accessBlog

Aktuelles zum Thema Barrierefreies Webdesign.

Ein neuer Online-Dienst will Menschen mit Behinderungen helfen, Probleme bei der Nutzung von Websites gemeinsam mit Experten zu beheben. Das Konzept von »Fix the Web!« basiert auf der Idee des Crowdsourcing – einem Kunstwort aus Crowd (Menschenmenge) und Outsourcing (Auslagerung).
Der Dienst soll Nutzern die Möglichkeit geben, mit Freiwilligen in Kontakt zu treten – diese helfen dann, die Barrieren zu dokumentieren, die richtigen Ansprechpartner bei den betroffenen Anbietern zu finden und entsprechende Beschwerden zu formulieren.

Eine erste Testversion wurde in der vergangenen Woche auf der Web Accessibility London Unconference 2010 vorgestellt. Dr. Gail Bradbrook von der Stiftung Citizens Online, die das Projekt erdacht hat, hofft, dass bis zu 10.000 Freiwillige sich um 250.000 Websites pro Jahr kümmern. Nach ihrer Erfahrung treffen Menschen mit Behinderungen auch online auf viele Hürden, die wenigsten würden aber aktiv dagegen angehen.

Die Hürden zum Mitmachen sind denkbar niedrig: Nutzer können ein gefundenes Problem einfach twittern – dann sollte man die Schlagworte #fixtheweb und #fail verwenden. Alternativ kann man das Problem auch per E-Mail an post@fixtheweb.net beschreiben oder ein Formular benutzen.
(via E-Access Bulletin)