandteil einer CSS-Regel. Beginnt mit einer öffnenden geschweiften Klammer und endet mit der zugehörigen schließenden geschweiften Klammer. Innerhalb der geschweiften Klammern dürfen beliebige Zeichen stehen. Klammern, eckige Klammern und geschweifte Klammern müssen immer paarweise auftreten und dürfen verschachtelt werden. Einfache und doppelte Anführungszeichen müssen ebenfalls paarweise auftreten. Üblicherweise enthält der Deklarationsblock ein oder mehrere Deklarationen.
Siehe auch: CSS, Regel, Zeichen, Deklaration.
deprecated
Ein Element oder Attribut einer Auszeichnungssprache gilt als deprecated (missbilligt, veraltet), wenn es durch neuere Konstrukte oder Technologien überholt wurde. Missbilligte (X)HTML-Elemente und -Attribute sind nur noch in der Transitional-DTD enthalten, nicht jedoch in der Strict-DTD.
Siehe auch: Element, Attribut, HTML, XHTML, DTD.
Deuteranopie
Siehe: Rot-Grün-Blindheit.
Dialog
Interaktion zwischen einem Benutzer und einem Dialogsystem, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.
Siehe auch: Benutzer.
Dialoggestaltung
Gestaltung der Dialogstruktur und Dialogdynamik mithilfe von Fenstern, Webbrowsern, Menüs und Kommandos unter Berücksichtigung der Software-Ergonomie.
Siehe auch: Dialog, Webbrowser, Software-Ergonomie.
Dichromatopsie
Partielle Farbenblindheit, bei der nur zwei Zapfenarten (Zapfen) aktiv sind. Betroffene können eine der drei Grundfarben nicht wahrnehmen. Ist immer angeboren und verstärkt oder vermindert sich im Laufe der Zeit nicht. Man unterscheidet zwischen Blaublindheit (auch »Blau-Gelb-Blindheit« genannt) und Rot-Grün-Blindheit.
Siehe auch: Zapfen, Blaublindheit, Rot-Grün-Blindheit.
DIN (Deutsches Institut für Normung e.V.)
Die für die Normungsarbeit in Deutschland zuständige Institution. Vertritt die deutschen Interessen in den weltweiten und europäischen Normungsorganisationen. Mitglied der ISO, amerikanisches Gegenstück ist das ANSI. (http://www.din.de)
Siehe auch: ISO.
Doctype
Siehe: Dokumenttyp-Deklaration.
Doctype Switching
Verfahren zur Bestimmung des Darstellungsmodus eines (X)HTML-Dokuments in aktuellen Webbrowsern in Abhängigkeit von Art und Notation der verwendeten Dokumenttyp-Definition. Verläuft nach folgendem Schema: Wenn das Dokument keine Dokumenttyp-Deklaration hat oder eine aus einer Positivliste, dann gehe in den Quirks Mode. In allen anderen Fällen gehe in den Standards Compliance Mode. Im Quirks Mode wird eine Webseite wie durch alte, inkompatible Browser dargestellt; der Standards Compliance Mode bemüht sich um eine Darstellung gemäß den W3C-Spezifikationen. Aktuelle Gecko- und Opera-Versionen unterteilen den Standards Compliance Mode in einen Almost Standards Mode und einen Full Standards Mode.
Siehe auch: HTML, XHTML, Dokument, Webbrowser, Dokumenttyp-Definition, W3C-Spezifikation, Gecko Rendering Engine, Opera.
Dokument
Bezeichnet in der elektronischen Datenverarbeitung eine nicht ausführbare Datei mit in der Regel durch Menschen lesbarem Inhalt, z. B. HTML-Dokument, Word-Dokument. Besteht aus Inhalt, Struktur, Informationen zur visuellen Darstellung und semantischen Informationen.
Siehe auch: HTML, Semantik.
Dokumenttyp
auch: Anwendung, Ausprägung, Derivat, Sprache; Konkrete Instanz einer Auszeichnungssprache. SGML-Dokumenttypen, z. B. HTML oder DocBook, werden durch eine DTD definiert, XML-Dokumenttypen, z. B. XHTML oder SVG, durch eine DTD oder ein XML Schema.
Siehe auch: SGML, HTML, DTD, XML, XHTML, SVG.
Dokumenttyp-Definition
Siehe: DTD.
Dokumenttyp-Deklaration
Benennt die Dokumenttyp-Definition, welche für das Dokument verwendet wird. Teilt der verarbeitenden Software mit, um welchen Dokumenttyp es sich handelt.
Siehe auch: DTD, Dokument, Dokumenttyp.
DOM (Document Object Model)
W3C-Empfehlung, die Programmen eine allgemeine Vorgehensweise für den Zugriff auf Bestandteile eines Dokuments liefert. W3C; »Document Object Model (DOM)«.
Siehe auch: W3C-Empfehlung, Dokument.
DTD (Document Type Definition)
In SGML ein Metadokument, das Informationen darüber enthalt, wie ein Satz von SGML-Elementtypen verwendet werden kann. In XML wird diese Rolle häufig von XML Schema übernommen.
Siehe auch: SGML, Meta, Dokument, Elementtyp, XML.

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E

ECMA (European Computer Manufacturers Association)
1961 gegründete Normungsorganisation zur Standardisierung von Informations- und Kommunikationssystemen in Europa.
Siehe auch: Norm.
Effektivität
Die Genauigkeit und Vollständigkeit, mit der Benutzer ein bestimmtes Ziel erreichen.
Siehe auch: Benutzer.
Effizienz
Der im Verhältnis zur Genauigkeit und Vollständigkeit eingesetzte Aufwand, mit dem Benutzer ein bestimmtes Ziel erreichen.
Siehe auch: Benutzer.
Eigenschaft
Der Bestandteil einer CSS-Deklaration, dem ein Wert zugeordnet wird.
Siehe auch: CSS, Deklaration.
Element
Konkrete Ausprägung eines Elementtyps, bestehend aus Leeres-Element-Tag oder Start-Tag und gegebenenfalls End-Tag sowie Inhalt.
Siehe auch: Elementtyp, Leeres-Element-Tag, Start-Tag, End-Tag.
Elementtyp
Innerhalb der Dokumenttyp-Definition oder des XML Schemas, das den SGML- oder XML-Dokumenttyp definiert, festgelegtes syntaktisches Konstrukt, das Struktur oder gewünschtes Verhalten repräsentiert. Sowohl HTML als auch XHTML bestehen abhängig von der gewählten Variante aus bis zu 91 Elementtypen, beispielsweise Absätze (P), Tabellen (table) oder Anker (a). Eine konkrete Ausprägung eines Elementtyps heißt Element.
Siehe auch: Dokumenttyp-Definition, SGML, XML, Dokumenttyp, HTML, XHTML, Element.
Empfehlung
Siehe: W3C-Empfehlung.
End-Tag (auch: Schluss-Tag, Ende-Tag)
Schließt die Notation eines Elements ab. Besteht aus öffnender spitzer Klammer, dem Ende-Kennzeichen /, dem Elementnamen und schließender spitzer Klammer. Beispiel: </foo>.
Siehe auch: Element.
Entity
Siehe: Zeichenreferenz.
Ergonomie
Wissenschaft von der Verbesserung der Schnittstelle zwischen Benutzer (Mensch) und Objekt (Maschine).
Siehe auch: Benutzer, Web-Ergonomie.
Erwartungskonformität
Grundsatz der Dialoggestaltung nach EN ISO 9241-10 (»Ergonomische Anforderungen für Bürotätigkeiten mit Bildschirmgeräten - Teil 10: Grundsätze der Dialoggestaltung«). Ein Dialog ist erwartungskonform, wenn er konsistent ist und den Merkmalen des Benutzers entspricht, z. B. seinen Kenntnissen aus dem Arbeitsgebiet, seiner Ausbildung und seiner Erfahrung sowie den allgemein anerkannten Konventionen.
Siehe auch: Dialoggestaltung, Dialog.

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F

Farbenblindheit
Siehe: Achromatopsie.
Farbfehlsichtigkeit
Fehlfunktion der Zapfen, wodurch Farben nicht mehr richtig wahrgenommen werden können. Man unterscheidet zwischen totaler Farbenblindheit (Achromatopsie) und partieller Farbenblindheit (Dichromatopsie), auch »Zweifarbensehen« genannt.
Siehe auch: Zapfen, Achromatopsie, Dichromatopsie.
Farbtiefe
Menge der verfügbaren Farbinformationen pro Pixel in Bit bei digitalen Bildern. Bei einer Farbtiefe von n Bit können 2n verschiedene Farben angegeben werden. Bei beispielsweise 1 Bit Farbtiefe zwei Farben, bei 8 Bit Farbtiefe 256 Farben.
Siehe auch: Bit.
Fehlerseite
Dokument, das der Webbrowser anzeigt, wenn der Webserver einen Fehlercode sendet. Es können eigene Fehlerseiten definiert werden, die an das Design der Website angepasst werden und hilfreichere Fehlermeldungen sowie zusätzliche Informationen enthalten.
Siehe auch: Dokument, Webbrowser, Webserver, Corporate Design, Website.
Fehlertoleranz
Grundsatz der Dialoggestaltung nach EN ISO 9241-10 (»Ergonomische Anforderungen für Bürotätigkeiten mit Bildschirmgeräten - Teil 10: Grundsätze der Dialoggestaltung«). Ein Dialog ist fehlertolerant, wenn das beabsichtigte Arbeitsergebnis trotz fehlerhafter Eingaben entweder mit keinem oder mit minimalem Korrekturaufwand seitens des Benutzers erreicht werden kann.
Siehe auch: Dialoggestaltung, Dialog.
Firefox
Freier Webbrowser, der wie Mozilla die Gecko Rendering Engine zur Darstellung von HTML und XHTML-Dokumenten und den XML-Dokumenttyp XUL (XML User-interface Language) zur Gestaltung der GUI verwendet. Wurde im Jahre 2004 durch über Spenden finanzierte, großformatige Anzeigen in der New York Times und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auch außerhalb der Webgemeinde bekannt und verbreitet sich seitdem enorm.
Siehe auch: Webbrowser, Mozilla, Gecko Rendering Engine, Rendering Engine, HTML, XHTML, Dokument, XML, Dokumenttyp, GUI, World Wide Web.
Flash
Auf Vektorgrafiken basierendes Grafik- und Animationsformat der amerikanischen Firma Adobe (früher: Macromedia), das heutzutage auf vielen Websites eingesetzt wird.
Siehe auch: Website.
Fokus
Man spricht davon, dass ein Element den Fokus hat, wenn es Tastaturereignisse oder andere Arten der Texteingabe (z. B. Sprache) akzeptiert, beispielsweise ein Anker, den man über die Tabulator-Taste angesteuert, oder ein Texteingabefeld, in das man hineingeklickt hat.
Siehe auch: Element.
Foo
Definitionsfreier Stellvertreterausdruck, d.h. Ausdruck für »irgendetwas«, »irgendeins«. Dient oft als Platzhalter in technischen Anleitungen oder Beispielen. Werden mehrere Ausdrücke gebraucht, ist die Reihenfolge foo, bar, baz, qux, quux üblich. Der Begriff geht auf US-amerikanische Soldaten des Zweiten Weltkriegs zurück. In Anlehnung an das deutsche Wort »furchtbar« benannten sie etwas, was völlig zerstört oder kaputt war, mit der Abkürzung FUBAR (Fucked Up Beyond All Repair), was im Laufe der Zeit als »foobar« amerikanisiert wurde und auf diesem Weg in den deutschen Sprachraum zurück kehrte (vgl. Wikipedia).
Frames
Ermöglichen es, eine Webseite in verschiedene Unterbereiche zu zerteilen und in jeden Bereich eine eigene Ressource zu laden. Das einzelne Segment wird als Frame bezeichnet, die Definition aller Frames als Frameset. Wurden von Netscape mit dem Netscape Navigator 2.0 eingeführt und durch das W3C im Rahmen von HTML 4 standardisiert, verlieren heute allerdings zunehmend an Bedeutung. XFrames sollen Frames zukünftig ersetzen.
Siehe auch: Webseite, Ressource, Netscape Navigator, W3C, HTML, XFrames.
FTP

File Transfer Protocol

Netzwerkprotokoll zur Übertragungen von Dateien vom Server zum Client, vom Client zum Server oder clientgesteuert zwischen zwei Servern.
Siehe auch: Server, Client.

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G

Gebrauchstauglichkeit
Das Ausmaß, in dem ein Produkt (z. B. eine Website) durch bestimmte Benutzer in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufrieden stellend zu erreichen.
Siehe auch: Website, Benutzer, Effektivität, Effizienz.
Gecko Rendering Engine
Name einer Rendering Engine, die zur Darstellung von (X)HTML-Dokumenten verwendet wird. Wird mit besonderem Augenmerk auf die vollständige Unterstützung von offenen Standards wie HTML, CSS, DOM, XML, RDF und JavaScript entwickelt. Wird unter anderem von den Webbrowsern Netscape Navigator, Mozilla, Firefox, Camino und Konqueror verwendet.
Siehe auch: Rendering Engine, HTML, XHTML, Dokument, CSS, DOM, XML, RDF, JavaScript, Webbrowser, Netscape Navigator, Mozilla, Firefox, Camino, Konqueror.
Gedankenstrich
Verwendet man zur Ankündigung, dass etwas Weiterführendes folgt, oder um einen Wechsel zwischen zwei Sätzen deutlich zu machen oder um Zusätze oder Nachträge abzugrenzen. Im Deutschen wird der kurze Gedankenstrich (U+2013) verwendet.
GIF (Graphics Interchange Format)
Digitales Bildformat mit guter verlustfreier Komprimierung für Bilder mit geringer Farbtiefe (bis zu 256 Farben). 1987 vom US-Onlinedienst CompuServe eingeführt. Vor allem wegen seiner effizienten Kompression LZW (Lempel-Ziv-Welch-Algorithmus) populär. Ermöglicht das Speichern mehrerer Bilder in einer einzigen Datei, was vor allem für einfache Animationen verwendet wird.
Siehe auch: Farbtiefe.
gleichstellen
Auf die gleiche (Rang)stufe stellen; die gleichen Rechte zugestehen.
GUI (Graphical User Interface)
Grafische Schnittstelle auf Computern, die eine Interaktion mit dem Benutzer verlangen, also derjenige Teil einer Software, den der Benutzer unmittelbar (vor sich auf dem Monitor bzw. der Anzeige) sieht (vgl. Wikipedia).
Siehe auch: Benutzer.
Gültigkeit
Ein Dokument ist gültig (valide), wenn es erfolgreich gegen die zugrunde liegende DTD geprüft werden kann. Es dürfen nur die Elemente, Attribute und Attributwerte auf die Art und Weise verwendet (und verschachtelt) werden, wie es für die gewählte Sprachversion definiert ist. Nur ein vollständig fehlerbereinigtes und korrekt geschriebenes Dokument verdient das Attribut gültig.
Siehe auch: Dokument, DTD, Element, Attribut.

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H

Hexadezimalsystem
Zahlensystem zur Basis 16. Benutzt die Ziffern 0 bis 9, sowie für die dezimalen Zahlen 10 bis 15 die Buchstaben A bis F. Oftmals wird die Hexadezimalschreibweise durch das Voranstellen von »x« (in HTML) oder »0x« (in Programmiersprachen wie C++ oder Java) kenntlich gemacht, damit eine Verwechslung mit der Dezimal- oder anderen Schreibweisen ausgeschlossen wird.
Siehe auch: Programmiersprache.
Homepage
Die erste Seite einer Website, also die Seite, die von einem Benutzer in der Regel als erstes aufgerufen wird, zu der er immer wieder zurückkommt und die deutlich öfter betrachtet wird als irgendeine andere Seite. Sollte vermitteln, welche Inhalte, Produkte oder Dienstleistungen auf der Website angeboten werden, was das Unternehmen macht, welches die Website repräsentiert, und wodurch es sich von der Konkurrenz abhebt. Ziel ist die Beantwortung folgender Fragen: Wo bin ich? Was kann ich hier tun?
Siehe auch: Website, Benutzer.
HTML (Hypertext Markup Language)
Bildet zusammen mit HTTP und URI die fundamentalen Mechanismen des World Wide Web. Die Auszeichnungssprache HTML vereint semantische Auszeichnung von Inhalten und Hypertext und ermöglicht Webautoren unter anderem, Dokumente mit Überschriften, Text, Tabellen, Auflistungen, Hyperlinks zu anderen Dokumenten und Ressourcen sowie anderen Arten von Auszeichnungen online zu veröffentlichen, Formulare zur Interaktion mit Benutzern zu entwerfen, sowie Multimedia-Elemente wie Videos, Musik und Animationen sowie Applikationen direkt in ihre Dokumente einzufügen. Wurde von Tim Berners-Lee als SGML-Dokumenttyp entworfen und 1995 unter der Leitung der IETF erstmalig als Norm standardisiert und als RFC 1866 »Hypertext Markup Language - 2.0« veröffentlicht. Es folgten HTML 3.2 (1997), HTML 4.0 (1998) und HTML 4.01 (1999).
T. Berners-Lee, D. Connolly; »Hypertext Markup Language - 2.0«, 1995.
W3C (D. Raggett); »HTML 3.2 Reference Specification«, 1997.
W3C (D. Raggett, A. Le Hors, I. Jacobs); »HTML 4.0 Specification«, 1998.
W3C (D. Raggett, A. Le Hors, I. Jacobs); »HTML 4.01 Specification«, 1999. Deutsche Übersetzung: edition W3C.de (C. Kühnel, S. Mintert, S. Schumacher); »HTML 4.01-Spezifikation«.
Siehe auch: HTTP, URI, World Wide Web, Semantik, Hypertext, Webautor, Dokument, Hyperlink, Ressource, SGML, Dokumenttyp, IETF, Norm, RFC.
HTML Tidy
Als Open Source frei erhältliches Programm, welches dazu dient, (X)HTML-Dokumente zu prüfen und auf Wunsch automatisch zu korrigieren und zu bereinigen. Konvertiert HTML in XHTML und verschönert Quelltext. Die TidyLib-Bibliothek kann auf verschiedene Weise in diverse andere Programme integriert werden.
Siehe auch: Open Source, HTML, XHTML, Dokument.
HTML-Kompatibilitätsrichtlinien
Eine in Anhang C der XHTML-Empfehlung aufgestellte Sammlung von Entwurfsrichtlinien für Webautoren, die möchten, dass ihre XHTML-Dokumente von vorhandenen HTML-Benutzeragenten wiedergegeben werden können.
Siehe auch: XHTML, W3C-Empfehlung, Webautor, Dokument, HTML, Benutzeragent.
HTTP (Hypertext Transfer Protocol)
Im Jahre 1990 von Tim Berners-Lee entwickeltes Kommunikationsschema zum Austausch von Daten und noch heute das Standardprotokoll des World Wide Webs. HTTP 1.0 wurde im Mai 1996 veröffentlicht. Bereits im August desselben Jahres folgte HTTP 1.1. HTTP wird primär zur Anfrage und Übertragung von Ressourcen verwendet. Wird durch Erweiterung seiner Anfragemethoden, Header-Informationenen und Fehlercodes im Rahmen von HTTP 1.1 zunehmend zum Austausch beliebiger Daten zwischen Clients und Servern verwendet.
T. Berners-Lee, R. Fielding, H. Frystyk; »Hypertext Transfer Protocol - HTTP/1.0«, 1996.
R. Fielding, J. Gettys, J. Mogul, H. Frystyk, L. Masinter, P. Leach, T. Berners-Lee; »Hypertext Transfer Protocol - HTTP/1.1«, 1999; Errata.
Siehe auch: World Wide Web, Ressource, Client, Server.
Ein Verweis von einem Quell- zu einem Zielanker, in den meisten Fällen von einem Dokument zu einem anderen (externer Link) oder von einer Stelle in einem Dokument zu einer anderen im selben Dokument (interner Link), der über einen Computer effizient verfolgt werden kann. Die Verbindungseinheit in Hypertext.
Siehe auch: Anker, Dokument, Effizienz, Hypertext.
Hypertext
Nichtlineare Organisation heterogener Objekte, deren netzartige Struktur durch logische Verbindungen zwischen atomisierten Wissenseinheiten hergestellt wird, oder einfacher: nichtlineare Präsentation von Inhalten. Die einzelnen Inhalte werden Knoten genannt. Über Verweise navigiert man von einem Knoten zum anderen. Den Begriff prägte der US-amerikanische Gesellschafts- und Computerwissenschaftler Ted Nelson im Jahre 1965 im Rahmen seines Hypertext-Systems Xanadu.
Siehe auch: Hyperlink.

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I

iCab
Webbrowser für Mac OS und Mac OS X, der als einer der ersten den Acid2-Test bestand.
Siehe auch: Webbrowser.
IETF (Internet Engineering Task Force)
Offene, internationale Vereinigung von Netzwerktechnikern, Herstellern und Anwendern, organisiert in über 80 Arbeitsgruppen mit insgesamt mehr als 700 Mitgliedern. Erarbeitet Vorschläge zur Standardisierung des Internets.
Individualisierbarkeit
Grundsatz der Dialoggestaltung nach EN ISO 9241-10 (»Ergonomische Anforderungen für Bürotätigkeiten mit Bildschirmgeräten - Teil 10: Grundsätze der Dialoggestaltung«). Ein Dialog ist individualisierbar, wenn das Dialogsystem (Dialog) Anpassungen an die Erfordernisse der Arbeitsaufgabe sowie an die individuellen Fähigkeiten und Vorlieben des Benutzers zulässt.
Siehe auch: Dialoggestaltung, Dialog.
Internationalisierung (auch: I18N)
Gestattet und vereinfacht die Benutzung einer Webseite für verschiedenen Sprachen, Schriften und Kulturen.
Internet Explorer
Der heute mit Abstand meistgenutzte Webbrowser. Seit Windows 95 SR2 Bestandteil des Betriebssystems Microsoft Windows. Verliert aufgrund zahlreicher Sicherheitslöcher und zum Teil mangelhafter Unterstützung aktueller Standards immer mehr Marktanteile an Konkurrenzprodukte wie Mozilla, Opera oder vor allem Firefox.
Siehe auch: Webbrowser, Mozilla, Opera, Firefox.
Invertiertes Pyramidenprinzip
Seit langem bei Pressetexten und für Zeitungsartikel bewährtes und auch für das Schreiben im Web geeignetes Prinzip, bei dem das Wichtigste stets oben steht und die Informationen zum Ende immer detaillierter werden. Der Leser muss sich nach jedem Absatz entscheiden können, ob sein Informationsbedarf gedeckt ist.
Siehe auch: Web.
ISO (International Organization for Standardization)
Internationale Vereinigung der Standardisierungsgremien von 148 Ländern. Verabschiedet internationale Standards in allen technischen Bereichen sowie Verfahrensstandards. Deutschland ist seit 1951 durch das DIN in der ISO vertreten.
(http://www.iso.org)
Siehe auch: DIN.
ISO-8859
Definiert in zurzeit 15 verabschiedeten und einer verworfenen Teilnorm verschiedene 8-Bit-Zeichensätze für die Informationstechnik. Die ersten 128 Zeichen (0 bis 127) entsprechen dabei ASCII, die Positionen 128 bis 159 sind für Steuerzeichen reserviert, die Positionen 160 bis 255 werden für Sonderzeichen wie etwa Umlaute oder andere diakritische Zeichen verwendet, die in einer Vielzahl von Sprachen mit lateinischem Grundalphabet notwendig sind.
Siehe auch: Zeichensatz, Zeichen, ASCII.

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J

Java
Objektorientierte Programmiersprache, die unter anderem von Patrick Naughton, Mike Sheridan und James Gosling im Auftrag des amerikanischen Computerherstellers Sun Microsystems entworfen wurde. Wird noch heute weiterentwickelt. Man unterscheidet Java-Applets, die in einem Webbrowser ausgeführt werden, Java-Servlets, die auf einem Webserver ausgeführt werden und Java-Anwendungen, die von einer virtuellen Maschine als eigenständige Programme ausgeführt werden (vgl. H. Balzert; »Webdesign & Web-Ergonomie«, Dortmund, W3L, 2004).
Siehe auch: Programmiersprache, Webserver.
JavaScript
Clientseitige Skriptsprache, die dazu entwickelt wurde, Webseiten dynamisch zu gestalten. Mittels einer Schnittstelle zum DOM können Elemente manipuliert werden, nachdem das Dokument zum Client übertragen wurde. Erweiterung von ECMAScript.
ECMA Standardizing Information and Communication Systems; »ECMAScript Language Specification«, 1999.
Siehe auch: Client, Skriptsprache, Webseite, DOM, Element, Dokument, ECMA.
JAWS (Job Access With Speech)
Screenreader der Freedom Scientific GmbH, der eine Sprachtechnologie einsetzt, die auf der Grundlage des Windows-Betriebssystems den Einsatz aller gängigen Softwareanwendungen und den Zugang zum Internet möglich macht. Verwendet eine integrierte Sprachausgabe, um den aktuellen Bildschirminhalt wiederzugeben. Gleichzeitig kann die Ausgabe auf einer Braillezeile erfolgen.
Siehe auch: Screenreader, Braillezeile.
JPEG (Joint Photographic Experts Group)
Eines der am weitesten verbreiteten Formate zur digitalen Speicherung von Bildern. Bietet ein standardisiertes verlustbehaftetes Kompressionsverfahren, den so genannten Baseline Codec.

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K

Kaskade
Designprinzip von CSS. Style Sheets können drei verschiedene Ursprünge haben: Webautor, Benutzer und Benutzeragent. Style Sheets aus diesen drei Ursprüngen überlappen sich im Gültigkeitsbereich und arbeiten gemäß der Kaskade zusammen. Dabei wird jeder Regel eine Spezifität zugeordnet. Gelten mehrere Regeln, setzt sich diejenige mit der höchsten Spezifität durch. Importierte Style Sheets sind ebenfalls kaskadenartig angeordnet, und ihre Spezifität ist von ihrer Import-Reihenfolge abhängig.
Siehe auch: CSS, Style Sheet, Webautor, Benutzer, Benutzeragent, Regel.
KHTML
Rendering Engine in einigen Browsern, unter anderem Konqueror und Safari, die ein HTML-Dokument analysiert und dessen korrekte Darstellung übernimmt. Sehr schnell bei der Darstellung, aber bei fehlerhaftem HTML-Code weniger tolerant als Gecko.
Siehe auch: Rendering Engine, Browser, Konqueror, Safari, Gecko Rendering Engine.
Kodierung
Siehe: Zeichenkodierung.
Kombinator
Verkettet mehrere einfache Selektoren miteinander, um zusätzliche Übereinstimmungsbeschränkungen zu definieren. Kombinatorzeichen sind Whitespace, das Größer-als-Zeichen, das Plus und die Tilde.
Siehe auch: Selektor, Whitespace.
Konqueror
Dateimanager und Webbrowser der grafischen Betriebssystem-Oberfläche KDE. Agiert durch die Komponente KHTML als Webbrowser mit eingebauter Unterstützung unter anderem für JavaScript und CSS.
Siehe auch: Webbrowser, KHTML, JavaScript, CSS.

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L

Leeres Element
Element, dessen Inhaltsmodell leer ist. Wird in SGML-Dokumenten ausschließlich mit Start-Tag und in XML-Dokumenten hauptsächlich als Leeres-Element-Tag notiert.
Siehe auch: Element, SGML, Dokument, Start-Tag, XML, Leeres-Element-Tag.
Leeres-Element-Tag
Notation eines leeren Elements bei XML-Dokumenten. Das XHTML-Element br beispielsweise wird wie folgt notiert: <br/> oder <br />. Das Leerzeichen vor dem Ende-Kennzeichen dient der Kompatibilität zu reinen HTML-Benutzeragenten.
Siehe auch: Leeres Element, XML, Dokument, XHTML, Leerzeichen, HTML, Benutzeragent.
Leerzeichen
Dient zur Abgrenzung von Worten innerhalb eines fortlaufenden Textes. Man erhält ein Leerzeichen durch Betätigen der Leertaste, der längsten Taste unten auf der normalen Computertastatur.
Leerzeichen, geschützt
Entspricht in der Breite dem einfachen Leerzeichen. Bei einem geschützten Leerzeichen wird nicht umgebrochen. In HTML und XHTML über das Entity &nbsp; zu notieren.
Siehe auch: Leerzeichen, HTML, XHTML, Entity.
Lernförderlichkeit
Grundsatz der Dialoggestaltung nach EN ISO 9241-10 (»Ergonomische Anforderungen für Bürotätigkeiten mit Bildschirmgeräten - Teil 10: Grundsätze der Dialoggestaltung«). Ein Dialog ist lernförderlich, wenn er den Benutzer beim Erlernen des Dialogsystems unterstützt und anleitet.
Siehe auch: Dialoggestaltung, Dialog, Benutzer.
Siehe: Hyperlink.
Lynx
Textbrowser für Unix- und Windows-Systeme, besonders optimiert auf den Einsatz an Terminals. Wurde um 1992 an der Universität von Kansas entwickelt, ist heute noch verbreitet und zählt damit zu den Webbrowsern mit der längsten Entwicklungsgeschichte.
Siehe auch: Textbrowser, Webbrowser.

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M

Markup
Siehe: Textauszeichnung.
MathML (Mathematical Markup Language)
XML-Dokumenttyp zur Darstellung von Formeln und komplexen Ausdrücken. Inhalte werden in einer logischen Struktur unabhängig von ihrer graphischen Gestaltung abgelegt. Im April 1998 als W3C-Empfehlung veröffentlicht, seit Oktober 2003 in der aktuellen Version 2.0 verfügbar.
W3C; »W3C Math Home«
Siehe auch: XML, Dokumenttyp, W3C-Empfehlung.
Medientyp
Siehe: MIME-Typ.
Meta
Ein Präfix, der anzeigt, dass etwas auf sich selbst angewendet wird. Ein Metadokument beispielsweise ist ein Dokument über ein Dokument.
Siehe auch: Dokument.
Metasprache
Sprache, mit der eine andere Sprache erklärt oder definiert wird, mit der also die Regeln (die Grammatik) für diese Sprache festgelegt werden, z. B. SGML und XML.
Siehe auch: SGML, XML.
MIME-Typ (Multimedia Internet Message Extensions)
Wurde ursprünglich zur Angabe des Datentyps von E-Mail-Anhängen entwickelt, findet mittlerweile allerdings auch bei weiteren Diensten Verwendung. Besteht aus der Angabe eines Medientyps und der Angabe eines Untertyps. Beide Angaben werden durch den Schrägstrich (/) voneinander getrennt. HTML-Dokumente beispielsweise werden mit dem MIME-Typ text/html ausgeliefert.
Siehe auch: HTML, Dokument.
Modularisierung von XHTML
Im April 2001 veröffentlichte W3C-Empfehlung. Darin werden die in XHTML 1.0 verfügbaren Elementtypen in eine Sammlung von abstrakten Modulen aufgeteilt, die bestimmte Funktionstypen anbieten. Module können miteinander und mit anderen Modulen kombiniert werden, sodass darauf basierend sowohl erweiterte als auch abgespeckte Dokumenttypen entworfen werden können.
W3C (M. Altheim, F. Boumphrey, S. Dooley, S. McCarron, S. Schnitzenbaumer, T. Wugofski); »Modularization of XHTML«, 2001. Deutsche Übersetzung: edition W3C.de (S. Mintert); »Modularisierung von XHTML«, 2003.
Siehe auch: W3C-Empfehlung, XHTML, Elementtyp, Dokumenttyp.
Mosaic
Erster Webbrowser, der Grafiken direkt ohne diese nachzuladen auf einer Website anzeigen konnte. Wurde als Projekt der Software Group am NSCA von Eric Bina und Marc Andreessen entwickelt. Erste Versionen erschienen ab September 1993 und basierten auf einer auf Unix-Rechnern weit verbreiteten grafischen Benutzeroberfläche, dem X Window System. Im Laufe des Jahres folgten Versionen für Windows und Mac. Ein Großteil des Mosaic-Entwicklerteams arbeitete später an der Entwicklung des Netscape Navigators.
Siehe auch: Webbrowser, Website, NCSA, Netscape Navigator.
Mozilla
Aus Webbrowser, E-Mail-Client und weiteren Werkzeugen bestehende freie Programmsammlung der Mozilla Foundation. Der Webbrowser basiert auf der Rendering Engine Gecko, die Programmoberfläche auf dem eigens entwickelten XML-Dokumenttyp XUL (XML User-interface Language).
Siehe auch: Webbrowser, Client, Rendering Engine, Gecko Rendering Engine, XML, Dokumenttyp.

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N

Namensraum
Dient der eindeutigen Zuordnung eines Objekts in einem bestimmten Kontext mit dem Ziel, Namenskonflikte zu vermeiden. XML unterstützt ebenfalls Namensräume, wobei dabei der Präfix in den meisten Fällen durch einen Doppelpunkt vom lokalen Namen getrennt wird.
Siehe auch: XML.
NCSA (National Center for Supercomputing Applications)
Wurde 1986 an der amerikanischen Universität von Illinois als eines von ursprünglich fünf Zentren des National Science Foundation's Supercomputer Centers Program (NCSA) gegründet. Seit 1993 weltweit bekannt durch den ersten grafischen Webbrowser Mosaic und den NSCA httpd, einen Webserver und Vorläufer des Apache HTTP Servers.
Siehe auch: Webbrowser, Mosaic, Webserver.
Netiquette
Beschreiben Verhaltensempfehlungen im Usenet und sollen helfen, die Sitten und Gebräuche kennen zu lernen, die sich im deutschsprachigen Teil des Usenets eingebürgert haben. Bestehen aus 17 Tipps und Erläuterungen)
Netscape Navigator
Ursprünglich auf Mosaic basierender Webbrowser. Die ersten Versionen erschienen bereits 1994 und erweiterten das damals aktuelle HTML 2.0 unter anderem um Tabellen, Frames, Scripting-Funktionen und Multimedia-Elemente. Wurde an Privatanwender kostenlos vertrieben und hatte dadurch maßgeblichen Anteil an der größer werdenden Popularität des World Wide Web und bereits 1995 einen Marktanteil von weit über 80 Prozent. Wurde durch Microsofts verstärkte Bemühungen, den Internet Explorer am Markt zu etablieren, Ende der 1990er zunehmend verdrängt und hat heute nahezu keine Bedeutung mehr. Markeninhaber von Netscape ist AOL. Aktuelle Versionen ab 6.0 beruhen auf Mozilla.
Siehe auch: Mosaic, Webbrowser, HTML, Frames, World Wide Web, Internet Explorer, Mozilla.
Norm
Eine als verbindlich anerkannte Regel.

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O

Open Source
Bezeichnet frei verfügbare Software, deren Quelltext in einer für den Menschen lesbaren und verständlichen Form frei erhältlich ist. Die Software darf beliebig verändert, kopiert, ohne Lizenzgebühren verbreitet und genutzt werden.
Opera
Webbrowser des norwegischen Unternehmens Opera Software ASA. Begann 1994 als Forschungsprojekt des norwegischen Telekommunikationsuntenehmens Telenor und gehört heute aufgrund der guten Implementierung allgemein anerkannter Standards und seiner weit reichenden Konfigurierbarkeit zu den beliebtesten Browser-Alternativen.
Siehe auch: Webbrowser.

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P

Parser
Programm, das entscheidet, ob eine Eingabe zur Sprache einer bestimmten Grammatik gehört. Während des Parsens erfolgt eine syntaktische Überprüfung der Eingangsdaten. Bei der Überprüfung wird in der Regel aus den Daten ein Ableitungsbaum aufgebaut, um die Daten anschließend weiterverarbeiten zu können (vgl. Wikipedia).
PDF (Portable Document Format)
Dateiformat, das von der Firma Adobe Systems entwickelt und 1993 veröffentlicht wurde. PDF-Dokumente geben die mit dem Erstellungsprogramm erzeugte Ausgabe einschließlich aller Schriften, Farben und Grafiken exakt wieder und dienen daher dem plattformübergreifenden Austausch von Dokumenten. Zur Anzeige von PDF-Dokumenten wird ein entsprechendes Programm benötigt, zum Beispiel Adobe Reader oder GSview.
Siehe auch: Dokument.
PHP (PHP Hypertext Preprocessor)
Sehr beliebte, serverseitige Skriptsprache mit einer an die Programmiersprache C angelehnten Syntax, die hauptsächlich zur Erstellung dynamischer Websites verwendet wird. Zeichnet sich durch leichte Erlernbarkeit, breite Datenbankunterstützung sowie die Verfügbarkeit zahlreicher, zusätzlicher Funktionsbibliotheken aus.
Siehe auch: Skriptsprache, Programmiersprache, Website.
Plugin
Bezeichnung für ein Softwareprogramm, das in ein anderes Softwareprodukt integriert wird. Im World Wide Web werden das Adobe-Reader-Plugin der Firma Adobe oder der Macromedia Flash Player für diverse Webbrowser häufig verwendet. Auch die Anzeige von MathML oder SVG erfordert in den meisten Webbrowsern die Installation eines Plugins.
Siehe auch: World Wide Web, PDF, Flash, Webbrowser, MathML, SVG.
PNG (Portable Network Graphics)
Dateiformat zur Speicherung von Bilddaten. Wurde als freier Ersatz für das ältere, proprietäre Format GIF entworfen und ist weniger komplex als TIFF. Die Daten werden verlustfrei komprimiert abgespeichert (im Gegensatz zum verlustbehafteten JPEG-Dateiformat).
Siehe auch: proprietär, GIF, TIFF, JPEG.
Mithilfe der JavaScript-Objektmethode window.open() geöffnetes Fenster. Es können Größe sowie Art und Anzahl der Steuerelemente und Symbol- und Menüleisten angepasst werden. Das Öffnen eines Popup-Fensters kann automatisch beim Laden oder Verlassen einer Webseite oder durch das Anklicken eines Hyperlinks erfolgen.
Siehe auch: JavaScript, Webseite, Hyperlink.
Programmieren
Bezeichnet die Tätigkeit, Software mithilfe von Programmiersprachen zu erstellen.
Siehe auch: Programmiersprache.
Programmiersprache
Formale Sprache zur Notation von Computerprogrammen. Vermittelt dem Computersystem genaue Angaben zu einer Kette von internen Verarbeitungsschritten, beteiligten Daten und deren Struktur in Abhängigkeit von internen oder externen Ereignissen (vgl. Wikipedia). HTML, XHTML und CSS sind keine Programmiersprachen.
Siehe auch: HTML, XHTML, CSS.
proprietär
Nicht standardkonforme Erweiterung bestehender Empfehlungen, Spezifikationen oder Normen.
Siehe auch: W3C-Empfehlung, W3C-Spezifikation, Norm.
Protanopie
Siehe: Rot-Grün-Blindheit.

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Q

Quelltext
Begriff für den für Menschen lesbaren, in einer Programmiersprache geschriebenen Text eines Computerprogramms. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch Bezeichnung für beliebigen menschenlesbaren Code, der für die Verarbeitung durch Software erstellt wurde.
Siehe auch: Programmiersprache.

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R

RDF (Resource Description Framework)
Spezifikation für ein Modell zur Repräsentation von Metadaten, die erstmals 1999 vom W3C vorgelegt wurde. Am weitesten verbreitet ist die Serialisierung von RDF in XML. In Verbindung mit OWL soll RDF als grundlegendes Format zur Repräsentation von Taxonomien und Ontologien unter anderem im Semantic Web dienen (vgl. Wikipedia).
W3C; »Resource Description Framework (RDF)«.
Siehe auch: W3C, XML, Semantic Web.
Regel (auch: Regelmenge, Regelsatz)
Grundkonstruktion eines CSS-Style Sheets. Besteht aus mindestens einem Selektor und einem Paar geschweifter Klammern, Deklarationsblock genannt, die eine Liste mit null oder mehr durch Semikola voneinander abgetrennten Deklarationen enthalten.
Siehe auch: CSS, Style Sheet, Selektor, Deklarationsblock, Deklaration.
Regulärer Ausdruck
Reguläre Ausdrücke sind eine Familie von kompakten, leistungsfähigen formalen Sprachen mit denen sich (Unter-)Mengen von Zeichenketten beschreiben lassen. Werden von vielen Texteditoren und Programmen verwendet, um bestimmte Muster zu suchen und dann durch etwas anderes zu ersetzen oder eine Aktion auszuführen (vgl. Wikipedia).
Rendering Engine
Komponente eines Programms, die zur Darstellung von Dokumenttypen oder GUI verwendet wird. So benötigt auch jeder Webbrowser eine solche Komponente, um die reinen (X)HTML- und CSS-Dokumente einzulesen und auf dem Bildschirm als formatierten Text, Grafik, Animation etc. auszugeben, beispielsweise Gecko oder KHTML.
Siehe auch: Dokumenttyp, GUI, Webbrowser, HTML, XHTML, CSS, Dokument, Gecko Rendering Engine, KHTML.
Ressource
Dokumente und Daten aller Art, die sich im World Wide Web über einen URI adressieren lassen.
Siehe auch: Dokument, World Wide Web, URI.
Ressourcen
  1. Plural von Ressource.
  2. Mittel, die vorhanden sind, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen (z. B. die zur Verfügung stehende Rechenkapazität eines Computers).
Siehe auch: Ressource.
RFC (Requests for Comments)
Reihe von technischen und organisatorischen Dokumenten zum Internet, die am 7. April 1969 begonnen wurde. Bei der ersten Veröffentlichung noch im ursprünglichen Wortsinne zur Diskussion gestellt, behalten RFCs auch dann ihren Namen, wenn sie sich durch allgemeine Akzeptanz und Gebrauch zum Standard entwickelt haben.
Robot
Siehe: Suchroboter.
Rot-Grün-Blindheit
Form der Dichromatopsie in zwei Ausprägungen: Menschen, die an Rotblindheit (Protanopie) leiden, können langwelliges Licht nicht wahrnehmen, bei Menschen mit Grünblindheit (Deuteranopie) funktionieren die Zapfen für mittelwelliges Licht nicht. Daraus resultiert fehlende Differenzierbarkeit der Farben Rot, Gelb, Braun und Grün. Ebenfalls können Violett und Blau nicht voneinander unterschieden werden.
Siehe auch: Dichromatopsie, Zapfen.

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S

Safari
Webbrowser der Firma Apple. Gehört zum Lieferumfang von Mac OS X ab der Version 10.3 (Panther) und ersetzte den bisher mitgelieferten Microsoft Internet Explorer als Standard-Browser. Verwendet die Rendering Engine WebKit, die auf KHTML basiert.
Siehe auch: Webbrowser, Internet Explorer, Rendering Engine, KHTML.
Screenreader
Zumeist von blinden oder sehbehinderten Benutzern verwendetes Programm, das Informationen für den Bildschirm abfängt und entweder in synthetischer Sprache, zum Beispiel über eine Sprachausgabe, oder über eine Braillezeile darstellt. Die in Deutschland meistverwendeten Screenreader sind JAWS, Virgo und Window Eyes (vgl. J. E. Hellbusch et al.; »Barrierefreies Webdesign«, Heidelberg, dpunkt.verlag, 2005).
Siehe auch: Benutzer, Braillezeile, JAWS.
Selbstbeschreibungsfähigkeit
Grundsatz der Dialoggestaltung nach EN ISO 9241-10 (»Ergonomische Anforderungen für Bürotätigkeiten mit Bildschirmgeräten - Teil 10: Grundsätze der Dialoggestaltung«). Ein Dialog ist selbstbeschreibungsfähig, wenn jeder einzelne Dialogschritt durch Rückmeldung des Dialogsystems unmittelbar verständlich ist oder dem Benutzer auf Anfrage erklärt wird.
Siehe auch: Dialoggestaltung, Dialog, Benutzer.
Selektor
Bestandteil einer CSS-Regel. Existiert immer in Kombination mit einem Deklarationsblock und besteht aus allem bis zu der ersten öffnenden geschweiften Klammer des Deklarationsblocks. Wenn ein Benutzeragent den Selektor nicht parsen kann (wenn es sich dabei beispielsweise nicht um gültiges CSS handelt), muss er den Deklarationsblock ebenfalls ignorieren.
Siehe auch: CSS, Regel, Deklarationsblock, Benutzeragent.
Semantic Web
Initivative des W3C, bei der Informationen zusätzlich zu der für Menschen lesbaren Form auch formal, in einer für Maschinen verarbeitbaren Form repräsentiert werden, damit Programme darauf operieren können. Die Annotation der HTML und XHTML-Dokumente geschieht z. B. mittels Wissens-/Ontologie-Repräsentationssprachen wie RDF oder dem darauf aufbauenden OWL (vgl. Wikipedia).
Siehe auch: W3C, HTML, XHTML, Dokument, RDF.
Semantik
Teilgebiet der Linguistik, das sich mit der Analyse und Beschreibung der Bedeutung von Sprache und sprachlichen Ausdrücken befasst.
Server
Ein Dienst, der einem Client Ressourcen zur Verfügung stellt.
Siehe auch: Client, Ressource.
SGML (Standard Generalized Markup Language)
Metasprache, mit deren Hilfe man Auszeichnungssprachen definieren kann. Um ein gültiges Dokument in SGML zu beschreiben, braucht man eine DTD. Ein SGML-Dokument ist ein konkreter Dokumenttyp von SGML. Der mit Abstand bekannteste SGML-Dokumenttyp ist HTML. SGML wurde auf Basis von GML durch Arbeitsgruppen des ANSI und der ISO unter der Koordination von Charles Goldfarb entwickelt und im Jahre 1986 als ISO-Standard 8879 veröffentlicht.
ISO International Organization for Standardization; »Information processing - Text and office systems - Standard Generalized Markup Language (SGML)«, 1986.
Siehe auch: Metasprache, Dokument, DTD, Dokumenttyp, HTML, ISO.
Site Label
Orientierungselement, das dem Benutzer die Zugehörigkeit von Webseiten zu einer Website signalisiert. Kann der Firmenname, das Logo oder eine Kombination aus beidem sein (Corporate Design) und sollte stets an populärer Stelle angebracht sein, am besten oben links. Sollte mit einem Link zur Homepage versehen sein (vgl. H. Balzert; »Webdesign & Web-Ergonomie«, Dortmund, W3L, 2004).
Siehe auch: Webseite, Website, Corporate Design, Hyperlink, Homepage.
Sitemap
Gibt den Benutzern einer Website einen strukturierten Überblick über deren Inhalte. Spiegelt im Idealfall das hierarchische Gefüge der Website wider. Soll den Benutzern helfen, sich besser in der Website zu orientieren und die gewünschten Inhalte schneller zu finden (vgl. H. Balzert; »Webdesign & Web-Ergonomie«, Dortmund, W3L, 2004).
Siehe auch: Benutzer, Website.
Skriptsprache
Programmiersprache, welche die direkte Ausführung des Programmcodes ermöglicht. Programme, die in Skriptsprachen geschrieben sind, werden Skripte genannt. Es handelt sich immer um Textdateien oder Textfragmente, die mit einem normalen Editor bearbeitet werden können. JavaScript und PHP sind Skriptsprachen.
Siehe auch: Programmiersprache, JavaScript, PHP.
SMIL (Synchronized Multimedia Markup Language)
Vom W3C entwickelter XML-Dokumenttyp für zeitsynchronisierte, multimediale Inhalte. Ermöglicht die Einbindung und Steuerung von Multimedia-Elementen wie Audio, Video, Text und Grafik in Webseiten. SMIL-Dateien können mit Java-Applets und -Servlets oder CGI-Skripten verknüpft werden. Wird in MMS (Multimedia Messaging Service) verwendet.
W3C; »Synchronized Multimedia«
Siehe auch: W3C, XML, Dokumenttyp, Java.
Software-Ergonomie
Menschengerechte Gestaltung eines Software-Arbeitsplatzes, d.h. der Anwendungssoftware und der Arbeitsoberfläche (vgl. H. Balzert; »Webdesign & Web-Ergonomie«, Dortmund, W3L, 2004).
Spezifikation
Siehe: W3C-Spezifkation.
SSI (Server Side Includes)
Eine mit dem Apache HTTP Server mitgelieferte Erweiterung, die eine sehr einfache Möglichkeit bietet, den Webserver um einige serverseitige Funktionen zu ergänzen. SSI-Direktiven werden in HTML und XHTML-Dokumente eingefügt und direkt auf dem Server ausgewertet.
Apache Software Foundation; »Apache Tutorial: Introduction to Server Side Includes«.
Siehe auch: Webserver, HTML, XHTML, Server.
Start-Tag
Leitet die Notation eines Elements ein. Besteht aus öffnender spitzer Klammer (U+003C), dem Elementnamen und schließender spitzer Klammer (U+003E). Beispiel: <foo>.
Siehe auch: Element.
Steuerbarkeit
Grundsatz der Dialoggestaltung nach EN ISO 9241-10 (»Ergonomische Anforderungen für Bürotätigkeiten mit Bildschirmgeräten - Teil 10: Grundsätze der Dialoggestaltung«). Ein Dialog ist steuerbar, wenn der Benutzer in der Lage ist, den Dialogablauf zu starten, sowie seine Richtung und Geschwindigkeit zu beeinflussen, bis das Ziel erreicht ist.
Siehe auch: Dialoggestaltung, Dialog, Benutzer.
Style Sheet
Dokument, das einem Benutzeragenten beschreibt, wie sich Elemente eines strukturierten Dokuments (z. B. HTML oder XHTML) in eine bestimmte bildliche, hörbare oder fühlbare Präsentation umwandeln lassen. Erlauben es, Inhalte unabhängig vom Ausgabegerät zu interpretieren ohne den Inhalt zu verändern. CSS und XSL sind Style Sheet-Sprachen (vgl. Wikipedia).
Siehe auch: Dokument, Benutzeragent, Element, HTML, XHTML, CSS.
Suchmaschine
Programm zur Recherche von Dokumenten, die in einem Computer oder einem Computernetzwerk wie dem World Wide Web gespeichert sind. Liefert nach Eingabe eines Suchbegriffs eine so genannte Trefferliste von Verweisen auf relevante Dokumente sowie zumeist einige Metainformationen. Die Datenbeschaffung einer Suchmaschine erfolgt automatisch über Suchroboter.
Siehe auch: Dokument, World Wide Web, Meta, Suchroboter.
Suchroboter

auch: Spider, Webcrawler

Programm, das vor allem von Suchmaschinen eingesetzt wird, um Inhalte von Websites automatisch einzulesen und zur Indexierung auszuwerten. Gelangt über Hyperlinks von einer Webseite zur anderen. Dabei werden alle bekannten Ressourcen gespeichert und der Reihe nach besucht. Neu gefundene Ressourcen werden zur Liste aller Ressourcen hinzugefügt.
Siehe auch: Suchmaschine, Website, Hyperlink, Webseite, Ressource.
SVG (Scalable Vector Graphics)
XML-Dokumenttyp zur Beschreibung zweidimensionaler Vektorgrafiken. Seit 2001 W3C-Empfehlung. Unterstützt mittels SMIL Animationen. Manipulation des SVG-DOM ist über eingebetteter Funktionen beispielsweise mit JavaScript möglich.
W3C; »Scalable Vector Graphics (SVG)«.
Siehe auch: XML, Dokumenttyp, W3C-Empfehlung, SMIL, DOM, JavaScript.
Syntax
Behandelt die Muster und Regeln, nach denen Wörter zu größeren funktionellen Einheiten wie Sätzen zusammengestellt und Beziehungen wie Teil-Ganzes, Abhängigkeit etc. zwischen diesen formuliert werden (Satzbau). In der Informatik wird eine formale Grammatik festgelegt, um bei einer formalen Sprache erlaubte Konstruktionen festzulegen (vgl. Wikipedia).
Siehe auch: Programmiersprache.
Systembezeichner
Bestandteil der Dokumenttyp-Deklaration. Gibt den URI der DTD an.
Siehe auch: Dokumenttyp-Deklaration, URI, DTD.

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T

Tag
Bestandteil der Notation eines Elements.
Siehe auch: Element, Start-Tag, End-Tag, Leeres-Element-Tag.
Tagline
Zusammenfassung der Website, die den Zweck der Website bzw. das Kerngeschäft des Unternehmens, das sie repräsentiert, möglichst exakt zusammenfasst. Stellt oftmals das Site Label dar oder ist Bestandteil des Logos.
Siehe auch: Website, Site Label.
Textauszeichnung
Bezeichnete ursprünglich die handschriftlichen Anmerkungen eines Layouters am Rand eines Dokuments, die später im Satz berücksichtigt wurden. Auf diese Weise wurden das Seitenformat bestimmt, Seiteninhalte angeordnet sowie typografische Festlegungen getroffen. Das Markup beschränkte sich damals fast ausschließlich auf visuelle Aspekte eines Textes. Mit dem Konzept des generic markup richtete sich der Fokus auf die semantische Auszeichnung von Inhalten, wie sie gerade bei SGML- und XML-Dokumenttypen üblich ist. Markierungen machen dabei eine Aussage über die Art der markierten Stelle.
Siehe auch: Dokument, SGML, XML, Dokumenttyp.
Textbrowser
Bezeichnung für Webbrowser, die lediglich Text, d.h. keine Bilder oder andere Multimedia-Elemente darstellen können. Ermöglicht Webautoren einen Blick auf eine Website, wie sie von Screenreadern oder Suchrobotern gelesen wird. Einer der meistverwendeten Textbrowser ist Lynx.
Siehe auch: Webbrowser, Webautor, Website, Screenreader, Suchroboter, Lynx.
Tidy
Siehe: HTML Tidy.
TIFF (Tagged Image File Format)
Dateiformat zur Speicherung von Bilddaten. Eines der wichtigsten Formate zum Austausch von Daten in der Druckvorstufe.
Trennungsstrich (auch: weicher Bindestrich)
Steht am Zeilenende ein Bindestrich, so gilt er als Trennungsstrich. Wird in den meisten Fällen nicht per Hand, sondern automatisch eingefügt, wenn eine Worttrennung am Zeilenende erfolgt. Browser beherrschen die automatische Wortrennung bis heute leider noch nicht. Explizites Einfügen des Trennungsstrichs in HTML- und XHTML-Dokumente - üblicherweise durch das Entity &shy; - funktioniert in der Praxis nur bedingt.
Siehe auch: Bindestrich, HTML, XHTML, Dokument.
Tritanopie
Siehe: Blaublindheit.
Typografie
Gestalten mit Schrift, von Schrift sowie mittels Schrift, Bildern, Linien, Flächen und so genanntem typografischen Raum (optisch wirksamen Abstand) in einem visuellen Medium. Ziel ist, die Intention eines Textes durch optimale Lesbarkeit der dargestellten Information bestmöglich zu übermitteln. Möglichkeiten der typografischen Gestaltung sind der Einsatz unterschiedlicher Schriftarten, Schriftgrößen und Schriftschnitte sowie die Wahl der Zeilenlänge, des Zeilenabstands, des Satzspiegels innerhalb des Papierformates und vieles, vieles mehr (vgl. Wikipedia).

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U

Unicode
Internationaler Standard mit dem Ziel, für jedes grafische Zeichen aller bekannten Schriftkulturen und Zeichensysteme einen digitalen Code festzulegen. Enthält zu sämtlichen Zeichen bestehender Zeichensätze nach Industriestandards und nationalen sowie ISO-Normen eine eindeutige Entsprechung.
Siehe auch: Zeichen, Zeichensatz, ISO, Norm.
URI (Uniform Resource Identifier)
Zeichenfolge, die zur Identifizierung einer abstrakten oder physikalischen Ressource dient. Wurde mit RFC 1630 im Juni 1992 von Tim Berners-Lee im Rahmen seines Projekts World Wide Web am CERN eingeführt. Aktuell ist RFC 3986 vom Januar 2005. Ein URI ist entweder ein URL, ein URN oder beides.

T. Berners-Lee; » Universal Resource Identifiers in WWW: A Unifying Syntax for the Expression of Names and Addresses of Objects on the Network as used in the World-Wide Web«, 1994. URL: http://www.faqs.org/rfcs/rfc1630.html

T. Berners-Lee, R. Fielding, L. Masinter; »Uniform Resource Identifiers (URI): Generic Syntax«, 2005. URL: http://www.faqs.org/rfcs/rfc3986.html

Siehe auch: Ressource, World Wide Web, CERN, URL, URN.
URL (Uniform Resource Locator)
Unterart von URI, die eine Ressource über ihren primären Zugriffsmechanismus identifiziert. http://example.com/ ist ein klassischer URL, auch ftp://user:password@example.com/ für FTP und mailto:webmaster@example.com für die Angabe von E-Mail-Adressen.
T. Berners-Lee, R. Fielding, L. Masinter; »Uniform Resource Identifiers (URI): Generic Syntax«, 2005.
Siehe auch: URI, Ressource, FTP.
URN (Uniform Resource Name)
Unterart von URI, die eine Ressource mittels eines vorhanden oder frei zu vergebenden Namens identifiziert und auf Lebensdauer fest mit der Ressource verbunden ist, ganz gleich, wo und wie diese erreichbar ist. URNs können heute nicht direkt aufgerufen werden. Vielmehr müssen sie erst in URLs übersetzt werden, die nicht unbedingt die direkte gesuchte Ressource bezeichnen müssen, sondern auch zu Metadokumenten oder Bezugsquellen führen können.
T. Berners-Lee, R. Fielding, L. Masinter; »Uniform Resource Identifiers (URI): Generic Syntax«, 2005.
Siehe auch: URI, Ressource, URL, Meta, Dokument.
US-ASCII
Siehe: ASCII.
Usability
Siehe: Web-Ergonomie.
User Agent
Siehe: Benutzeragent.
UTF (Unicode Transformation Format)
Beschreibt Methoden, ein Unicode-Zeichen auf eine Folge von Bytes abzubilden. UTF-8 beispielsweise ist eine 8-Bit-Zeichenkodierung, die alle Zeichen aus Unicode abbildet. Die Zeichen aus ASCII werden in UTF-8 in genau einem Byte kodiert, die nachfolgenden Zeichen in zwei, drei oder vier Bytes.

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V

Validator
Freier Service, über den man Dokumente wie HTML- und XHTML-Dokumente bezüglich Ihrer Konformität zu W3C-Empfehlungen und anderen Standards überprüfen kann. Der bekannteste Validator ist der W3C Markup Validation Service.
Siehe auch: Dokument, HTML, XHTML, W3C-Empfehlung.
Validität
Siehe: Gültigkeit.
Verarbeitungsanweisung
Bietet eine Möglichkeit, in XML-Dokumenten Anweisungen für Benutzeragenten zu notieren oder systemspezifische Auszeichnung an einen Benutzeragenten in seiner eigenen Sprache zu übermitteln.
Siehe auch: XML, Dokument, Benutzeragent.

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W

W3C (World Wide Web Consortium)
Im Jahre 1994 durch Tim Berners-Lee und Al Vezza gegründeter Verband verschiedener Interessensgruppen, der Empfehlungen und Vorschläge für neue Webstandards erarbeitet. Diese Interessensgruppen setzen sich aus IT-Unternehmen und Forschungsinstituten zusammen. Meist werden diese Empfehlungen in kürzester Zeit zum Industriestandard. Obwohl es das W3C erst relativ kurze Zeit gibt, geht von ihm der größte Einfluss auf die Entwicklung des World Wide Web aus. Das W3C definiert Standards und entwickelt Empfehlungen für neue Sprachen und Dokumenttypen.
Siehe auch: World Wide Web, W3C-Empfehlung, Dokumenttyp.
W3C-Arbeitsentwurf (auch: Working Draft)
Teil des Prozesses des W3C hin zu einer offiziellen W3C-Empfehlung. Status eines Dokuments, welches das W3C zur Überprüfung durch Mitglieder, technische Organisationen und die interessierte Öffentlichkeit herausgegeben hat.
Siehe auch: W3C, W3C-Empfehlung, Dokument.
W3C-Empfehlung (auch: Recommendation)
Formaler Text des W3C, der die Syntax und Semantik oder die Implementierung einer Web-Technologie beschreibt, beispielsweise eines bestimmten Dokumenttyps. Entspricht einer offiziellen Norm eines Standardisierungsgremiums. Einige Empfehlungen sind allgemein anerkannt und haben quasi den Status einer Norm oder stellen die Grundlage einer solchen dar.
Siehe auch: W3C, World Wide Web, Dokumenttyp, Norm, ISO, DIN, HTML, XML, CSS.
W3C-Spezifikation
Umgangssprachliche Bezeichnung für eine formelle Veröffentlichung des W3C, beispielsweise für eine W3C-Empfehlung.
Siehe auch: W3C, W3C-Empfehlung.
WAI (Web Accessibility Initiative)
Eine Domäne des W3C, die versucht, die Benutzung des World Wide Web auch für Menschen mit Behinderungen sicherzustellen. »Web Accessibility Initiative (WAI)«.
Siehe auch: W3C, World Wide Web.
WCAG (Web Content Accessibility Guidelines)
Von der WAI im Mai 1999 herausgegebene Sammlung von Empfehlungen, welche die Zugänglichkeit von Websites erhöhen sollen. Enthält im Wesentlichen 14 Richtlinien mit dazugehörigen Checkpunkten, die näher ausführen, wie diese Richtlinien einzuhalten sind. In der zweiten, überarbeiteten Fassung, die derzeit noch als Arbeitsentwurf vorliegt, wird ein grundlegend anderer Ansatz verfolgt. Nicht die korrekte Verwendung von HTML und XHTML und CSS steht im Vordergrund, stattdessen werden Prinzipien und Richtlinien aufgestellt, die unabhängig von heutigen und zukünftigen Technologien gelten. Die Checkpunkte sind allgemeiner formuliert, sodass sie sich auf beliebige Technologien anwenden lassen.
W3C (W. Chisholm, G. Vanderheiden, I. Jacobs); »Web Content Accessibility Guidelines 1.0«, 1999. Deutsche Übersetzung: R. Hartmann; »Zugänglichkeitsrichtlinien für Web-Inhalte 1.0«, 2002.
W3C (B. Caldwell, W. Chisholm, G. Vanderheiden, J. White); »Web Content Accessibility Guidelines 2.0«, 2007.
Siehe auch: WAI, Zugänglichkeit, Website, HTML, XHTML, CSS.
Web
Siehe: World Wide Web.
Web-Ergonomie
Software-Ergonomie für Websites bzw. Webanwendungen. Ziel ist die Entwicklung und Evaluierung gebrauchstauglicher Websites, die Benutzer zur Erreichung ihrer Arbeitsergebnisse befähigen und dabei ihre Belange im jeweiligen Nutzungskontext beachten (vgl. H. Balzert; »Webdesign & Web-Ergonomie«, Dortmund, W3L, 2004).
Siehe auch: Software-Ergonomie, Website, Benutzer.
Webautor
Eine Person, die Dokumente und gegebenenfalls zugehörige Style Sheets schreibt.
Siehe auch: Dokument, Style Sheet.
Webbrowser
Ein spezieller Benutzeragent, der hauptsächlich zum Anzeigen von Webseiten über HTTP verwendet wird. Moderne Browser verfügen über eine ganze Palette weiterer Funktionen, z. B. FTP, E-Mail oder Usenet. Man unterscheidet zwischen grafischen und Textbrowsern. Den ersten Browser schuf Tim Berners-Lee 1990 im Rahmen der Entwicklung des Word Wide Webs. Zu den meistverwendeten Browsern gehören heute der Internet Explorer, Netscape Navigator, Mozilla, Firefox, Opera, Safari und Konqueror.
Siehe auch: Benutzeragent, Webseite, HTTP, FTP, Textbrowser, World Wide Web, Internet Explorer, Netscape Navigator, Mozilla, Firefox, Opera, Safari, Konqueror.
Weblog (auch: Blog)
Einem Tagebuch ähnliche Webseite, die periodisch neue Einträge enthält, meist zu einem bestimmten Thema. Viele Weblogs sind untereinander verlinkt und verfügen über umfangreiche Kommentarfunktionen, über die eine rege Kommunikation zu einem Thema stattfindet, ähnlich einem Webforum.
Siehe auch: Weblog-FAQ.
Webseite
Dokument, das mit einem Benutzeragenten von einem Webserver abgerufen werden kann. Bestandteil einer Website. Besteht zumeist aus strukturiertem Text und Multimediaelementen.
Siehe auch: Dokument, Benutzeragent, Webserver, Website.
Webserver
Ein Server, der Ressourcen über HTTP bereitstellt, die sich über einen URI adressieren lassen.
Siehe auch: Server, Ressource, HTTP, URI.
Website
Zusammenhängendes Online-Angebot eines Anbieters, das zumeist aus mehreren Webseiten besteht, die sich nicht zwangsläufig auf einem einzigen Server befinden bzw. unter einer einzigen Domain erreichbar sein müssen. Die Startseite einer Website, also die Webseite, die von einem Benutzer in der Regel als erstes aufgerufen wird, wird Homepage genannt. Eine Website zeichnet sich im Allgemeinen durch einheitliche grafische Gestaltung sowie Navigation aus.
Siehe auch: Webseite, Server, Benutzer, Homepage, Corporate Design.
Whitespace
In der Datenverarbeitung und Programmierung gebräuchliche, allgemeine Bezeichnung für Zeichen in einem Text, die im Editor nicht sichtbar (weiß, leer) sind und dennoch Platz in Anspruch nehmen. Je nach Kontext werden verschiedene Zeichen als Whitespace angesehen, in HTML und XHTML die Zeichen Leerzeichen, Tabulator, Wagenrücklauf und Zeilenvorschub (vgl. Wikipedia).
Siehe auch: Programmieren, Zeichen, HTML, XHTML, Leerzeichen, Zeilenvorschub.
Wiki
Website oder Teil einer Website, die von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch regelmäßig online über entsprechende Bearbeitungsfunktionen geändert werden kann.
Siehe auch: Website, Benutzer.
Wohlgeformtheit
Ein Dokument ist wohlgeformt, wenn es nach den in Abschnitt 2.1 der XML 1.0 Empfehlung definierten Regeln strukturiert ist. Kurz zusammengefasst besagen die Regeln: Es existiert genau ein Wurzelelement; alle Elemente werden durch einen Start-Tag und einen End-Tag begrenzt oder bestehen aus einem Leeres-Element-Tag; Elemente sind korrekt ineinander verschachtelt; Attributwerte müssen immer in Anführungszeichen gesetzt werden; es gibt keine Attributminimierung.
Siehe auch: Dokument, XML, Element, Start-Tag, End-Tag, Leeres-Element-Tag, Attribut.
Workaround
Provisorische Lösung eines bekannten Problems, um ohne den eigentlichen Fehler zu beheben zum gewünschten Ergebnis zu gelangen. Häufig die einzige Möglichkeit, Softwarefehler zu umgehen, beispielsweise bekannte Schwächen der CSS-Implementierung in Webbrowsern (vgl. Wikipedia).
Siehe auch: CSS, Webbrowser.
Working Draft
Siehe: Arbeitsentwurf.
World Wide Web
Das heute weltweit größte und populärste Hypertext-System wurde Anfang der 1990er von Tim Berners-Lee am CERN als Dokumentationssystem entwickelt. Berners-Lee verband die Ideen generic coding, Hypertext und Internet miteinander und ließ sich von früheren Entwicklungen wie Ted Nelsons Xanadu oder Vannevar Bushs Memex inspirieren. Das World Wide Web basierte ursprünglich und im Grunde auch noch heute auf den drei Kernstandards HTTP, HTML und URI.
Siehe auch: Hypertext, CERN, HTTP, HTML, URI.
World Wide Web Consortium
Siehe: W3C.
WWW
Siehe: World Wide Web.

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X

XFrames
XML-Dokumenttyp, der HTML-Frames ersetzen soll und seit geraumer Zeit als Arbeitsentwurf veröffentlicht ist.
W3C (S. Pemberton); »XFrames«, 2002. Deutsche Übersetzung: M. Jendryschik; »XFrames Working Draft«.
Siehe auch: XML, Dokumenttyp, HTML, Frames, W3C-Arbeitsentwurf.
XHTML (Extensible Hypertext Markup Language)
So wie HTML ein SGML-Dokumenttyp ist, entstand XHTML 1.0 im Januar 2000 als Anwendung von XML. Im August 2002 erschien XHTML 1.0 in der zweiten Ausgabe, die einige Fehler korrigiert und die Errata zur ersten Ausgabe integriert hat. Die Spezifikation beschreibt XHTML 1.0 als ersten Dokumenttyp einer Familie aktueller und zukünftiger XHTML-Dokumenttypen und -Module. Der Sprachumfang von HTML 4.01 hat sich in XHTML 1.0 nicht verändert, lediglich die Syntax wurde an die gegenüber SGML deutlich strengeren Regeln von XML angepasst.
W3C HTML Working Group; »XHTML 1.0 The Extensible HyperText Markup Language (Second Edition)«, 2002. Deutsche Übersetzung: edition W3C.de (J. Muhr, S. Mintert); »XHTML 1.0: Die Extensible HyperText Markup Language (Zweite Auflage)«.
W3C HTML Working Group; »XHTML 1.1 - Module-based XHTML«, 2001. Deutsche Übersetzung: M. Görtz; »XHTML 1.1 - Modulbasiertes XHTML«, 2001.
Siehe auch: HTML, SGML, Dokumenttyp, XML, W3C-Spezifikation.
XHTML Basic
Reduzierter XHTML-Dokumenttyp, der sich auf die Module für einfache Inhaltsdarstellung beschränkt, aber erweitert und ausgebaut werden kann, falls sein Sprachumfang für einen konkreten Fall nicht ausreicht.
W3C (M. Baker, M. Ishikawa, S. Matsui, P. Stark, T. Wugofski, T. Yamakami); »XHTML Basic«, 2000. Deutsche Übersetzung: S. Schumacher; »Deutsche Übersetzung der Spezifikation XHTML Basic«, 2002.
Siehe auch: XHTML, Dokumenttyp.
XML (Extensible Markup Language)
Eine Teilmenge von SGML und wie dieses eine Metasprache, mit deren Hilfe man Auszeichnungssprachen für Dokumente definieren kann. Wurde aus dem Bemühen entwickelt, für das umfangreiche SGML einen Weg ins World Wide Web zu finden, und so entworfen, dass es eine einfache Implementierung und Zusammenarbeit sowohl mit SGML als auch mit HTML gewährleistet. Seit Februar 1998 eine W3C-Empfehlung. Die bekanntesten XML-Dokumenttypen im Web sind XHTML, SVG und MathML.
W3C (T. Bray, J. Paoli, C. M. Sperberg-McQueen, E. Maler, F. Yergeau); »Extensible Markup Language (XML) 1.0 (Third Edition)«, 2004. Deutsche Übersetzung: edition W3C.de (S. Mintert); »Extensible Markup Language (XML) Version 1.0 (Zweite Auflage)«, 2002.
W3C (T. Bray, J. Paoli, C. M. Sperberg-McQueen, E. Maler, F. Yergeau, J. Cowan); »Extensible Markup Language (XML) 1.1«, 2004. Deutsche Übersetzung: edition W3C.de (S. Mintert); »Extensible Markup Language (XML) 1.1«.
Siehe auch: SGML, Metasprache, Dokument, World Wide Web, HTML, W3C-Empfehlung, Dokumenttyp, XHTML, SVG, MathML.
XML-Deklaration
Erkennungszeichenfolge im Prolog eines XML-Dokuments. Bietet die Möglichkeit, XML-Version und Zeichenkodierung des Dokuments anzugeben.
Siehe auch: XML, Dokument, Zeichenkodierung.

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Z

Zapfen
Die Netzhaut des menschlichen Auges enthält drei Zapfentypen, die Licht unterschiedlicher Wellenlänge aufnehmen und verarbeiten: L-Typ (rote Zapfen) für lange Wellenlängen, M-Typ (grüne Zapfen) für mittlere Wellenlängen und S-Typ (blaue Zapfen) für kurze Wellenlängen. An den Rändern der Zapfen befinden sich zusätzlich Rezeptoren (»Stäbchen«) für die Unterscheidung von Hell und Dunkel.
Zeichen
Kleine Komponente einer geschriebenen Sprache und Element eines Zeichenvorrats, unter anderem Buchstaben eines Alphabets, Ziffern oder andere grafische Symbole.
Siehe auch: Zeichenvorrat.
Zeichencode
Siehe: Zeichensatz.
Zeichenkodierung
Zuordnung eines Bitmusters zu einem Zeichensatz. In vielen Fällen nimmt man dafür die binäre Darstellung der natürlichen Zahl, die die Position eines Zeichens im Zeichensatz angibt.
Siehe auch: Bit, Zeichensatz, Zeichen.
Zeichenreferenz (auch: Entity)
Dient zur Eingabe von Zeichen, welche nicht in dem gewählten Zeichenvorrat vorhanden sind, unter anderem in HTML- und XHTML-Dokumenten. Beginnt mit einem Ampersand und endet mit einem Semikolon. Es werden numerische Zeichenreferenzen (numeric character reference) und benannte Zeichenreferenzen (character entitiy reference) unterschieden. Numerische Zeichenreferenzen können dezimal oder hexadezimal angegeben werden. Benannte Zeichenreferenzen verwenden eine mnemonische Zeichenkombination, die den Buchstaben beschreibt und sich mehr oder weniger leicht merken lässt.
Siehe auch: Zeichen, Zeichenvorrat, HTML, XHTML.
Zeichenrepertoire
Siehe: Zeichenvorrat.
Zeichensatz (auch: Zeichencode)
Geordneter, nummerierter Zeichenvorrat.
Siehe auch: Zeichenvorrat.
Zeichenvorrat (auch: Zeichenreperoire)
Endliche, nichtleere, ungeordnete Menge aller Zeichen, die man zur Verfügung hat oder benutzen möchte.
Siehe auch: Zeichen.
Zeilenvorschub
Name eines Steuerzeichens, das die Einfügemarke auf dem Computer in die nächste Zeile bewegt. Bezeichnet im ursprünglichen Sinne das Drehen der Walze bei einer Schreibmaschine. Die übliche Abkürzung ist »LF« (line feed).
Zielvereinbarung
Eine Zielvereinbarung ist eine vertragliche Vereinbarung zwischen einer Organisation oder mehreren Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe mit einem Wirtschaftunternehmen oder -verband. Vereinbart werden kann, wo, wie und bis wann in einem bestimmten Bereich Barrieren abgebaut werden sollen.
Zugänglichkeit
Gestaltung einer Website, sodass sie Benutzern in so hohem Maße wie möglich zur Verfügung steht, auch wenn sie Einschränkungen irgendeiner Art (z. B. Sinnes- und/oder Körperbehinderungen) unterliegen.
Siehe auch: Website, Benutzer.

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