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Aktuelles zum Thema Barrierefreies Webdesign.

Die Qualität einer Website entscheidet über den Erfolg im Internet – auch beim E-Government. Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen und Benutzerfreundlichkeit sind wichtige Kriterien für die Besucher von Webauftritten der öffentlichen Hand. Die zentralen Kriterien für die Bewertung einer Website sind dabei die Benutzerfreundlichkeit, die Barrierefreiheit, die Suchmaschinentauglichkeit und die technische Qualität. Die Qualidator-Studie der schweizerischen seven49.net brachte folgendes Ergebnis an den Tag: 1. Platz für Österreich mit 81.57 %, 2. Platz für Deutschland mit 79.03 % und 3. Platz für die Schweiz mit 77.87 % Gesamtqualität der E-Government-Angebote.

Städte im direkten Vergleich

Bei den österreichischen Städten liegt Bludenz vor Wien und Linz auf den Top-Plätzen. Die Stadt Bludenz hat ein Gesamtscore von 92,76 %, aufgegliedert in die Bereiche Barrierefreiheit (95,29 %), Benutzerfreundlichkeit (94,81 %) und der Suchmaschinentauglichkeit (87,95 %) und führt damit vor Wien mit 87,25 % und dem 2008 mit einer silbernen BIENE ausgezeichneten Linz mit 83,84 %. Fügt man sämtliche Städte der drei Länder Österreich, Schweiz und Deutschland in einem Ranking zusammen, so führt die Webseite von Bludenz (92,76 %) vor den Web-Auftritten der deutschen Städte Bonn (88,98 %) und Bochum (88,92 %).

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Websites auf Bundesländerebene im Vergleich

Vergleicht man alle Web-Auftritte der schweizerischen Kantone und deutschen sowie österreichischen Bundesländer, ergibt sich ein Ranking, das vom Kanton Graubünden mit 90,79 % angeführt wird, vor den Bundesländern Wien mit 87,25 %, Sachsen mit 86,9 % und Nordrhein-Westfalen mit 86,87 %.

Bei den Web-Auftritten der österreichischen Bundesländer liegt die Stadt Wien mit einer Gesamtbewertung von 87,25 % vor dem Burgenland mit 86,28 % und der Steiermark mit 85,5 % in Führung. Die Bewertung von Wien mit 87,25 % setzt sich aus den Bereichen Barrierefreiheit (87,34 %), Benutzerfreundlichkeit (85,97 %) und der Suchmaschinen (85,58 %) zusammen.

»Qualität und Service sind oberste Priorität beim Internet-Auftritt der Stadt Wien. Dabei spielen die Barrierefreiheit und Benutzerfreundlichkeit eine maßgebende Rolle. Die Platzierung von wien.gv.at beim Länder- und Städtevergleich ist ein zusätzlicher Ansporn, den Bedürfnissen der User noch mehr gerecht zu werden. Ein wichtiges Ziel dabei ist es, den Bürgern und Wirtschaftstreibenden nicht nur Informationen zur Verfügung zu stellen, sondern auch den Amtsweg zu erleichtern oder gar zu ersparen.«, so der Wiener Obersenatsrat Johannes Mittheisz, verantwortlich für die IKT-Strategie im Magistrat der Stadt.