News mit tag »Veranstaltungen«

22 Jul 2010

Wir haben uns mal die Mühe gemacht, eine ganze Reihe neuer Konferenzen, Seminare und Workshops auf der Übersichtsseite bei einfach-fuer-alle.de/events einzutragen (›Mühe‹ deshalb, weil die manuelle Einpflege von Microformats nun wirklich keinen Spaß macht). Falls Sie also im zweiten Halbjahr noch nichts vorhatten – dort finden Sie sicher eine ganze Reihe interessanter Veranstaltungen im deutschsprachigen Raum, aber auch im französisch- oder englischsprachigen Ausland.

Wenn Sie eine Veranstaltung zum Thema Webdesign im Allgemeinen oder Barrierefreies Internet im Speziellen kennen, die dort noch nicht aufgelistet ist, würden wir uns wie üblich über eine kurze Nachricht per Kommentar oder Kontaktformular freuen.

01 Mär 2010

Das Institut für Inklusion fördert als sozial-digitales Kompe­tenz­zentrum die Teil­habe von Menschen mit Behin­derung am öffent­lichen Leben und in der Arbeits­welt. Hier­für sollen in Koopera­tion mit Expert­Innen in eigener Sache, Universi­täten und Unter­nehmen barriere­freie Inter­net­dienste zur sozial-digi­talen Teil­habe für Menschen mit spezi­fischen Anforder­ungen gemäß der UN-Behin­derten­rechts­konven­tion und der EU-Dienst­leistungs­richt­linie ent­wickelt werden.

Einige spannende Veranstal­tungen finden in den nächsten Tagen auf der Cebit am Sonder­exponat-Stand E-Inklu­sion mit barriere­freien ID-Security-Techno­logien, Halle 9, Stand B60 statt:

Dienstag, 2.3.
9–11h: Karl Finke, Behinderten­beauf­tragter von Nieder­sachsen, www.behinderten­beauftragter-nieder­sachsen.de
9–9.30h: Bundes­innen­minister Dr. Thomas de Maizière
9.30–10h: Bundes­beauf­tragte für IT, Staats­sekretärin Cornelia Rogall-Grothe
Mittwoch, 3.3.
10.30h: Ottmar Miles-Paul, Landes­beauf­tragter für die Belange behin­derter Menschen in Rhein­land-Pfalz, (www.lb.rlp.de) auf dem Rhein­land-Pfalz-Stand C39, eben­falls in Halle 9. An der Diskussion unter dem Motto »Neue Techniken – Zugang für Alle« nehmen auch der Vize­präsident des rhein­land-pfälzischen Landes­amtes für Soziales, Jugend und Ver­sorgung, Detlev Placzek, Wilhelm Lickteig vom Landes­blinden- und Seh­behinderten­verband Rhein­land-Pfalz sowie Melanie Müller und André Necke vom Bundes­minis­terium für Arbeit und Soziales teil.
13–14h: Ottmar Miles Paul zum Gespräch »Infor­mations­technik ohne Barrieren« beim Institut für Inklusion.
15.40–16h: Im Forum: Slot des Instituts für Inklusion: »Sozial-digitale Inklusion sicher und barriere­frei im Web 2.0 mit dem neuen Personal­ausweis realisieren!«
Donnerstag, 4.3.
10–10.30h: Interview zum Thema »Barriere­freiheit im Web durch Design for all« mit dem Inter­net-TV-Sender »Live im Netz« – wird live ausgestrahlt.
Freitag, 5.3.
15–15.30h: Hannelore Loskill, Sprecherin des Sprecher­rates des Deutschen Behinderten­rates, stell­vertretenden Bundes­vorsitzen­den der BAG Selbsthilfe, Diplom-Infor­matikerin, Anwendungs- und System­programmiererin im Rechen­zentrum der Heinrich-Heine-Uni­versität in Düssel­dorf. Gespräch über »E-Inklusion mit barriere­freien ID-Security-Technologien.«
Samstag, 6.3. (Publikumstag)
14.–14.20h: Im Forum: Slot des Instituts für Inklusion: »Sozial-digitale Inklusion sicher und barriere­frei im Web 2.0 mit dem neuen Personal­ausweis realisieren!«

04 Dez 2009

Aktion Mensch und Stiftung Digitale Chancen zeichnen die besten deutsch­sprachigen barrierefreien Webseiten aus / Insgesamt 17 Preisträger

Die Entscheidung der Jury des BIENE-Wettbewerbs 2009 war eindeutig. Die einzige BIENE in Gold landete beim Internet-Angebot des Waren­hauses Manufactum. In der Kategorie Einkaufs- und Transaktions­angebote überzeugten jedoch auch die anderen Finalisten. Das Webangebot der Credit Suisse mit dem nur in der Schweiz verfügbaren Online-Banking konnte eine silberne BIENE in Empfang nehmen. Die Angebote der Deutschen Post DHL und des Hamburger Verkehrs­verbundes (HVV) wurden bei der sechsten Auflage des Wett­bewerbs für die besten deutschsprachigen barriere­freien Internet­seiten der Aktion Mensch und der Stiftung Digitale Chancen mit Bronze ausge­zeichnet.

Auch in der Kategorie der tagesaktuellen Recherche- und Servicean­gebote waren die beiden für das Finale quali­fizierten Angebote erfolg­reich. Die Webseite des Süd­west­rundfunks zeichnete die Jury mit einer BIENE in Silber aus. Das Online-Angebot der Wochen­zeitung DIE ZEIT ziert fortan eine BIENE in Bronze. Bei den komplexen Recherche- und Servicean­geboten setzten sich das Verwaltungs­portal bund.de und das Patienten­infor­mations­portal Weisse Liste, das von der Bertels­mann-Stiftung gemeinsam mit Selbst­hilfe- und Sozial­verbänden betrieben wird, durch. Beide Webseiten wurden mit einer BIENE in Silber geehrt ebenso wie der einzige Gewinner in der Kategorie der einfachen Recherche- und Servicean­gebote, die Daten­bank mobidat – Barrierefrei leben in Berlin.

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Anforderungen der BIENE gestiegen

Dass insgesamt nur ein Angebot mit Gold ausgezeichnet wurde, ist für Jutta Croll, Geschäfts­führerin der Stiftung Digitale Chancen, ein Zeichen für die gestiegenen Anfor­derungen des Wettbewerbs. »Um eine BIENE in Gold zu gewinnen, muss eine Webseite sowohl technisch als auch gestal­terisch und inhaltlich überzeugen. Die Jury hat am Welttag der Menschen mit Behin­derungen konsequent die Perspektive der Nutzer­innen und Nutzer eingenommen und keine Kompromisse gemacht.« Weniger Aus­zeichnungen als in den Vorjahren konnte die Jury an Angebote von Behörden und öffent­lichen Auftrag­gebern vergeben. Eine mögliche Ursache dafür sieht Christian Schmitz, stell­vertretender Presse­sprecher der Aktion Mensch, in der unklaren Rechtslage: »Die derzeit noch geltende BITV ist veraltet, die fällige Neu­fassung steht aus. In dieser Situation ist es verständlich, wenn Ministerien und Behörden mit einer Weiter­entwicklung ihrer Seiten abwarten.«

Kommunale und lokale Angebote im Kommen

Davon unbeeindruckt setzt sich das Thema Barriere­frei­heit zunehmend auf der lokalen Ebene durch. Mit der Stadt­bibliothek Marzahn-Hellers­dorf (BIENE in Silber), der Gemeinde Issum und der Stadt Nettetal (beide Bronze) kommen drei Preisträger in der Kategorie Komplexe Informations- und Kommu­nikations­angebote aus dem Bereich kommunaler Angebote. Der einzige öster­reichische Gewinner, die mit Bronze ausge­zeichnete Seite des Kura­toriums Fortuna, kommt ebenfalls aus der Kategorie der komplexen Informations- und Kommu­nikations­angebote.

Die weiteren Preis­träger der BIENE 2009 sind die Webseite zum Bürger­haushalt der Stadt Trier, die Online-Platt­form Tauschen ohne Geld und die Natur­heil­praxis Käßner aus Berlin. Einen Sonder­preis erhielt die Stadt Bonn für ihren Gebärden­sprach­service, bei dem hörge­schädigte und gehör­lose Menschen ihre Anfragen per Video in Deutscher Gebärden­sprache (DGS) an die Stadt­verwaltung richten können.

Wie wichtig der Anschluss an moderne Informa­tions­techno­logien und Barriere­freiheit für die Gesell­schaft ist, erläuterte der estnische Bot­schafter in Deutsch­land, Dr. Mart Laanemäe, in seiner Fest­rede am Beispiel seines Heimat­landes. Er erklärte: »Mittler­weile ist es ein Grund­satz für die Weiter­entwicklung aller Systeme der Infor­mations­techno­logie in Est­land, dass Menschen mit Sonder­bedürf­nissen keine Nach­teile erfahren sollen.« Als Danke­schön über­reichte Martin Georgi, Vorstand der Aktion Mensch, dem Botschafter dafür eine Ehren-BIENE.

Die Gewinner der BIENE 2009 sind:

In der Kategorie ›Komplexe Einkaufs- und Transaktions­angebote‹:

In der Kategorie ›Einfache Recherche- und Servicean­gebote‹:

  • BIENE in Silber: Mobidat – Barrierefrei leben in Berlin: www.mobidat.net

In der Kategorie ›Komplexe Recherche- und Serviceangebote‹:

In der Kategorie ›Tagesaktuelle Recherche- und Serviceangebote‹:

In der Kategorie ›Einfache Informations- und Kommu­nikations­angebote‹:

In der Kategorie ›Komplexe Informations- und Kommu­nikations­angebote‹:

In der Kategorie ›Komplexe Gemein­schafts- und Inter­aktions­angebote‹:

Einen Sonderpreis erhält:

Über die BIENE

Seit 2003 prämieren die Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen die besten deutschsprachigen barrierefreien Angebote im Internet mit einer BIENE. BIENE steht für ›Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten‹, aber auch für Kommunikation, gemeinsames Handeln und produktives Miteinander. Weit mehr als 1.400 Unternehmen und Organisationen, Behörden und Ministerien, Städte und Gemeinden sowie Vereine und Verbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol haben sich bislang mit Webseiten am Wettbewerb beteiligt. Mehr als 80 Anbieter – große Namen ebenso wie Betreiber kleinerer Webseiten – haben bisher eine BIENE gewonnen.

Am BIENE-Wettbewerb können Anbieter und Gestalter deutschsprachiger Webangebote teilnehmen. Für Webentwickler in der Ausbildung oder im Studium schreiben die Veranstalter einen Nachwuchspreis aus. Sonderpreise können für Lösungen vergeben werden, die spezifische Bedürfnisse einzelner Nutzergruppen berücksichtigen, etwa Angebote für gehörlose Menschen, die Gebärdensprache verwenden, Angebote für Menschen mit Lernschwierigkeiten oder andere herausragende und innovative Entwicklungen. Der Preis ist rein ideeller Natur. Für die Betreiber nicht kommerzieller Webseiten, wie Vereine oder Selbsthilfegruppen mit Angeboten von öffentlichem Interesse, können Förderpreise vergeben werden.

Die Preisverleihung fand am 4. Dezember 2009 in Berlin statt. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.biene-wettbewerb.de oder bei der Pressestelle der Aktion Mensch.

Hinweis für die Redaktionen: Ein aktuelles Foto der Preisverleihung steht im Pressezentrum der Aktion Mensch ab sofort kostenfrei zum Herunterladen bereit. Weitere Bilder aller Preisträger folgen Anfang der Woche.

Diese Pressemitteilung als PDF: Aktion_Mensch_Gewinner-BIENE-2009-12-13.pdf

26 Nov 2009

Die BIENE-Finalisten stehen fest: Angebote aus drei Staaten sind in der Endrunde / Preisverleihung am 4. Dezember im Postbahnhof Berlin

24 Webangebote stehen im BIENE-Finale: Aus den über 300 eingegangenen Bewerbungen legten die BIENE-Veranstalter, die Stiftung Digitale Chancen und die Aktion Mensch, gemeinsam mit dem Fachlichen Beirat des BIENE-Wettbewerbs die Finalisten fest. Diese müssen sich einer letzten kritischen Prüfung durch die BIENE-Jury unterziehen. Am 3. Dezember 2009 entscheiden deren Mitglieder dann in ihrer Sitzung, wer sich über eine BIENE freuen darf. Ihre Auszeichnung nehmen die Gewinner im Rahmen einer Galaveranstaltung am 4. Dezember 2009 im Postbahnhof in Berlin entgegen.

Der stellvertretende Pressesprecher der Aktion Mensch, Christian Schmitz, ist von den BIENE-Finalisten beeindruckt: »Über die Jahre zeigt sich ein deutlicher Trend hin zu sehr komplexen Angeboten großer Absender. Diese Anbieter zählen immer öfter zu denen, die nicht durch den Gesetzgeber zur Barrierefreiheit verpflichtet sind. Sie nutzen zunehmend die Möglichkeiten der Barrierefreiheit, was allen Nutzerinnen und Nutzern Vorteile bringt.«

Jutta Croll, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen, freut sich: »Die Nominierten der BIENE 2009 zeigen, dass das Thema der Barrierefreiheit inzwischen auch in den oberen Unternehmensetagen auf der Tagesordnung steht. Jetzt gilt es für die Jury, aus den besten Angeboten dieses Jahrgangs die Preisträger auszuwählen.«

Die Shortlist der BIENE 2009 …

Im Finale der BIENE 2009 stehen:

In der Kategorie »Komplexe Einkaufs- und Transaktionsangebote«:

In der Kategorie »Einfache Recherche- und Serviceangebote«:

In der Kategorie »Komplexe Recherche- und Serviceangebote«:

In der Kategorie »Tagesaktuelle Recherche- und Serviceangebote«:

In der Kategorie »Einfache Informations- und Kommunikationsangebote«:

In der Kategorie »Komplexe Informations- und Kommunikationsangebote«:

In der Kategorie »Komplexe Gemeinschafts- und Interaktionsangebote«:

Für einen Sonderpreis nominiert ist:

18 Nov 2009

Das Thema »Barrierefreie Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen« gewinnt an Bedeutung: Zum einen erhöht sich durch die zunehmende Alterung unserer Gesellschaft die Nachfrage nach barrierefreien Produkten und Dienstleistungen. Zum anderen wird Barrierefreiheit bald ein wichtiges Vergabekriterium in Ausschreibungen der öffentlichen Hand sein. Die EU-Kommission hat ein Mandat an die europäischen Normungsinstitute vergeben, dazu die grundsätzlichen Regeln zu setzen.

Nur wenige Unternehmen kennen bislang die Anforderungen, die sich daraus ergeben können. Die meisten Anbieter haben sich noch nicht mit den möglichen weit reichenden Konsequenzen auseinandergesetzt. Aus diesem Grund möchte der Arbeitskreis Barrierefreiheit des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) mit einem öffentlichen Forum Unternehmen und Interessierten die Möglichkeit bieten, sich umfassend über aktuelle und kommende Regulierungen und Standardisierungen zu informieren. Dazu werden neben Vertretern von namhaften Unternehmen auch Repräsentanten der Bundesregierung und der Europäischen Kommission als Referenten zu Wort kommen.

Die gemeinsame Informationsveranstaltung der Verbände BDI, BITKOM, DKE und ZVEI richtet sich sowohl an die Management-Ebene sowie an die Designer von Produkten und Dienstleistungen. Die Darstellung von Barrieren in unserer Gesellschaft, eine Übersicht über die aktuellen und geplanten Gesetze und relevanten Normen sowie zahlreiche Praxisbeispiele sollen den Teilnehmern die Bedeutung des Themas näher bringen.

10. Februar 2010; Hotel Aquino Tagungszentrum, Hannoversche Straße 5b, 10115 Berlin. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, weitere Infos und Anmeldung beim BITKOM.

13 Nov 2009

Das Portal www.einfach-teilhaben.de wurde im Juli 2009 eröffnet und möchte Menschen mit Behinderungen sowie deren Angehörige, aber auch Verwaltungen und Arbeitgeber über Angebote zur Unterstützung informieren und bei der Inanspruchnahme von Leistungen beraten. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die Stiftung Digitale Chancen laden am 16. Dezember 2009 von 10.30 Uhr bis 17.30 Uhr ein zu der Veranstaltung ›einfach teilhaben!‹.

Die Teilnehmer sind aufgefordert, in verschiedenen Workshops gemeinsam Ideen zur Nutzung und Weiterentwicklung des Portals zu erarbeiten. Die Zahl der Veranstaltungsteilnehmer ist begrenzt, eine Anmeldung ist nur auf Einladung möglich. Wenn Sie bereits eine schriftliche Einladung erhalten haben, registrieren Sie sich bitte über das Anmeldeformular. Wenn Sie an der Teilnahme interessiert sind und noch keine Einladung erhalten haben, senden Sie bitte eine E-Mail an sbernsmann@digitale-chancen.de.

Datum: 16.12.09, 10:30 bis 17:30 Uhr; Veranstaltungsort: Neue Mälzerei, Friedenstr. 91, 10249 Berlin

12 Nov 2009

An der Bauhaus-Universität Weimar beginnen heute Beratungen einer nationalen Expertenkonferenz über die Entwicklung von einfachen, verständlichen und international wettbewerbsfähigen Produkten. Es geht um das Design der Zukunft.

Industrieunternehmen, Dienstleister, Designer und Politiker haben das Problem erkannt und fordern ein Design für alle, ein ›universal design‹. Dabei ist es nicht so, dass auf diesem Feld bisher überhaupt nichts geschehen würde: Türen, die sich wie von Geisterhand öffnen, Busse, die sich dem einsteigenden Fahrgast entgegen neigen – praktisch für jedermann, für den Bücher beladenen Studenten ebenso wie für die 70-jährige Rentnerin, die junge Mutter mit Kinderwagen oder den Rollstuhlfahrer.

Eine stark alternde Gesellschaft braucht leicht bedienbare und verständliche Produkte und Dienstleistungen. An den beiden Konferenztagen kommen Vertreter des universal design zusammen, um Strategien zu finden, wie Politik und Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert werden können.

»Deutschland hat eine lange Tradition in der Entwicklung demographiefester Produkte, Architekturen und Dienstleistungen«, unterstreicht Wolfgang Sattler, Professor für Produkt-Design an der Bauhaus-Universität Weimar. Dabei bezieht er sich unter anderem auf die Bauhaus-Bewegung, die bereits vor 90 Jahren Universalität von Architektur und Design forderte. »Diese Potentiale in wirtschaftlich sinnvolle und ergebnisorientierte Strategien umzusetzen, ist uns aber bisher noch nicht ausreichend gelungen«, so Sattler.

Am Samstag öffnet sich die Konferenz mit einer Veranstaltung für das Publikum. In Gesprächsrunden kann sich dann jeder in das Thema einbringen, der das möchte. Wer mehr darüber erfahren möchte, findet das Programm dieses Tages auf der Internetseite der Bauhaus-Universität.
(bei kobinet abgeschrieben)

02 Nov 2009

Die Mischung macht's: Unternehmen aus IT, Design und Medien, Verbände, nationale und internationale Organisationen in der BIENE-Jury vertreten / Preisverleihung am 4. Dezember im Postbahnhof Berlin

Elf Jurymitglieder sind in diesem Jahr das Zünglein an der Waage. Sie entscheiden, welche barrierefreien Webangebote nach Abschluss des mehrstufigen Testverfahrens im November eine begehrte BIENE mit nach Hause nehmen dürfen. So vielfältig die Bewerbungen sind, so unterschiedlich ist die berufliche Heimat der einzelnen Jurymitglieder. Die BIENE-Initiatoren, die Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen, haben erneut Profis aus Unternehmen, Verbänden, Medien, nationalen und internationalen Organisationen für die Jury gewonnen. Damit stellen die Veranstalter sicher, dass die BIENE-Gewinner barrierefrei und zugleich attraktiv für alle Nutzerinnen und Nutzer sind.

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Mitglieder der BIENE-Jury sind:

  • Herbert Braun, Redakteur c't
  • Luzia Hafen, Lead Accessibility ELCA
  • Steffi Klein, Media & Communications Senior Manager des International Paralympic Committee
  • Holger Lösch, Mitglied der Geschäftsführung und Leiter Kommunikation und Marketing des BDI
  • Dr. Verena Metze-Mangold, Vizepräsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission
  • Uwe Proll, Chefredakteur Behördenspiegel
  • Matthias Schultze, Vorsitzender Web Excellence Forum
  • Dr. Silke Springensguth, Geschäftsführerin DuMont Net GmbH
  • Felix Schrader, Chefredakteur Create or Die
  • Prof. Dr. h.c. Erik Spiekermann, Vorstandsvorsitzender der Edenspiekermann AG
  • Anja zum Hingst, Leiterin Kommunikation des Spiegel-Verlags
  • sowie zwei Mitglieder aus dem Fachlichen Beirat des Wettbewerbs.

Jutta Croll, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen, freut sich über den breit gefächerten beruflichen Hintergrund der Jury: »Alle Mitglieder sind aufgefordert, die Finalisten aus ihrer jeweiligen professionellen Perspektive heraus zu bewerten. Dabei geht es beispielsweise um die angemessene Ansprache der Zielgruppe, ein inhaltlich stimmiges Bild oder die gestalterische Umsetzung der Webangebote«.

Welche Finalisten aus mehr als 300 Wettbewerbsbeiträgen die Jurorinnen und Juroren überzeugen, entscheiden sie auf ihrer Sitzung am 3. Dezember 2009. Der stellvertretende Pressesprecher der Aktion Mensch, Christian Schmitz, ist gespannt: »Unsere Jury hat es nicht einfach. In allen Kategorien gibt es große und kleine Webangebote, die technisch höchst anspruchsvoll sind und die komplette Bandbreite der aktuellen Möglichkeiten im Internet abdecken.«

Die glücklichen Gewinner werden bei einer feierlichen Abendveranstaltung am 4. Dezember 2009 im Berliner Postbahnhof bekannt gegeben.

Diese Pressemitteilung als PDF: Aktion_Mensch_Jury_BIENE09_091102.pdf

26 Okt 2009

Der norwegische Browser-Hersteller Opera war schon immer für Innovationen bekannt, die irgendwann ihren Weg in die anderen Browser fanden. Damit das weiter so bleibt, will Opera die nächste Generation von Führungskräften in der IT-Industrie erreichen und hält dazu Seminare an Hochschulen auf der ganzen Welt. Dabei geht es um die Geschichte und die Zukunft des Webs, die Browser-Industrie, offene Web-Standards, Web-Anwendungen und die Rolle der Webs und der mobilen Nutzung insbesondere in den Entwicklungsländern.

Studenten können so neue Perspektiven auf Technologie-Trends gewinnen, in Podiumsdiskussionen direkte Fragen an Operas Software-Entwickler und Produktmanager stellen und sich mit Führungskräften der IT-Branche vernetzen. Nach über 80 Seminaren in 10 Ländern gibt die Opera University Tour nun ihr Gastspiel in Deutschland.

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Termine

Universität Datum Uhrzeit Raum
FU Berlin 03.11.09 12-14h Takustraße 9 HS Auditorium
Uni Furtwangen 05.11.09 16-18h Campus Furtwangen, Gebäude I, Raum I017
FH Augsburg 06.11.09    
Leibniz-Rechenzentrum München 09.11.09 14-16h Boltzmannstraße 1, Garching
Uni Hamburg 10.11.09 12-18h  
Uni Münster 11.11.09 10-12h Raum M1, Einsteinstraße 62
FH Münster 11.11.09 16-18h  
FH Düsseldorf 12.11.09 16-17h  
TU Dortmund 13.11.09 14-16h Raum HS 113 Gebäude V, Campus Süd

08 Okt 2009

Der Wett­streit um das beste christli­che Internet­angebot 2010 ist eröffnet. Zum vierzehn­ten Mal schreibt die Evangeli­sche Kir­che in Deutsch­land (EKD) den »WebFish« aus, teilte die EKD heute in Hannover mit. Besonders berücksichtigt wer­den Angebote, die barrie­refrei sind.

Mit dem WebFish prämie­ren die EKD und das Gemeinschafts­werk der evangeli­schen Publizistik gemeinsam die bes­ten Online-Angebote in deut­scher oder eng­li­scher Spra­che, die den christli­chen Glau­ben aktuell und kreativ umset­zen. Anbie­ter sol­cher Sei­ten können ihre Bewer­bun­gen bis zum 31. Dezember online einrei­chen.

Im Januar 2010 wer­den unter den Bewer­bun­gen zehn Angebote aus­gewählt. Aus­wahlkrite­rien sind das Design, der Informati­ons­ge­halt, die tech­ni­sche Realisierung und die Möglichkeit der Interaktion. Besonders berücksichtigt wer­den Angebote, die barrie­refrei sind und somit allen Men­schen Zugang zu Informationen bie­ten. Ab Februar können die Internet-Nutzer unter den so nomi­nier­ten Angebo­ten in einer Online-Abstimmung ihren persönli­chen Favo­ri­ten aus­wäh­len und so mitbe­stimmen, wer die Gewinner sind.

Der Erstplatzierte erhält neben dem Goldenen WebFish einen Geld­preis in Höhe von 1.500 Euro. Der zweite Gewinner bekommt einen Silbernen WebFish und 1.000 Euro und für den drit­ten Sie­ger gibt es den Bronzenen WebFish und eine Sieger­prämie von 500 Euro.
(bei kobinet abge­schrie­ben)

18 Sep 2009

In­ternatio­nales Eröffnungs­event des deutsch-öst­errei­chi­schen W3C-Büros am neuen Stand­ort in Potsdam

Was muss »mei­ne Community« über das Web wis­sen? Ist Wis­sen über die Ar­chitektur des Web so wichtig wie Wis­sen über XML und Tech­no­logi­en des Se­mantic Web, oder können wir erwar­ten, dass früher oder spä­ter alle Details hin­ter schönen Benutzerin­terfaces ver­borgen wer­den?

Das Eröffnungs­event des deutsch-öst­errei­chi­schen W3C-Büros an sei­nem neuen Stand­ort, der Fachhoch­schule Potsdam, wird Men­schen zu­sammenbrin­gen, die sich norma­lerweise nicht treffen: Ent­wick­ler von Webtech­no­logie und Benutzer aus ei­ner gan­zen Reihe von Communities. Der Zweck ist, Ziele der Aus­bildung über das Web zu diskutie­ren und wie man si­cher­stellt, dass das Web dort nach­haltig ei­nen Platz fin­den wird wo es am wichtigs­ten ist – in den Köpfen und Her­zen.

Die Ver­an­stal­tung findet am 15. Oktober, ab 10.00 Uhr im Hauptgebäude der Fachhoch­schule Potsdam, Campus Pappel­allee statt und umfasst Vor­träge sowohl in eng­li­scher als auch in deut­scher Spra­che. Zu­sammen­fassun­gen wer­den in bei­den Spra­chen gege­ben.

Spre­cher sind:

  • Klaus Birkenbihl (W3C)
  • Lambert Hel­ler (TIB/UB Hannover)
  • Patrick H. Lauke (Ope­ra Soft­ware)
  • Jens Meiert (Goog­le)
  • Pe­tra Rau­schenbach (Bundes­ar­chiv)
  • Henry S. Thompson (W3C)
  • And­rew Van­de Moe­re (University of Sydney)
  • Er­ik Wil­de (University of California Berkeley)

Weite­re In­formationen un­ter www.w3c.de; die Teilnah­me ist frei, aber ei­ne An­meldung ist erforderlich.

31 Aug 2009

Bereits zum vierten Mal lädt accessible media zur österreichischen Web-Accessibility-Konferenz »A-Tag« nach Wien. Mit hochklassigen Referentinnen und Referenten aus dem In- & Ausland will der Verein ein Bewusstsein für neue barrierefreie Techniken schaffen. Am Wochenende wurde nun das Programm veröffentlicht und die kostenlose Anmeldung freigeschaltet.

»A-Tag ’09 – Interaktiv Barrierefrei – Fachkonferenz Barrierefreies Internet«; Freitag, 16. Oktober 2009, 9:00 Uhr im TechGate Vienna, Donau-City-Straße, Wien; weitere Infos unter atag.accessiblemedia.at.

21 Aug 2009

Menschen mit Behinderung, aber auch viele ältere Menschen sind im Internet mit zahlreichen Barrieren konfrontiert; Barrierefreiheit im Web ist auch in Österreich gesetzlich verankert. Die Referenten Eva Papst, Obfrau von Accessible Media und Wolfram Huber, ISPA-Vorstand/web-tech coaching informieren bei einem Workshop über die Grundlagen der Accessibility, die neuen WCAG 2.0-Richtlinien und die Evaluierung von Webseiten auf Barrierefreiheit.

Der Workshop richtet sich an Content- und Services-Anbieter, Betreiber und Entwickler von Webseiten sowie an alle interessierten Mitglieder der Internet Service Providers Austria (ISPA).
Termin: 02.09.2009 15:00 - 18:00 Uhr; 1090 Wien, Währingerstrasse 3/18; weitere Infos und Anmeldung bei www.ispa.at

19 Aug 2009

Motto des öff­entli­chen Thementages des W3C im Rah­men der Xinnovati­ons 2009 am 14. September in der Humboldt-Universität zu Berlin

Auch in diesem Jahr setzt das Deutsch-Öst­errei­chi­sche W3C-Büro sei­ne Koope­rati­on mit den Xinnovati­ons in Form ei­nes öff­entli­chen Thementages fort und bietet damit ei­ne Platt­form für den Dia­log von W3C-Mit­gliedern und in­ter­es­sier­ter Fachöff­entlichkeit über Webtech­nolgi­en und Stan­dardisierung.

Hin­ter dem diesjähr­igen Motto des W3C-Thementages »Das Web der Da­ten und das Web der Men­schen« ver­bergen sich drei zen­trale Fra­gen:

  1. Wie bringe ich mei­ne Da­ten »ans Web« und verknüpfe sie mit an­de­ren Da­ten?
  2. Wie inte­grie­re ich sie in das »Web für menschli­che Nutzer«?
  3. Wie kon­struie­re ich mit den Da­ten in­teraktive und für alle Men­schen zugängli­che Anwendun­gen?

Das W3C hat in diesem Jahr grundlegen­de Tech­no­logi­en vor­angetrie­ben, die bei der Be­antwor­tung die­ser Fra­gen helfen. Auf dem W3C-Tag 2009 wer­den ent­spre­chen­de Neu­entwicklun­gen vor­ge­stellt:

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  • Tech­no­logi­en des Se­mantic Web kommen vermehrt zum Ein­satz, um Da­ten an das Web zu brin­gen. Die ›Web Ontology Language‹ (OWL) dient dazu, Ei­genschaf­ten der Da­ten als ›Onto­logi­en‹ zu modellie­ren. OWL wurde in der Versi­on 1.0 lange Zeit erfolg­reich genutzt. In­zwi­schen ist OWL 2.0 in Arbeit. Das ›Rule In­terchange Format‹ (RIF) baut u.a. auf OWL auf und dient dem Aus­tausch von Business-Regeln.
  • Ein zen­trales Format um Da­ten an das Web zu brin­gen ist das ›Simple Knowledge Or­ganizati­on Sys­tem‹ (SKOS). SKOS hat dieses Jahr den Status ei­nes Stan­dards, d.h. ei­ner W3C Recommendati­on‹ erreicht. Es wird be­reits für ver­schiedenste Da­ten ein­gesetzt, von der Bibliotheks­klas­sifikati­on bis zum The­saurus ei­ner Fachdatenbank.
  • Zweck von der XML Pipe­line Language‹ XProc ist die Beschreibung von XML-Datenflüs­sen. Die XML-Da­ten wer­den anhand von XProc-Beschreibun­gen validiert, abge­fragt, oder trans­formiert für ver­schiede­ne Kon­sumen­ten, z.B. Mensch oder Ma­schine. Auf die­se Weise kann XProc als Ver­bindung zwi­schen dem ›Web der Da­ten‹ und dem ›Web der Men­schen‹ dienen.
  • Das menschli­che Web präsentiert den Nutzern Da­ten in ei­ner zu­nehmend in­teraktiven Weise. HTML ist die Grundla­ge für die Ent­wicklung ent­spre­chen­der Webap­plikationen. Mit der Ent­scheidung des W3C, die Ent­wicklung von XHTML 2 einzu­stel­len, liegt der Fokus nun gänzlich auf HTML 5.
  • Multimedi­ale Da­ten (Au­dio, Bil­der, Video) sind noch nicht ohne weite­res mit an­de­ren In­formationen im Web verknüpfbar, da ihr Inhalt nur schwer automatisch zu in­terpretie­ren ist. Was ist zum Bei­spiel das The­ma ei­nes Liedes / Fotos / Films? Met­ada­ten sind ein wichtiges Mit­tel um dieses Pro­blem zu lösen. Das W3C arbeitet de­shalb in der Media Anno­tati­ons Working Group an der In­ter­o­pe­rabilität zwi­schen ver­schiede­nen Met­adaten­forma­ten.

All die­se Tech­no­logi­en sind nur sinnvoll einsetzbar wenn die Zugänglichkeit des Webs für jeden Nutzer ge­si­chert ist. Zur Un­ter­stützung die­ser übergrei­fen­den Auf­gabe hat das W3C En­de letz­ten Jah­res die ›Web Con­tent Accessibility Guidelines‹ (WCAG) in der Versi­on 2.0 veröff­entlicht. Die deut­sche Community zur Zugänglichkeit des Webs arbeitet mit Hoch­druck an ei­ner deut­schen Fassung der Richtli­ni­en.

Die bes­ten Tech­no­logi­en nut­zen nichts wenn sie nicht bekannt sind. In diesem Sinne wird auf dem W3C-Tag STI Germany‹, der deut­sche Be­stand­teil des ›Se­mantic Tech­nology In­sti­tu­te‹ präsentiert, de­ren Ziel die Ent­wicklung und Nutzung se­manti­scher Tech­no­logi­en ist. Die Vor­stellung von STI auf dem W3C-Tag wird dem Motto der Xinnovati­ons in besonde­rer Weise ge­recht: ›bet­ter by networking‹.

Weite­re Infos zur Xinnovati­ons 2009 und der An­meldung zur Teilnah­me un­ter: www.xinnovati­ons.org.

22 Jul 2009

Eine kurze Meldung in eigener Sache: wir haben alle in der letzten Zeit auf­ge­laufenen Hin­weise auf inter­essante Ver­an­stal­tungen zu Web-Themen im Allge­meinen und zur Accessibility im Speziellen durch­forstet und in unseren Veranstaltungs­kalender ein­gebaut.

Wie immer wenn diese Seite aktua­lisiert werden muss wurden wir daran er­innert, dass die manu­elle Ein­pflege von Micro­formats (im konkreten Fall hCalendar) wirklich keinen Spaß macht; aber dafür können Sie die Ver­anstal­tungen dann auch als Kalender-Datei herunterladen.

Falls Sie noch Hinweise auf weitere inter­essante Tagungen, Barcamps, etc. haben bitten wir um eine kurze Nach­richt z.B. über das Kontakt­formular oder einfach hier über die Kommentare.

16 Apr 2009

Informations- und Kommunikationstechnologien entwickeln sich rasant – und werfen zahlreiche Fragen zur barrierefreien Aufbereitung von Dokumenten auf. Einige der drängendsten Fragestellungen: Wo liegen geeignete Ansatzpunkte für eine barrierefreie Aufbereitung von Dokumenten? Welche Benutzergruppen und Zugangswege sind zu berücksichtigen? Wem nützt leichte Sprache? Was sind DAISY und barrierefreies PDF und wie können Informationen in Braille, Großdruck und oder Gebärdensprache angeboten werden?

Vom 21. bis 27. September 2009 lädt die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (www.dzb.de) alle Interessierten und Anwender, Entwickler und Experten des multifunktionalen Informationsmediums DAISY (Digital Accessible Information System) zur Veranstaltungswoche DAISY2009 nach Leipzig ein.

Call for Papers

Die DZB lädt interessierte Fachleute herzlich ein, sich mit einem Beitrag zu einem der folgenden Themen aktiv in die Fachtagung einzubringen:

  • Lesen von und ohne Papier
  • Barrierefreie Vielfalt
  • E-Books und neue Inhalte in den MEDIBUS-Bibliotheken
  • Braille, Großdruck und Gebärdensprache
  • Produkte und Werkzeuge zur barrierefreien Aufbereitung von Dokumenten
  • Inklusives Publizieren

Weitere Informationen und Anmeldeformular unter daisy2009.de/…

08 Apr 2009

War schon

EAFra am 27. März in Frankfurt:

re:publica'09 am 1.–3. April in Berlin:

Kommt noch:

31 Mär 2009

Eine Meldung in eigener Sache: da fast die gesamte Presseabteilung der Aktion Mensch in den nächsten Tagen zur re:publica'09 nach Berlin fährt, haben wir die Kommentare hier bei EfA auf ›moderiert‹ geschaltet. Falls Sie also etwas kommentieren und sich wundern warum Ihr Beitrag nicht sofort erscheint: es könnte daran liegen, dass wir gerade alle in einem der zahlreichen Vorträge und Workshops sitzen mitmachen.

Die Kommentare einfach offenzulassen ist leider keine Alternative, da wir zurzeit von einer Welle von handgemachtem Spam überrollt werden, die mit keinem noch so guten Filter in den Griff zu bekommen ist. Die klassischen Spambots haben wir eigentlich sehr gut unter Kontrolle; was aber sehr viel Arbeit bereitet sind die Kommentare aus der SEO-Ecke, die mit belanglosen Texten zu teils uralten Meldungen meinen, auf bestimmte Produkte verlinken zu müssen, um so für sich Traffic zu generieren.

Deswegen werden die Kommentare vorläufig moderiert; falls was dringendes ist sind wir wie üblich per Twitter an @efa_tagung zu erreichen.

Überhaupt, dieses Twitter: eine ganz hervorragende Anwendung des Kommunikations-Mediums du jour gab es letzte Woche auf dem Europäischen Accessibility Forum (EAFra) zu beobachten. Dort konnte sich das Publikum (in- und ausserhalb des Konferenzsaals) per Twitter direkt in die Diskussionen einklinken, da die Moderatoren auch den Twitter-Stream (Tag: #eafra) verfolgten und Fragen direkt an das Podium weiterleiteten. Für die morgen beginnende re:publica lohnt es sich also, den Tag #rp09 zu verfolgen – so kann man sich auch zu Hause an den Empfangsgeräten an Diskussionen beteiligen.

25 Mär 2009

Die Kollegen drüben bei dieGesellschafter.de verlosen bis morgen früh, 10 Uhr, 15 Eintrittskarten für die re:publica’09, die nächste Woche in Berlin stattfindet. Einzige Voraussetzung für's Mitmachen: Eine Einbindung des individuell konfigurierbaren Such-Widgets der Freiwilligen-Datenbank im Blog/auf der eigenen Site, ein Beitrag zum Filmfestival »ueber Macht« oder ein Statement zur Frage »In was für einer Gesellschaft wollen wir leben«. Wer eines der drei Themen im eigenen Blog bzw. auf der eigenen Website präsentieren möchte und hier das entsprechende Formular ausfüllt, nimmt an der Verlosung teil.

Wir sind gespannt auf die Beiträge und freuen uns auf die Einsendungen!

19 Mär 2009

›Talk im Schloss‹ am 28.04.2009

Das World Wide Web bietet eine Fülle von Informationen und Diensten, die aus Privat- und Berufsleben nicht mehr weg zu denken sind. Es gibt aber immer noch große Gruppen potenzieller Nutzer, die an diese Dienste nicht herankommen. Menschen mit Behinderungen erleben vielerlei Barrieren, wenn sie das Internet nutzen möchten. Ein »Internet für Alle« wäre ihre große Chance, den Alltag zu erleichtern, Beziehungen zu pflegen und an der Gesellschaft teilzuhaben.

Es ist mittlerweile in Europa erklärtes politisches Ziel, durch barrierefreie Gestaltung von Internetdiensten der Ausgrenzung von Behinderten, Älteren und anderen benachteiligten Gruppen entgegen zu wirken. Aber wie können wir den unterschiedlichen Bedürfnissen von Sehbehinderten oder Blinden, Hörgeschädigten oder Gehörlosen Rechnung tragen? Und gleichzeitig auch Menschen mit motorischen, kognitiven oder alterstypischen Einschränkungen unterstützen?

Expertinnen und Experten des Web Compliance Centers – WebCC in Fraunhofer FIT beleuchten in Kurzvorträgen vier zentrale Aspekte: Nutzergruppen, Standards, Evaluation und Projektstrategien. Der offizielle Flyer zur Veranstaltung kann als FUN_TIS_20090428_flyer.pdf herunter geladen werden.

Fraunhofer FIT und der Förderverein Usability-Netzwerk Bonn/Rhein-Sieg e.V. freuen sich, Sie am 28. April 2009 um 18:00 Uhr im Foyer des Fraunhofer IAIS auf Schloss Birlinghoven begrüßen zu dürfen. Einlass ist ab 17:30 Uhr. Die Teilnahme ist bei Voranmeldung kostenfrei, die Teilnehmerzahl ist leider begrenzt. Bitte melden Sie Ihren Besuch per E-Mail an unter: tis@fun-ev.org. Weitere Infos zur Veranstaltungen auf den Seiten des Fördervereins Usability-Netzwerk: ›Talk im Schloss‹ am 28.04.2009: Ohne Barrieren ins Netz – Internet für Alle.