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Aktuelles zum Thema Barrierefreies Webdesign.

26 Nov 2009

Die BIENE-Finalisten stehen fest: Angebote aus drei Staaten sind in der Endrunde / Preisverleihung am 4. Dezember im Postbahnhof Berlin

24 Webangebote stehen im BIENE-Finale: Aus den über 300 eingegangenen Bewerbungen legten die BIENE-Veranstalter, die Stiftung Digitale Chancen und die Aktion Mensch, gemeinsam mit dem Fachlichen Beirat des BIENE-Wettbewerbs die Finalisten fest. Diese müssen sich einer letzten kritischen Prüfung durch die BIENE-Jury unterziehen. Am 3. Dezember 2009 entscheiden deren Mitglieder dann in ihrer Sitzung, wer sich über eine BIENE freuen darf. Ihre Auszeichnung nehmen die Gewinner im Rahmen einer Galaveranstaltung am 4. Dezember 2009 im Postbahnhof in Berlin entgegen.

Der stellvertretende Pressesprecher der Aktion Mensch, Christian Schmitz, ist von den BIENE-Finalisten beeindruckt: »Über die Jahre zeigt sich ein deutlicher Trend hin zu sehr komplexen Angeboten großer Absender. Diese Anbieter zählen immer öfter zu denen, die nicht durch den Gesetzgeber zur Barrierefreiheit verpflichtet sind. Sie nutzen zunehmend die Möglichkeiten der Barrierefreiheit, was allen Nutzerinnen und Nutzern Vorteile bringt.«

Jutta Croll, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen, freut sich: »Die Nominierten der BIENE 2009 zeigen, dass das Thema der Barrierefreiheit inzwischen auch in den oberen Unternehmensetagen auf der Tagesordnung steht. Jetzt gilt es für die Jury, aus den besten Angeboten dieses Jahrgangs die Preisträger auszuwählen.«

Die Shortlist der BIENE 2009 …

Im Finale der BIENE 2009 stehen:

In der Kategorie »Komplexe Einkaufs- und Transaktionsangebote«:

In der Kategorie »Einfache Recherche- und Serviceangebote«:

In der Kategorie »Komplexe Recherche- und Serviceangebote«:

In der Kategorie »Tagesaktuelle Recherche- und Serviceangebote«:

In der Kategorie »Einfache Informations- und Kommunikationsangebote«:

In der Kategorie »Komplexe Informations- und Kommunikationsangebote«:

In der Kategorie »Komplexe Gemeinschafts- und Interaktionsangebote«:

Für einen Sonderpreis nominiert ist:

Kommentare zu dieser Meldung: 8

Permalink David meinte am 26.11.2009:

Was waren gleich noch mal die Kriterien? Ich dachte bei dem Wettbewerb geht es um Zugänglichkeit? Bis auf einige Außnahmen sind das alles nicht gerade die besten Beispiele wie man eine Website benutzerfreundlich gestaltet. Was bringen zig Skiplinks, wenn ich sie nicht lesen kann, weil die Schrift über das Logo läuft, oder man vergisst, den Focus auf normalen Links hervor zu heben, bzw. zu verstecken, wie es Zeit.de macht?

Schriftvergrößerungsfunktionen, Accesskeys und Flaggen als Spachsymbole gehören auch nicht zum guten Ton.

Permalink Wolfgang Wiese meinte am 27.11.2009:

Täusche ich mich, oder haben die Kommunen im letzten Jahr stark zugelegt?

So viele Stadt-Homepages waren es glaub ich noch nie, oder?

Das wäre ja schon erfreulich, da ja gerade von den Städten viel Signalwirkung ausgeht.

Permalink Frank meinte am 02.12.2009:

Als Hamburger drücke ich dem HVV natürlich die Däumchen. die haben echt viel gemacht mit ihrer seite und die Anwendung empfinde ich als sehr benutzerfreundlich. selbst wenn man über´s handy verbindungen sucht.

Ich wünsche euch, wie es auch ausgeht, eine tolle Galaveranstaltung!

Permalink Staunender meinte am 03.12.2009:

Zitat aus einer der Webseiten der Shortlist (ich sage nicht, welche...):

"Um das Online-Angebot aufrufen zu können muss in Ihrem Browser JavaScript aktiviert sein. Damit Sie innerhalb des Online-Angebots alle Funktionen nutzen können, muss zusätzlich zu JavaScript auch Java in Ihrem Browser aktiviert sein."

Nur 'ne Frage: Ist das o.k?

Permalink Der Caspers meinte am 03.12.2009:

> Nur 'ne Frage: Ist das o.k?

Ja, wenn man zum Beispiel die Client-side Scripting Techniques for WCAG 2.0 beachtet ist das kein Problem.

Permalink Ingo meinte am 03.12.2009:

Man wird wohl bei jeder Seite ein Haar oder ein Haarbüschel in der Suppe finden, wenn man es nur lange genug sucht. Es sind spannende Projekte dabei und gerade die großen Namen in der Liste machen mich neugierig, wie die Jury entscheiden wird.

@Wolfgang Wiese: Mich wundert, dass Städte das Thema scheinbar ernster nehmen als die übergeordneten Behörden auf Bezirks- und Landesebene. Aber es ist in der Tat ein gutes Zeichen, wie überhaupt die BIENE ein gutes Zeichen setzt.

Permalink Markus meinte am 25.01.2010:

Dank der guten Bespiele kann man sich für die eigenen Projekte einige Informationen herausarbeiten. Schön wäre eine Kurzliste der Dinge, die man recht einfach umsetzen kann, um die eigenen Seiten zu verbessern.

Permalink Der Caspers meinte am 27.01.2010:

Das wäre sicher toll wenn es eine solche kurze Liste gäbe, aber das wird wohl nicht gehen. »Dinge, die man recht einfach umsetzen kann« hängt zu sehr von den Rahmenbedingungen ab, unter denen eine Website entstanden ist. Je nach verwendetem Backend (z.B. CMS) oder Editor sind zum Beispiel Fehler im Code einer Seite manchmal sehr leicht, manchmal aber auch unmöglich zu beheben, ohne auf ein anderes System umzustellen.