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- Martin zu:»Semantic Web einfach erklärt«
- Andreas Kuckartz zu:»Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit ist online«
- Kim Denise Heidebrecht zu:»»Waiting« – das barrierefreie Musikvideo jetzt bei YouTube & Vimeo«
- BR zu:»»Waiting« – das barrierefreie Musikvideo jetzt bei YouTube & Vimeo«
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- Neue Einträge bei Events: http://einfachfueralle.de/blog/id/2584 #a11y
[ vor 17 Tagen ] - Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit ist online: http://einfachfueralle.de/blog/id/2583
[ vor 37 Tagen ] - 224 Webseiten wollen eine BIENE / Mehr komplexe als einfache Angebote: http://einfachfueralle.de/blog/id/2582
[ vor 39 Tagen ] - »Waiting« – das barrierefreie Musikvideo: http://einfachfueralle.de/blog/id/2581 #dgs #a11y
[ vor 42 Tagen ] - Neue Einträge beim Events-Kalender im EfA AccessBlog:
http://einfachfueralle.de/blog/id/2580
[ vor 42 Tagen ] - Endspurt bei der BIENE 2010 – Bewerben bis zum 15. Juli: http://einfachfueralle.de/blog/id/2579 #biene10 #a11y
[ vor 58 Tagen ] - BIENE sucht Vorbilder – Testverfahren veröffentlicht / Teilnahme bis 15. Juli möglich: http://einfachfueralle.de/blog/id/2578 #biene10 #a11y
[ vor 84 Tagen ] - Blinde im Mitmach-Web: http://bit.ly/aYQnuE – dritter Teil der Serie von Domingos de Oliveira zum Thema ›Wie Blinde Websites erkunden‹ #a11y
[ vor 107 Tagen ] - ›Multimedia für Blinde‹ – zweiter Teil der Serie ›Wie Blinde Websites erkunden‹: http://einfachfueralle.de/blog/id/2576 #a11y
[ vor 107 Tagen ] - Biene-Wettbewerb erhöht Mindestanforderungen: http://bit.ly/bfT3S2 (♻ @kobinetev)
[ vor 116 Tagen ]
News mit tag »Usability«
07 Okt 2009
Website-Qualität im E-Government: Österreich führend im deutschsprachigen Raum
Die Qualität einer Website entscheidet über den Erfolg im Internet – auch beim E-Government. Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen und Benutzerfreundlichkeit sind wichtige Kriterien für die Besucher von Webauftritten der öffentlichen Hand. Die zentralen Kriterien für die Bewertung einer Website sind dabei die Benutzerfreundlichkeit, die Barrierefreiheit, die Suchmaschinentauglichkeit und die technische Qualität. Die Qualidator-Studie der schweizerischen seven49.net brachte folgendes Ergebnis an den Tag: 1. Platz für Österreich mit 81.57 %, 2. Platz für Deutschland mit 79.03 % und 3. Platz für die Schweiz mit 77.87 % Gesamtqualität der E-Government-Angebote.
Städte im direkten Vergleich
Bei den österreichischen Städten liegt Bludenz vor Wien und Linz auf den Top-Plätzen. Die Stadt Bludenz hat ein Gesamtscore von 92,76 %, aufgegliedert in die Bereiche Barrierefreiheit (95,29 %), Benutzerfreundlichkeit (94,81 %) und der Suchmaschinentauglichkeit (87,95 %) und führt damit vor Wien mit 87,25 % und dem 2008 mit einer silbernen BIENE ausgezeichneten Linz mit 83,84 %. Fügt man sämtliche Städte der drei Länder Österreich, Schweiz und Deutschland in einem Ranking zusammen, so führt die Webseite von Bludenz (92,76 %) vor den Web-Auftritten der deutschen Städte Bonn (88,98 %) und Bochum (88,92 %).
Websites auf Bundesländerebene im Vergleich
Vergleicht man alle Web-Auftritte der schweizerischen Kantone und deutschen sowie österreichischen Bundesländer, ergibt sich ein Ranking, das vom Kanton Graubünden mit 90,79 % angeführt wird, vor den Bundesländern Wien mit 87,25 %, Sachsen mit 86,9 % und Nordrhein-Westfalen mit 86,87 %.
Bei den Web-Auftritten der österreichischen Bundesländer liegt die Stadt Wien mit einer Gesamtbewertung von 87,25 % vor dem Burgenland mit 86,28 % und der Steiermark mit 85,5 % in Führung. Die Bewertung von Wien mit 87,25 % setzt sich aus den Bereichen Barrierefreiheit (87,34 %), Benutzerfreundlichkeit (85,97 %) und der Suchmaschinen (85,58 %) zusammen.
»Qualität und Service sind oberste Priorität beim Internet-Auftritt der Stadt Wien. Dabei spielen die Barrierefreiheit und Benutzerfreundlichkeit eine maßgebende Rolle. Die Platzierung von wien.gv.at beim Länder- und Städtevergleich ist ein zusätzlicher Ansporn, den Bedürfnissen der User noch mehr gerecht zu werden. Ein wichtiges Ziel dabei ist es, den Bürgern und Wirtschaftstreibenden nicht nur Informationen zur Verfügung zu stellen, sondern auch den Amtsweg zu erleichtern oder gar zu ersparen.«
, so der Wiener Obersenatsrat Johannes Mittheisz, verantwortlich für die IKT-Strategie im Magistrat der Stadt.
21 Apr 2009
Usability-Tests mit blinden Nutzern
Folgende Anfrage einer Doktorandin an der Technischen Universität Dresden hat uns erreicht, die wir hiermit gerne weiterreichen. Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Usability-Methoden für Nutzer mit Behinderungen, speziell blinden Nutzern. Ziel der Dissertation ist, neue Methoden für Evaluationen mit blinden Nutzern zu entwickeln:
Liebe Accessibility- und Usability-Experten,
mein Name ist Mei Miao. Ich bin Doktorandin an der TU Dresden. In meiner Arbeit geht es um das Thema Usability-Methoden für Nutzer mit Behinderungen, speziell für blinde Nutzer. Da ich keine ausreichende praktische Erfahrung habe, möchte ich Sie um Ihre Unterstützung bitten.
Mit dieser Umfrage möchte ich erfahren, welche Usability-Methoden in der Praxis für Nutzer mit Behinderungen, speziell blinde Nutzer, häufig verwendet werden und welche Erfahrungen Sie damit gemacht haben. Es wäre für mich sehr hilfreich, wenn Sie sich die Zeit nehmen könnten, den Fragebogen, den Sie unter http://141.76.84.200:8080/Fragebogen/ finden, auszufüllen.
Für Fragen stehe ich Ihnen unter mm33@inf.tu-dresden.de gern zur Verfügung.
Ich bedanke mich für Ihre Mühe im Voraus!
Mei Miao
20 Apr 2009
Gesammelte Werke
Heute nochmal so ganz pauschal zu unserem Kernthema Accessibility:
- Wendy Chisholm: »Is web accessibility a human rights issue?«
- Rob Foster: »Case Study - Accessibility to the Face«
- Drew McLellan »The Cost of Accessibility«
- Derek Featherstone: »When is the right time for accessibility?«
- Henny Swan: »Is accessibility only about people with disabilities?«
- Alastair Campbell: »Is accessibility actually usability?«
- Whitney Quesenbery: »Usable Accessibility: Making Web Sites Work Well for People with Disabilities«
- David Kinsella: »Usability vs. Accessibility - Which Should Win?«
- Todd Kloots: »Improving Accessibility Through Focus Management«
- Bruce Lawson: »Forget the mobile web: One site should work for all«
- Leona Tomlinson: »Are Accessibility Statements Useful?«
- Bruce Lawson: »Accessibility In Suit And Tie«
- Don Norman: »CNN Designers challenged to include disabled«
- W3C WAI: »Introduction to How People with Disabilities Use the Web«
28 Mai 2008
Gesammelte Werke
Grundlegende konzeptionelle & gestalterische Erwägungen, um dies hier zu verhindern:
- Markus Angermeier: »Sprecht miteinander! Designmuster im Web 2.0«
- Joshua Porter: »Designing for the Social Web: The Usage Lifecycle«
- PhysOrg: »Too many choices -- good or bad -- can be mentally exhausting«
- Jared M. Spool: »3 Important Usability Challenges for Designing Web Apps« und »Two More Usability Challenges for Designing Web Apps«
- Mike Padilla: »User Interface Implementations of Faceted Browsing«
- Dave Shea: »The Web Beyond the Desktop«
- George Oates: »Community: From Little Things, Big Things Grow«
- Joshua Clanton: »6 Web Design Tips from Leonardo da Vinci«
- Jessica Enders: »Zebra Striping: Does it Really Help?«
- Wilson Miner: »Accessible Data Visualization with Web Standards«
- Luke Wroblewski: »Sign Up Forms Must Die«
16 Mai 2008
Gesammelte Werke
Heute mal was mit Usability und wie man auf dem Nutzer auf die Spur kommt:
- Jonathan Follett: »Recycle These Pixels: Sustainability and the User Experience«
- Aarron Walter: »Findability, Orphan of the Web Design Industry«
- Jeremy Keith: »The User Experience Curve«
- Mia Northrop: »IA Summit 2008: User-Centred Design Is Dead?«
- Dirk Knemeyer: »Defining Experience: Clarity Amidst the Jargon«
- Alexander Rehm: »On Information Architecture and user-testing«
- Daniel Lafreniere: »Extreme User Research«
- Vitaly Friedman: »Usability-Studien«
14 Feb 2008
Mit schlechtem Beispiel vorangehen
Den Bad Usability Calendar hatten wir in den Vorjahren schon öfters verlinkt, jetzt gibt es die neueste Version für das aktuelle Jahr in verschiedenen Größen und Sprachen: Bad usability calendar – wie immer zum Brüllen.
Auch neu: der EfA-Kalender 2008
Ausser der Jahreszahl hat sich eigentlich nicht viel geändert beim ›Einfach für Alle‹-Wandkalender für das Jahr 2008:
EfA-Kalender2008.pdf (4,8 MB, DIN A3, CMYK).
Wir wünschen viel Spaß damit. Für eventuell auftretende Fehlfunktionen des Kalenders übernehmen wir keinerlei Haftung und auch keinen Support. Weitere Goodies zum Mitnehmen bei Downloads.
Gesammelte Werke
- Eric Eggert: »Wozu braucht man eigentlich ein 12-Spalten-Grid?«
- Björn Seibert: »Nicht nur (r)eine Designfrage«
- David Pogue: »Designing What’s Right for Consumers«
- Tim Kadlec: »Detailed Look at Stacking in CSS«
- Jon Tan: »The Incredible Em & Elastic Layouts with CSS«
- Peter Gasston: »Image Replacement in CSS3«
- Rob Glazebrook: »Book-style Chapter Introductions Using Pure CSS«
- Fredrik Wärnsberg: »Cross-browser transparent columns«
- Paul Chaplin: »CSS reset and quirky quotes«
- Peter Paul Koch: »W3C DOM CSS compatibility table updated«
- Alen Grakalic: »Create Resizing Thumbnails Using Overflow Property«
22 Jan 2008
Gesammelte Werke: was mit Usability
- Jeff Croft: »Solutioneering, or putting solutions before problems«
- Stephen Turbek: »Advancing Advanced Search«
- B&A Staff: »Our Way: The Ingenuity of Unintended Uses«
- Dave Shepard: »Evolve Your User Interface To Educate Your Users«
- David Travis: »Paper Prototyping with Morae«
- John Gruber: »Where Keyboard Shortcuts Win«
- Joshua Porter: »Personas and the Advantage of Designing for Yourself«
- Al: »Button placement and style from a usability perspective«
- Peter Conradie: »Introduction to Good Usability« (ebook als PDF)
- Jessica Hupp: »Top 100 User-Centered Blogs«
- John S. Rhodes: »Choice Kills Usability«
- Jesper Rønn-Jensen: »Usability of Pagination Links«
19 Dez 2007
Barrierefreiheit zum Nachlesen
»Beyond ALT Text: Making the Web Easy to Use for Users with Disabilities« ist eine bisher heftig kostenpflichtige Studie von Kara Pernice, Jakob Nielsen et al. vom Oktober 2001, die nun zum kostenlosen Herunterladen als PDF angeboten wird. Das PDF-Dokument selbst ist nicht wirklich zugänglich, was wohl dem Alter der Studie geschuldet sein dürfte. Der Untertitel Design Guidelines for Websites and Intranets Based on Usability Studies with People Using Assistive Technology
weist bereits auf ein großes Manko der Studie hin: untersucht wurden lediglich Barrieren für Nutzer von assistiven Techniken wie Screenreader oder Lupenprogramen und eine kleine Gruppe von motorisch behinderten Nutzern mit ihren Hilfsmitteln.
Ehrlicher wäre es also gewesen, von »Making the Web Easy to Use for Users with certain Disabilities« zu sprechen, denn die Internet-Nutzung von Menschen mit kognitiven Behinderungen oder von Gehörlosen wurde nicht untersucht. Daher sollten die Erkenntnisse mit der entsprechenden Vorsicht angewendet werden, wie auch schon die Autoren selbst bemerken: In this research, we did not include people who are hard of hearing, deaf, or color- blind, nor did any participants have cognitive disabilities. Of course, there is much evidence that such disabilities do impact the way people work with a computer, but this was beyond the scope of our study. Please consider this before attempting to apply our conclusions to all Web users with disabilities.
Trotzdem lassen sich einige lehrreiche Erkenntnisse aus der Studie ziehen: so war die Erfolgsquote bei der Nutzung nicht barrierefreier Angebote durch die Kontrollgruppe nicht-behinderter Nutzer ohne Hilfsmittel 6× höher als bei Screenreader-Nutzern und immer noch 3× höher als bei Nutzern von Lupenprogrammen. Die Schlußfolgerungen für das Design barrierefreier Websites sind allerdings auch im historischen Kontext zu betrachten und somit teilweise veraltet.
17 Dez 2007
Gesammelte Werke
Heute mal was zur Planungs- & Entwurfsphase von Websites:
- Nicolai Schwarz: »Blindtext für Standardistas« (←großartig!)
- Nils Pooker: »Grafiklayout, Styleguide oder HTML-Prototyp?«
- Tom Watson: »Getting Started in Information Architecture for the Web«
- Jared M. Spool: »Five Usability Challenges of Web-Based Applications«
- Nick Finck: »Five Tips for Good Usability«
- Suffian Rahman: »Five Things I Learned from My Usability Test«
- Brian Clark: »Does Telling Someone to ›Click Here‹ Actually Matter?«
- Beauregard, Younkin, Corriveau, Doherty, Salskov: »Designing Technology with People in Mind – Assessing the Quality of User Experience«
- Richard F. Cecil: »Documenting the Design of Rich Internet Applications: A Visual Language for State«
29 Nov 2007
Advenzkranzkerzenanzünder
Unter dem Motto »Adents-Quickies« gibt es ab dem 1. Dezember bei den Webkrauts auch in diesem Jahr wieder einen Adventskalender. Jeden Tag ein neues Türchen, jeden Tag ein neuer kurzer Text, und damit jeden Tag etwas Wissenswertes und Spannendes zu Themen wie Web-Standards, Barrierefreiheit und Usability.
Damit die während der Jahresend-Rallye ohnehin schon knapp bemessene Zeit nicht noch weniger wird sind es diesesmal nur kurze, schnell verdauliche Häppchen, diese aber wie gewohnt mit geballtem Fachwissen und den neuesten Tipps und Tricks. Wer die Adventskalender der letzten Jahre verpasst hat oder sich als Neuling gerade ins Thema Web-Standards einarbeitet, findet auf webkrauts.de noch die Kalender der Jahre 2006, 2005 und 2004.
26 Nov 2007
Wochenendbeilage, Montags-Edition
Wegen des Verpeilungsfaktors ausnahmsweise mal erst kurz nach dem Ablauf des Wochenendes. Heute zum Thema Design:
- Stephen P. Anderson: »In Defense of Eye Candy«
- Joe Lamantia: »The DIY Future: What Happens When Everyone Is A Designer?«
- mao: »How To Destroy The Web 2.0 Look«
- P.J. Onori : »The Next Hot Style - Just As Soulless As The Last One«
- Smashing Magazine: »Screen Resolutions and Better User Experience«
- Dustin Diaz: »Seven hottest web 1.0 techniques to trick out your webpage« (bitte nicht nachmachen!)
Weil wir uns hier gerade auch mit dem Thema Umfragen beschäftigen fanden wir den folgenden Link noch interessant: Studenten des Art Institute of Atlanta führen eine Studie zu Erwartungen und Vorlieben von Nutzern bezüglich der Gestaltung von Webseiten durch: Interface Research – die Ergebnisse sind teilweise doch erstaunlich (gefunden bei Björn Seibert).
16 Nov 2007
Wochenendbeilage
Heute mal was zu Accessibility und Usability im Allgemeinen und zu deren Schnittmengen und Unterschieden im Speziellen:
- Christian Henner-Fehr: »Warum tun wir uns mit der Barrierefreiheit so schwer?«
- Mike Cherim: »A Comparative: Accessibility and Usability«
- Leona Tomlinson: »Is an Accessible website always Usable?«
- Mark Hurst: »What Web 2.0 should really be about: the users«
- Scott Stevenson: »Satisfying UI Design is Often Illogical«
- Jason Fried: »Is it really the number of features that matter?«
- Andy Budd: »Personas Suck«
- Jared Spool: »Crappy Personas vs. Robust Personas«
- Jared Spool: »Personas vs. User Descriptions; Apples vs. Tomatoes«
- Jared Spool: »Are There Users Who Always Search?«
- Andrew Ingram: »Readability, Uniqueness, Hackability and Meaning in URL Design«
- Olga Sanchez-Howard: »Designing for Nonprofits – User Experience Professionals Can Make a Difference in Society«
- gonchuki: »usability 101: adding a global ›back to top‹ to your site«
- Smashing Magazine: »30 Usability Issues To Be Aware Of«
17 Okt 2007
Gesammelte Werke
Der EfA-Surfberater empfiehlt heute mal wieder was zu Web > 1.0 und AJAX:
- Emad Khawari: »Will Web 2.0 = More Accessibility?« (← Lesebefehl!)
- Brian Dillard: »Accessibility and Ajax: Progressive enhancement vs. side-by-side UIs«
- Henny Swan: »AJAX, accessibility and the user«
- Joe Dolson: »Accessibility and Usability issues with AJAX«
- Richard MacManus: »Fear of Web 2.0«
12 Okt 2007
Wochenendbeilage
Heute nochmal was für Gestalter:
- Jens Grochtdreis hat schon wieder einen entdeckt: »Ärgerlicher Bug im IE«
- Das Smashing Magazine zu einer der ältesten Fragen
der Menschheitdes Webdesigns: »Splash Pages: Do We Really Need Them?« (Yes, sometimes we do. Should we use them? No, we probably shouldn’t.) - Luke Wroblewski mit einem Plädoyer für skalierbare Designs, die sich an spätere Erweiterungen anpassen: »Scalable Design« Fazit: Job bis zu Ende durchdenken, bevor man anfängt.
- afshan kirmani über die Usability von Finanz-Transaktionen: »Getting A Form's Structure Right«. Die Erkenntnisse lassen sich aber auch 1:1 auf alle anderen komplexen Formularprozesse übertragen. Das ganze gibt's auch als Podcast.
- Kevin Yank fragt sich, ob wir wirklich drei verschiedene Methoden zum Aufbau eines CSS-Layouts brauchen: »CSS Positioning: Three Specs Better than One?« Und womit? Mit Recht.
- Tablecloth von Alen Grakalic ist eine wirklich nette Methode, um Datentabellen aufzuhübschen und die Orientierung in großen Datenmengen zu vereinfachen: »Welcome to Tablecloth«
- Auch cool: »pForm« – Create HTML Form in Seconds. Choose a color to start.
11 Okt 2007
Maus raus
Wir hätten da eine Idee für die Accessibility Blog Parade: John Allsopp schlägt vor, mal einen Tag lang das Web ohne Tastatur zu benutzen – wir würden gerne den umgedrehten Vorschlag machen:
Klemmen Sie die Maus ab.
Einen ganzen Tag lang. Versuchen Sie nun, alle anfallenden Arbeiten nur mit der Tastatur zu erledigen. Berichten Sie über Ihre Erfahrungen in Ihrem Blog (oder hier in den Kommentaren). Und nein, Trackpad benutzen gilt nicht und Arbeiten auf Morgen verschieben auch nicht.
Nachtrag: »Maus raus« – ernüchternde Testergebnisse von Maria Putzhuber im MAIN_web-Blog.
04 Okt 2007
Gesammelte Werke
Was mit Usability:
- Lisa Herrod: »Usability: More than Skin Deep«
- Khoi Vinh: »Standing in the Drop Shadow of Usability«
- Kevin Hale: »Visualizing Fitts’s Law«
- Paul J. Sherman: »How Do Users Really Feel About Your Design?«
- Smashing Magazine: »10 Usability Nightmares You Should Be Aware Of«
- Webcredible: »7 usability guidelines for websites on mobile devices«
- Robert Gorell: »›Click Here‹ Works (Better Than Other Generic Terms)«
- MIT news: »MIT's ›clutter detector‹ could cut confusion«
25 Sep 2007
Gesammelte Werke: Was mit Design und CSS
Die Liste aller Listen zum Thema CSS-Bastelkästen wie üblich beim Zertrümmern-Magazin: »CSS Frameworks + CSS Reset: Design From Scratch«.
Falls Sie dann immer noch nicht überzeugt sind, dass Gestaltungsraster eine gute Idee sind, dann hilft vielleicht dieser Artikel von Anthony Froshaug aus dem Jahre 1967: »Typography is a grid«.
Und falls dann der Kunde von Ihnen verlangt, dass das Design der neuen Hohmpäitsch irgendwie Webzweinulliger aussehen soll, dann empfiehlt sich folgende Anleitung bei ajaxflakes.com: »web 2.0 design, how-to«.
Jens Meiert bloggt über das scheinbar weitestgehend unbekannte Konzept, dass Browser auch ohne CSS gewisse eigene Formatierungen anwenden (die einem ganz schön Kopfzerbrechen bereiten können, da jeder Browser natürlich so seine Eigenheiten hat): »User Agent Style Sheets: Basics and Samples« – der Schlußfolgerung, dass man ausser * { margin: 0; padding: 0; } keinerlei Reset-Styles anwenden sollte können wir allerdings nicht ganz folgen und behaupten das Gegenteil.
Über das allseits bekannte Spannungsfeld von Zeit, Qualität und Budget schreibt Veerle Pieters: »Deadlines kill inspiration«
Auch unbedingt kucken: John Maedas Vortrag zum Thema Einfachheit und Komplexität: »Simplicity patterns«.
Auch unbedingt lesen: ein Konferenzbeitrag von Paula Alexandra Silva & Alan Dix über das Paradoxon, warum scheinbar unbrauchbare oder geradezu häßliche Seiten oftmals die erfolgreicheren sind: »Usability – Not as we know it!« (PDF-Version (289 kb).
06 Sep 2007
Reine Formsache: die neue Formularserie bei EfA
Ausfüllen, abschicken, fertig: Diskussionen in Foren und Weblogs, Jobangebote und –gesuche in Stellenbörsen, Fahrplanauskünfte bei der Bahn oder Bestellungen und Bezahlung in Online-Shops funktionieren mit Formularen. Redaktionssysteme und Weblogs arbeiten in der Regel formularbasiert. Formulare sind oft der Kern interaktiver Angebote und Grundlage der Kommunikation zwischen Anbietern und Nutzern einer Webseite.
- »Reine Formsache: Barrierefreie Formulare mit HTML, CSS & JavaScript«
- »HTML-Elemente für Formulare«
- »Formulardesign«
- »Toleranz und Rücksicht«
- »Dynamik in Formularen«
- »Testen von Formularen und Web-basierten Anwendungen«
- »Strittige Punkte«
Die Grundfunktionen eines Formulars – ausfüllen und abschicken – müssen mit allen möglichen Mitteln der Bedienung und der Ausgabe gelingen. Der Anbieter einer Webseite sollte ein Interesse daran haben allen Nutzern, auch wenn sie assistive Werkzeuge wie z. B. Screenreader, Spracherkennung oder Spezialtastaturen einsetzen, das vollständige Ausfüllen und Abschicken seiner Formulare zu ermöglichen.
Gerade bei Formularen gilt das POUR-Prinzip der WCAG 2.0 in Reinform: Formulare müssen wahrnehmbar (perceivable), bedienbar (operable), verständlich (understandable) und robust (robust) sein. In den Richtlinien finden sich zwar nur wenige direkte Vorgaben zu Formularen, jedoch sind fast alle Punkte der WCAG bzw. BITV anwendbar – von HTML über CSS und Bilder bis zu JavaScript. Nur der vollständige Einsatz aller Möglichkeiten stellt sicher, dass Ihre Formulare mit allen denkbaren Zugangsformen verstanden und bedient werden können. Aber obwohl HTML seit Jahren viele Elemente für barrierefreie und damit bedienerfreundliche Formulare enthält, werden diese nur sehr sparsam eingesetzt.
Für öffentliche Anbieter, die den Vorgaben der BITV unterliegen, ist der Einsatz dieser Mittel klar geregelt: die Verordnung verlangt den Einsatz der korrekten HTML-Elemente und CSS für die Gestaltung; weitergehende Vorgaben zur Orientierung und geräteunabhängigen Bedienung treffen selbstredend auch auf Formulare zu.
Um die Markup-Grundlage von Formularen geht es in Teil 1 unserer Serie: »HTML-Elemente für Formulare«. In Teil 2 – »Formulardesign« – dreht sich alles um die Gestaltung und Usability und im dritten Teil der Serie geht es um Fehler und wie man mit ihnen umgeht: »Toleranz und Rücksicht«.
In Zeiten des Mitmach-Webs werden Formulare noch wichtiger, sie sind sozusagen das Bindeglied zwischen Web 1.0 und 2.0. Neben den für die Struktur benötigten HTML-Elementen und CSS für die Gestaltung kommt hier in der Regel noch JavaScript für das Verhalten der Formulare zum Einsatz. In der fest in der statischen Web 1.0-Welt verhafteten BITV ist Dynamik via JavaScript effektiv verboten, besonders wenn keine Alternativen ohne clientseitiges Scripting bereitgestellt werden. Viele Web-basierte Anwendungen sind jedoch ohne JavaScript kaum oder gar nicht nutzbar. Daher geht es in Teil 4 der Serie um »Dynamik in Formularen«.
In Teil 5 der Serie zeigen wir, wie Sie mit einigen einfachen Tests schon während der Entwicklung eine erste Qualitätssicherung vornehmen können und geben Tipps für Tests mit echten Nutzern: »Testen von Formularen und Web-basierten Anwendungen«. Zum Abschluss geht es um Dinge, die sie besser nicht oder nur nach reiflicher Überlegung in ihre Formulare einbauen sollten: »Strittige Punkte«.
22 Aug 2007
Gesammelte Werke
Die Heimspiel-in-Wembley-Spezialausgabe zum Thema Usability:
- Marcus Völkel: »Mousetracking und Eyetracking«
- Rich Goldman: »Website Design - Usability Versus Accessibility«
- Jared Spool: »Usability Tools Podcast: Home Page Design«
- Christine Perfetti: »Five Survival Techniques for Creating Usable Products«
- Michael Angeles: »Creating prototypes with OmniGraffle«
- Todd Wilkens: »Why usability is a path to failure«
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