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News mit dem Tag »Mac«

El Camino Real, der bessere Firefox für den Mac, liegt nun endlich in der finalen Version 1.0 vor und beweist, dass auch von Freiwilligen organisierte Open Source-Projekte hin und wieder elegante und benutzbare Software an den Start bringen können (Download, Packungsbeilage). Mike Davidson meint dazu: »Camino: Supermodel of a Browser?«

Passend zum Stichwort Browser-Polygamie: bei JD fanden wir den Verweis auf eine lange Artikelserie in der InternetWeek, die wir bei Gelegenheit mal durchackern sollten: »IE7 Vs. Everyone Else« (Version zum Ausdrucken). Dabei geht es weniger um die Darstellung und das Verhalten von Dokumenten und Anwendungen im Browser (im Volksmund Viewport genannt), sondern um die großen Unterschiede zwischen den Browserfamilien bei der eigentlichen Schnittstelle zum Benutzer (im Volksmund Browser Chrome genannt).

Wenn Sie sich, wie wir, auch schon immer gefragt haben, warum der Firefox ab einer gewissen Anzahl von Tabs und Einträgen in der History den gesamten Arbeitsspeicher des Rechners belegt – hier ist die Antwort: »About the Firefox ›memory leak‹«.

Die Daily Soap zum Thema Web 1.0 - 2.0:

Die Ankündigung, dass der Internet Explorer für den Mac nicht mehr weiter entwickelt wird ist zwar schon von 2003, aber demnächst kann man ihn noch nicht mal mehr von Microsoft herunterladen: …as of January 31st, 2006, Internet Explorer for the Mac will no longer be available for download from Mactopia….

Bisher ist es nur ein Gerücht, aber in Klein-Bloggersdorf wird gemunkelt, dass Apple den hauseigenen Browser Safari nach Windows portiert. Mehr dazu bei den Mac Essentials: »Safari, der Windows-Browser«. Zumindest käme damit noch mehr Schwung in den Browsermarkt, rechtzeitig bevor der MS IE 7 fertig ist.

Wo wir gerade bei dem Thema sind: im IEBlog konnten wir lesen, dass es im nächsten Frühjahr wohl eine öffentliche Vorschau auf den IE 7 geben wird: We'll post an updated pre-release build of IE7 for Windows XP publicly […] during the first calendar quarter of 2006.

Nächster Browser: Gez Lemon hat eine Demo gebastelt, wie man im Firefox dynamische Inhalte in webbasierten Applikationen barrierefrei umsetzt: »Firefox 1.5 Accessible Widgets«. Soviel zur W3C-Variante, wie man das ganze mit Web Forms 2 macht zeigt Anne van Kesteren: »Color Picker«.

Wo wir gerade bei HTML 5 sind – bei IBM gibt es einen ausgesprochen lesenswerten Artikel dazu: »The future of HTML, Part 1: WHATWG The Web Hypertext Application Technology Working Group's approach to improving HTML«.

Noch ein Gerücht zum Abschluß: wenn man einem Kommentar zur Meldung »Adobe Wins, You Lose« Glauben schenken darf, hat David Mendels von The Company formerly known as Macromedia durchsickern lassen, dass Adobe an etwas Neuem arbeitet: We are also going to build a new client, code names Apollo, that has the best of HTML, PDF and Flash–but this is not a replacement for Flash, but a new out of browser client.

Heute wieder arg HTML- & CSS-lastig:

Der Ordnung halber hier noch der aktuelle Stand unseres Relaunches mit Screenshots der bisher getesteten Browser (PNG-Dateien, jeweils ca. 300k):

Windows-Browser (Win2k & XP):

Mac-Browser (MacOSX 10.4):

Linux-Browser (Ubuntu/Gnome):

Linux-Browser (KDE):

Fortsetzung folgt…

Das wird wohl noch etwas dauern: wie aus zuverlässiger Quelle zu erfahren war, soll die ursprünglich für Dezember geplante zweite Beta-Version von Windows Longhorn Vista wohl doch erst im nächsten Jahr erscheinen. Womit wir auch erst dann einen öffentlichen Blick auf die vielen Bugfixes im Bereich HTML & CSS werfen dürfen, die der kommende IE 7 bringen wird.

Dank Gerrit van Aaken haben wir herausgefunden, dass die aktuellen Versionen von Firefox 1.5 eine Update-Funktion haben, die automatisch geänderte Komponenten nachlädt und installiert: »Browser-Verjüngungskur«.

Camino, der bessere Firefox für den Mac, verdient auch noch mal ein bißchen Aufmerksamkeit. Sunghwa Park listet eine ganze Reihe Erweiterungen, mit denen man den Browser aufbrezeln kann: »Pimp My Camino«.

Die Veröffentlichung von Apples Browser Safari 2.0.2 hat eins gezeigt: Webstandards sind machbar. Mit der neuesten Version gibt es nun endlich einen Browser, bei dem man sämtliche ernstzunehmenden Standards einfach so abtippen kann und sich darauf verlassen kann, dass es wie gewünscht funktioniert. Dass diese Entwicklung keine Randerscheinung ist zeigen die neuesten Vorabversionen von Opera 9, iCab und Konqueror (Teil von KDE 3.5b2), die alle schon sehr nahe an die Bewältigung des knallharten Acid2-Tests gekommmen sind.

Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu erfahren war hat dieser Vorsprung der Konkurrenz auch beim Platzhirsch Microsoft dafür gesorgt, dass eine zukünftige Version des IE7.5 für Longhorn Vista wohl auch den Acid2-Test bestehen könnte. Das man es prinzipiell kann hatte Microsoft ja vor Jahren schon mit dem IE5/Mac selig bewiesen. Dessen Verdienst war es, dass sich Webentwickler erstmals überhaupt ernsthaft mit sauberem Code befassen konnten statt immer nur den Darstellungsfehlern der 4er-Browser hinterher zu programmieren.

Noch eine Browsernachricht: der erste Release Candidate von Firefox 1.5 ist da (Download, Packungsbeilage). Wie wir bei Eric Meyer lesen konnten gibt es in dieser Version leider einen neuen Fehler, der die saubere Darstellung des einzig wahren Layouts von Alex Robinson verhindert. Bleibt zu hoffen, dass der bis zur finalen Version noch repariert wird, denn dieser Ansatz ist wirklich genial.

Wie bereits schon länger bei Mozilla, Firefox & Co. üblich gibt es nun auch von Apple sogenannte Nightly Builds des hauseigenen Webbrowsers Safari. Dabei sind nicht nur die Versionen, die den Box Acid Test schaffen, sondern auch eine Variante mit eingebauter Unterstützung des Vektorformates SVG. Beide lassen sich übrigens anstandslos parallel zu bestehenden Safari-Installationen betreiben, allerding nur unter MacOSX 10.4.x. Und mit beiden lassen sich schon viele Sachen ausprobieren, die bisher nur im Entwurfsstadium des kommenden CSS3 zu finden sind, dort aber als relativ stabil gelten können. Besonders Wagemutige können die jeweils neuesten Versionen auch per Shell Script installieren, oder man benutzt das Programm NightShift von Reinhold Penner, mit dem man die Versionen auch ganz schnell wieder los wird.

Wo wir gerade bei Safari sind: Dave Simon hat eine Vektordatei für Adobe Illustrator gebastelt, um damit Entwürfe von Webseiten aufzuhübschen: »vector safari for mock screen captures«.

Was neues gibt's auch bei Opera: die Norweger haben Ende letzter Woche eine erste Vorschau auf Opera 9 veröffentlicht (Download, Packungsbeilage). Angenehm aufgefallen ist uns, dass man nun nicht mehr zwanghaft versucht, anders als die anderen zu sein. Tabs heissen nun endlich, man glaubt es kaum, Tabs und auch die Tastaturbefehle wurden weitestgehend den Konventionen angepasst. Ob diese Version nun endlich besser mit assistiven Werkzeugen zusammenarbeitet konnten wir noch nicht testen, aber vielleicht kann der eine oder andere Leser berichten…

Und wir dachten schon, die Woche würde zu Ende gehen, ohne dass irgendeine neue Beta-Version eines Browsers erscheint. Die Älteren unter uns werden sich vielleicht noch an iCab erinnern, den Mac-Browser, der aus der Atari-Ecke kam und lange Zeit der einzige Browser war, in dem der komplette HTML 4-Standard korrekt umgesetzt war - CSS hingegen war lange Zeit Fehlanzeige. Entwickler Alexander Clauss hat nun »iCab 3.0 Beta 352« veröffentlicht, der wieder eine ganze Ecke näher and die vollständige Unterstützung der übrigen Standards wie CSS & DOM kommt.

Ach was war das noch schön, als nach dem Ende des Browserkrieges Ende der 90er Ruhe auf dem Markt war und es eigentlich nur einen dominanten Browser gab. Mittlerweile kommt man als gewissenhafter Webentwickler, der seine Ergebnisse auch umfassend testen möchte, kaum noch mit dem Installieren neuer Browserversionen nach.

Die neueste Runde läutete letzte Woche ja bekanntlich die Mozilla-Foundation mit Firefox 1.5b1 ein, für den nun endlich auch aktualisierte Versionen wichtiger Erweiterungen wie der Web Developer Toolbar von Chris Pedrick verfügbar sind (Download, Packungsbeilage). Ordentlich drucken kann dieser Browser aber immer noch nicht, wie auch Eric Meyer feststellen muss: »When Printing Maims« – aber das hat ja schon Tradition im Hause Netscape. Was die Version 1.5 alles an Neuerungen gerade für die Webentwicklung bringt lässt sich mittelerweile auch bei mozilla.org nachlesen: »Firefox 1.5 Beta for Developers«.

Der eindeutig bessere Firefox unter MacOSX ist dagegen nach wie vor Camino, der nun auch in der Version 1.0a1 vorliegt, die wiederum im Kern auf der Gecko 1.8beta-Engine basiert, sich obenrum aber viel schöner anfühlt (Download, Packungsbeilage).

Viele Neuigkeiten gibt's auch vom kommenden MSIE7, der dem Anschein nach ein richtig guter Browser werden könnte. Ian Lloyd fasst das wichtigste bei webstandards.org zusammen: »News From the IE Development Team«.

Womit wir dann bei der letzten großen Browserfamilie, der KHTML-Engine wären. Da gibt es eine neue Version von OmniWeb 5.1.2 beta 1 zum testen. Der Urvater dieser Familie (zu der auch Apples Safari gehört), der Konqueror passiert nun auch den Acid2-Test, wie Entwickler Hanno Böck in seinem Weblog berichtet.

Flock hingegen ist ein neuer, auf irgendwas spezialisierter Browser, bei dem wir noch nicht so ganz verstanden haben, worum es da geht.

Gestern nacht ist die erste Betaversion von Firefox 1.5 mit dem schönen Codenamen Deer Park veröffentlicht worden (Download der englischen Versionen für Windows, MacOS X und Linux, Packungsbeilage). Ob und wie Firefox wie versprochen nun besser mit assistiven Programmen wie Screenreadern zusammenarbeitet konnten wir noch nicht testen – wir sind immer noch auf der Suche nach der Einstellung, um sich mit der Tab-Taste durch eine Seite zu bewegen.

Peter Korn von Sun Microsystems macht sich Gedanken über die Unterstützung assistiver Werkzeuge durch die Software-Industrie und kommt zu dem interessanten Vergleich, dass Screenreader sowas wie die Airbags der Computerbranche sind. In den 70er und 80er Jahren waren Anschnallgurte und später dann Airbags sündhaft teure Accessoires, die man, wenn überhaupt, nur mit unvertretbarem Aufwand in die Autos der damaligen Zeit nachrüsten konnte. Erst öffentlicher Druck führte dazu, dass diese Sicherheitsmerkmale heute wie selbstverständlich in jedem Neuwagen zu finden sind.

Ähnlich verhält es sich zurzeit bei Computern und dem Zugang für Menschen mit Behinderung: die verbreiteten Betriebssysteme bieten einige grundlegende Hilfen, aber für ernsthafte Anwendungen muss man tief (teilweise sehr tief) in die Tasche greifen und Software von Drittherstellern nachrüsten. Die Freigabe des kostenlosen Sun Solaris 10 (mit eingebautem Screenreader) und Apples MacOSX 10.4 (ebenfalls mit eingebautem Screenreader) könnte nun die Wende markieren, wo eingebaute Zugänglichkeit zu einer Selbstverständlichkeit wird.

Wo wir gerade bei Screenreadern sind: das letzte Update von Apples Betriebssystem MacOS X behebt einen peinlichen Fehler im eingebauten Screenreader VoiceOver, der bisher die Eingaben in Textboxen vom Typ Passwort laut vorgelesen (!) hatte.

Die Web Developer Toolbar & Menu for Opera 8 rüstet im norwegischen Browser einige Fähigkeiten der bekannten Web Developer Toolbar für Firefox nach. Das, was im Gegensatz zum Original an Funktionalität für Webentwickler und Tester fehlt, kann der Browser bereits ab Werk. Das Interface wird dadurch aber auch nicht besser.

Etwas ähnliches, nur für Apples Safari bieten die WebDevAdditions, die in einer neuen und erweiterten Fassung vorliegen.

Wo wir gerade in der Nische sind: »Dashboard for web developers edition« listet eine ganze Reihe von Dashboard Widgets auf, die für Webentwickler durchaus hilfreich sind (ab MacOSX 10.4).

Nachdem Apple vor einiger Zeit die Quellen der wichtigsten Komponenten WebKit, WebCore und JavaScriptCore des Browsers Safari als Open Source veröffentlicht hatte, kamen binnen Stunden die ersten Bugfixes durch Freiwillige zusammen. Nun ist auch das Weblog von Safari-Chefentwickler Dave Hyatt von seinem alten Zuhause bei mozillazine.org nach opendarwin.org umgezogen. Dem Vernehem nach sollen sich nun auch andere Mitglieder des Entwicklungsteams an dem Blog beteiligen.

Eventuell auch noch interessant:

  • Wie man mehrere Safaris parallel auf einem Rechner betreiben kann erklärt Michel Fortin in »Multi-Safari«
  • Wie man sich selber einen Safari bastelt, der den Acid2-Test besteht erklärt Rob Griffiths in »Build a better Safari«
  • Update: dank eines Kommentars von Tobias Steinhoff wissen wir nun auch wie man sich diese Bastelarbeiten erspart – NightShift 1.0 von Reinhold Penner macht das nämlich automatisch.

WebDevAdditions aus Polen ist sowas wie die bekannte Web Developer Extension für den Firefox, nur halt für Apples Safari. Warnhinweis: nach der Installation der Erweiterung geht die Geschwindigkeit, mit der die Seiten im Browser gerendert werden, ziemlich in den Keller.

Safari ist ja wirklich ein schöner Browser, nur muss man, um in den Genuß der allerneuesten Features zu kommen, auch einmal im Jahr ein Update des Betriebssystems kaufen. Firefox hingegen fühlt sich nach wie vor unter MacOS X nicht so richtig heimisch an, weshalb die Hoffnungen auf einen schlanken, standardkonformen Browser auf Camino ruhen. Von dem gibt es jetzt eine erste Alpha der Version 0.9, die im Vergleich zum letzten stabilen Release nochmal um einiges schlanker und schneller geworden ist (Download, Packungsbeilage).