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- Kim Denise Heidebrecht zu:»»Waiting« – das barrierefreie Musikvideo jetzt bei YouTube & Vimeo«
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[ vor 58 Tagen ] - BIENE sucht Vorbilder – Testverfahren veröffentlicht / Teilnahme bis 15. Juli möglich: http://einfachfueralle.de/blog/id/2578 #biene10 #a11y
[ vor 84 Tagen ] - Blinde im Mitmach-Web: http://bit.ly/aYQnuE – dritter Teil der Serie von Domingos de Oliveira zum Thema ›Wie Blinde Websites erkunden‹ #a11y
[ vor 107 Tagen ] - ›Multimedia für Blinde‹ – zweiter Teil der Serie ›Wie Blinde Websites erkunden‹: http://einfachfueralle.de/blog/id/2576 #a11y
[ vor 107 Tagen ] - Biene-Wettbewerb erhöht Mindestanforderungen: http://bit.ly/bfT3S2 (♻ @kobinetev)
[ vor 116 Tagen ]
News mit tag »Typografie«
03 Dez 2008
EfA-Laborbericht № 6
Widgets ade
Fast täglich erreichen uns in der EfA-Redaktion Mails mit der Frage nach dem Verbleib des EfA-Fontsize-Skriptes, das den letzten Relaunch nicht überlebt hat. Die kurze Antwort: es war weg, ist weg und wird auch weg bleiben. Die lange Version der Antwort wollen wir unseren Lesern aber auch nicht vorenthalten:
Eine fiktive aber durchaus realistische Diskussion zwischen einem Frontend-Entwickler (im folgenden F. genannt) und einem Projektmanager (im folgenden P. genannt; eventuelle Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Personen sind rein zufällig und unbeabsichtigt).
Projektmanager (P.): »Die Website muss ganz dringend barrierefrei sein. Deswegen brauchen wir da noch unbedingt so ein Ding, womit man die Schriftgröße ändern kann.«
Entwickler (F.): »Aber warum? Wir haben doch ganz andere Probleme mit der Website!«
P.: »Egal, wir brauchen so ein Ding, damit endlich diese Mails und Anrufe aufhören, wo sich Besucher über die Unzugänglichkeit der Website beschweren.«
F.: »Das wäre aber doch nur an den Symptomen rumgedoktert und würde nicht die Ursachen kurieren. Und ausserdem kann das doch jeder Browser…«
P.: »Aber unsere Statistiken sagen, dass immer noch 20% aller Besucher den IE6 benutzen. Und ich habe gehört dass der keine Schriften vergrößern kann.«
F.: »Kann er wohl…«
P.: »Egal, der Kunde will das so und basta…«
An dieser Stelle endet unsere Aufzeichnung des Gesprächs, weil F. mit dem Kopf auf die Tischplatte aufgeschlagen ist.
Der Häufigkeit nach zu urteilen, mit der man diese »Widgets« zur Schriftskalierung oder Kontrastverstärkung auf Web-Seiten findet, muss es solche Gespräche in der ein oder anderen Form wohl häufig gegeben haben.
Zugegeben, wir sind daran nicht ganz unschuldig, denn viele davon basieren auf einem Skript, dass wir in den Anfangstagen von ›Einfach für Alle‹ veröffentlicht und auf diesen Seiten eingesetzt haben. Nun ist es aber weg und unsere Redaktion erreichen fast täglich Mails und Anrufe, wo denn das Skript geblieben sei. Es ist weg, und es wird auch nicht wiederkommen.
Warum war das Skript früher mal gut und jetzt auf einmal nicht mehr?
Machen wir einen kleinen Ausflug in die Zeit, in der das Skript entstanden ist. Damals, d.h. so um die Jahrtausendwende, waren Web-Standards nur eine nette Idee, die sich aber in den Browsern der vierten Generation nur von Spezialisten in mühsamer Handarbeit umsetzen liessen (und auch das nur höchst lückenhaft). Modernere Browser wie Firefox, Opera, Safari & Co. waren teils noch gar nicht auf dem Markt oder ausgesprochene Exoten; Microsoft hatte gerade die Weiterentwicklung des marktführenden IE 6 effektiv eingestellt. Ein »Page Zoom« war noch nicht erfunden, und damalige CSS-Layouts waren noch relativ instabil und gingen bei der kleinsten Änderung kaputt.
Dazu kam, dass (ausser dem IE/Mac) kein Browser in der Werkseinstellung über Knöpfe verfügte, mit denen Benutzer die Schriftgröße mit einem Klick verändern konnte. In den meisten Browsern waren die entsprechenden Optionen sehr gut vor dem Nutzer versteckt – so gut versteckt dass sich der Mythos festsetzen konnte, der IE könne keine in px bemaßten Schriften skalieren. Und damals wie heute galt, dass man es bei der Wahl der Schriftgröße nicht immer allen Recht machen kann: Für manche Nutzer ist die gewählte Schrift zu klein, für manche zu groß. Wie Sie sehen hatte das Skript also zur damaligen Zeit durchaus seine Berechtigung.
Allerdings bieten mittlerweile sämtliche aktuellen Browser die Möglichkeit, Seiten komplett zu skalieren, d.h. das gesamte Layout zoomt und bleibt intakt (und der kommende IE 8 korrigiert hierbei einige Fehler der Vorgängerversion und zieht so mit Firefox, Opera, Safari & Co. gleich). Mittlerweile sind moderne Browser wie der Firefox 3 sogar in der Lage, sich die vom Nutzer eingestellten Schriftgrade für jede Website einzeln zu merken. Zudem lässt sich in vielen Browsern eine Mindestschriftgröße angeben, die vom Ersteller der Seiten durch nichts überschreiben werden kann.
Solange Microsoft den Vista-Nachfolger nicht wieder mit dem IE 6 oder IE 7 ausliefert, wird die Zahl der Nutzer der problematischen Browser weiterhin stetig abnehmen; die Zahl der Nutzer mit moderneren Browsern nimmt jedoch täglich zu (relativ und absolut) – warum also Ressourcen für ein vermeintliches Problem aufwenden, wenn sich das Problem mittelfristig in Luft auflöst?
Ähnlich sieht dies übrigens auch das W3C, dass in den User Agent Accessibility Guidelines (UAAG 1.0 Checkpoint 4.1) die Verantwortung für solche Funktionalitäten eindeutig den Browser-Herstellern zuschiebt. Von den Erstellern einer Seite kann man lediglich verlangen, dass der Web-Inhalt weiterhin benutzbar bleibt, wenn der Nutzer eine entsprechende Funktion betätigt – mehr nicht.
Traditionelle Textskalierung ist damit also eindeutig ein Ding der Vergangenheit.
Ok, aber was ist mit den Nutzern?
Ganz einfach:
- Bei blinden Nutzern ist der gewählte Schriftgrad egal. Per gesetzlicher Definition verfügt ein blinder Nutzer höchstens über einen Sehrest, der nicht wirklich nutzbar ist. Die Frage nach der richtigen Größe für Schrift stellt sich hier also erst garnicht.
- Bei stark sehbehinderten Nutzern kann man in der Regel davon ausgehen, dass der Computer an die individuellen Bedürfnisse angepasst ist und Hilfsmittel benutzt werden, mit denen diese Diskussion ebenso irrelevant wird.
- Dann wäre da die große Grauzone von Nutzern, die zwar die ein oder andere Form der Behinderung haben, jedoch (noch) keine speziellen Hilfsmittel benutzen. Dies sind nicht nur leicht sehbehinderte Nutzer, sondern auch Menschen mit Lernbehinderungen oder anderen kognitiven Behinderungen, die unter Umständen von größerer Schrift profitieren würden. Aber auch bei dieser Gruppe stellt sich die Frage, ob solch ein Schriftskalierungs-Widget irgendwem wirklich nachhaltig hilft – und das nicht nur weil es letztendlich nur eine Funktionalität dupliziert, die der verwendete Browser bereits von sich aus anbietet. Diese Benutzer werden immer und immer wieder auf das gleiche Problem stoßen und über kurz oder lang mehr Zeit mit der Nachjustierung von Schrift verbringen als mit der Aufnahme von Informationen.
- Bleibt noch die den unerfahrenen Nutzern nachgesagte Angst vor dem Computer und davor »etwas kaputtzumachen«. Nutzer, die oftmals nicht wissen welchen Browser sie benutzen, geschweige denn was ein Browser ist. Ob ausgerechnet diese Nutzer auf (fremden) Webseiten auf einmal alle möglichen Knöpfe drücken, wenn sie schon Angst haben auf Ihrem (eigenen) Computer irgendwelche Knöpfe zu betätigen? Daran wird man wohl zweifeln dürfen. Sind dies die Nutzer, die einen 20"-Monitor auf 800×600 stellen weil dann die Schrift so schön groß ist? Und was ist wenn die Sehkraft weiter nachlässt? Stellen die Nutzer den Monitor dann auf 640×480? Wenn die Nutzer Probleme mit zu kleinen Schriften haben – wie sind sie dann auf die Seiten gekommen? Wie kommen sie mit dem Rest des Computers zurecht?
Sie sehen: solche Widgets lösen das Problem nur temporär, denn spätestens auf der nächsten Web-Seite steht der Benutzer wieder vor dem selben Problem. Die Widgets helfen also nicht bei der Lösung des Problems, sondern führen den Nutzer effektiv weiter von einer echten Problemlösung fort, indem sie an den Symptomen herumdoktern, statt die Ursachen zu beheben. Streng genommen erweist man seinen Benutzern sogar einen Bärendienst, da man eine Erwartungshaltung schürt, die nur von den wenigsten Websites erfüllt wird.
Wesentlich sinnvoller und von nachhaltigerem Effekt sind hier Ansätze wie bei der BBC-Seite »My Web My Way - Making text larger in Internet Explorer«, wo Nutzern erklärt wird wie sie das Problem dauerhaft beheben können. Wenn man also schon Ressourcen in diese Thematik steckt, dann doch wohl besser so, dass dem Nutzer wirklich geholfen wird.
Darüber hinaus stellt sich an diesem Punkt auch eine philosophische Frage: können wir einerseits verlangen, dass Webdesigner möglichst viel Kontrolle über das Erscheinungsbild aufgeben und dann wiederum das genau Gegenteil fordern? Standard-konforme Webdesigner machen nur Vorschläge - das C in CSS steht für die Kaskade (engl.: Cascading), und die endet beim Nutzer – dieser hat das letzte Wort über die Größe der Schrift.
Merke: wenn Browser oder Hilfsmittel in der Lage sind, ein Accessibility-Problem zu lösen, dann müssen Sie als Anbieter einer Seite dies nicht mehr machen. Und deswegen ist das fontsize-Skript weg.
27 Jun 2008
Wochenendbeilage
Gesammelte Werke mit CSS:
- Dirk Jesse: »Flexible Layouts: Challenge For The Future«
- Ansgar Hein: »Und es hat Zoom gemacht (oder: Spiel mit dem Feuer)«
- Jonathan Christopher: »Will Page Zoom Prove Relative Units Less Useful?«
- Peter Kröner: »Wie man die fehlerhaften Ligaturen im Firefox 3 per CSS los wird«
- Martin Kliehm: »Better Foreground Sprites«
- Rachel Andrew: »Nifty Navigation Tricks Using CSS«
- Jina Bolton: »Breaking Out of the Box With CSS Layouts«
- Ralf Herrmann: »Fonts available for @font-face embedding«
- Rob Glazebrook: »An Argument Against Faux Absolute Positioning«
- Niels Matthijs: »CSS Nesting Specifics - When CSS Misbehaves«
15 Mai 2008
Gesammelte Werke
Heute zur Abwechselung mal was mit Typographie:
- Gerrit van Aaken: »Interpunktion in Verlinkungen«
- Jason Teague : »Web Typography: Tell Me What You Want«
- John D Boardley: »On Choosing Type«
- Oliver Reichenstein: »Web Design is 95% Typography«
- David Rodriguez: »Don't Be Afraid of Serif Fonts«
- Sean Hodge: »5 Principles And Ideas Of Setting Type On The Web«
- Jon Gos: »The Untold History of Web 2.0 Fonts«
- Christopher Phin: »Ten typographic mistakes everyone makes«
- Lois Knight: »Typography Essentials - A Getting Started Guide« und »Typography Essentials - Part 2«
19 Feb 2008
Der ist gut :-)
13 Dez 2007
Gesammelte Werke
Nochmal was mit CSS & Design:
- Nils Pooker: »Mehrfacher Einsatz von Hintergrundgrafiken«
- Eric Eggert: »Datentabellen aufhübschen«
- Alexander Kaiser: »Iconize Textlinks with CSS«
- Ann McMeekin: »CSS for Accessibility«
- Kilian Valkhof: »Understanding CSS Colour modes«
- Jeff Starr: »Maximum and Minimum Height and Width in Internet Explorer«
- Chris Coyier: »Group Input Needed: Rating Your Level of CSS Skill«
- Blair Millen: »Do we still need bulletproof layouts?«
- Jason Santa Maria: »Gamma Gamma Hey!«
- Andy Rutledge: »Killing Some Bad Layout Conventions«
- Arjan Eising: »Tips for better pagination«
- Nick La: »Typographic Contrast and Flow«
- Chris Olberding: »Collected CSS Wisdom: 9 Points of Debate«
20 Nov 2007
Boah!
Das aktuelle Ranking im Wettbewerb um die härtesten CSS-Stunts des Monats November:
- »Multiple Views Layout – One HTML Structure, Three CSS Views«
- »Item List Grid – Real world practice with
display:inline-blockacross browsers« - »CSS List Grid Layout«
(Linktipp von grochtdreis.de, der auch gleich noch den Verweis auf eine Erklärung mitgeschickt hat: »Cross Browser Support for inline-block Styling«)
Ebenfalls interessant:
- »How to Size Text in CSS« von Richard Rutter
- »The Great Specificity Swindle!« von Andrew Tetlaw
- »Doing it with (user) style« von Derek Featherstone
13 Nov 2007
Gesammelte Werke: was mit CSS
Hilfreiches für Ihren CSS-Code – da wird man nicht dümmer von:
- Peter Rozek: »CSS-Design: Grundlagen Druck-Stylesheets«
- Ralf Herrmann: »Kommerzielle OpenType-Fonts in Webseiten?«
- Martin Kliehm: »Foreground Sprites«
- Mark Wilton-Jones: »CSS tutorial - Media types«
- R. Marie Cox: »PHP + CSS Dynamic Text Replacement (P+C DTR)«
- Todd Dominey: »Flat input buttons in Leopard? Here's why.«
- Rogie King: »CSS PNG Image Fix for IE«
Nachschlag: »Nachschlag zur font-face-Situation«.
09 Okt 2007
Schriftskalierungs-Dingens: ja oder nein?
Problem №1: Bei der Wahl der Schriftgröße kann man es nicht immer allen Recht machen. Für manche Nutzer ist die gewählte Schrift zu klein, für manche zu groß.
Problem №2: Sämtliche Browser können zwar Schriften im Web skalieren, und zwar unabhängig von der verwendeten Maßeinheit. Dummerweise sind die nötigen Funktionen dazu aber meist sehr gut vor dem Nutzer versteckt - die Schuld ist also eindeutig bei den Browser-Herstellern zu suchen. Daraus entsteht
Problem №3: Vor allem unerfahrene Nutzer wissen oftmals garnicht, dass sie die Schrift z.B. durch Setzen einer Mindestgröße auf ihre Bedürfnisse einstellen können.
Problem №4 ist eigentlich gar keines: bei stark sehbehinderten Nutzern kann man in der Regel davon ausgehen, dass der Computer an die individuellen Bedürfnisse angepasst ist und Hilfsmittel benutzt werden, mit denen diese Diskussion irrelevant wird.
Bleibt noch die große Grauzone von Nutzern, die zwar die ein oder andere Form der Behinderung haben, jedoch (noch) keine speziellen Hilfsmittel benutzen. Dies sind nicht nur sehbehinderte Nutzer, sondern auch Menschen mit Lernbehinderungen oder anderen kognitiven Behinderungen, die unter Umständen von größerer Schrift profitieren würden. Dazu kommt die steigende Anzahl von Nutzern, die nicht mit Computern im Kindergarten aufgewachsen sind. Wie Mike Davies dies schön in einem Blogeintrag formuliert: Web-Entwickler, die den ganzen Tag vor der Kiste hocken vergessen gerne, dass Computer für viele Nutzer geradezu furchteinflößende Monster sind.
Um diesen Nutzern entgegenzukommen setzen wir hier bei EfA seit geraumer Zeit ein sog. Widget (engl. für: ›Dingens‹) ein, mit dem der Nutzer die Schriftgröße nach Belieben verstellen kann. Gerade diese vermeintlichen Hilfen sind in letzter Zeit wieder verstärkt in die Diskussion gekommen. Zu verstehen sind beide Seiten: auch wir würden das Ding gerne loswerden, weil es letzendlich nur eine Browser-Funktionalität dupliziert. Nur hindert uns daran der kleine unbedeutende Umstand, das ebendiese Funktionen im Browser weithin unbekannt sind, weil zu gut versteckt. Ian Lloyd von accessify.com meint, dass es besser wäre, einem Mann das Angeln beizubringen, statt ihm einen Fisch zu geben. Also hat er ein Video produziert, in dem die grundlegenden Funktionen der Schriftskalierung erklärt werden: »Teach a Man to Fish (or How to Resize Text)«. Grant Broome widerspricht und weist zu Recht darauf hin, dass es Nutzer gibt die entweder kein Interesse haben, das Angeln zu erlernen, oder auf Grund einer Behinderung nicht in der Lage sind, das Angeln zu erlernen (um bei der gewählten Metapher zu bleiben). Und solange die Browser-Hersteller nicht nachziehen oder jemand rumfährt und bei allen Internet-Nutzern entsprechende Erweiterungen nachinstalliert bleibt die Ursache des Problems besetehen.
Was meint die werte Leserschaft? Brauchen wir im Jahr 2007 immer noch solche (vermeintlichen?) Hilfen auf unseren Seiten? Gemeint sind ausdrücklich nicht Websites, bei denen die meßbare Qualität irgendwo im Nachkommabereich liegt, und die sich nur ein solches Widget auf die Seiten kleben, um grobe Schnitzer zu kaschieren. Gemeint ist vielmehr der Einsatz solcher Mittel auf Websites, die schon alles mögliche in Richtung Barrierefreiheit unternommen haben und nun den Nutzern auf den letzten Metern noch ein bißchen entgegen komen wollen. Meinungen bitte in den Kommentaren abgeben.
Nachtrag: Passend zum Thema: »Sollte man die User zu korrekter Browserbenutzung umerziehen?«.
05 Okt 2007
Wochenendbeilage
Was mit CSS & Design.
Eher praktisches:
- Stefan Münz: »Floating divs war 2.0 - Grids sind 3.0«
- Aaron Gustafson: »If I Told You You Had a Beautiful Figure...«
- Sacha Greif: »Seven Smooth Steps to Superb Grids«
- René Schmidt: »Introducing YUI - The Rising Giant«
- Christian Heilmann : »Progressive Enhancement and the Yahoo! User Interface Library (YUI)«
- Nathan Bertram: »Where's the equilibrium in css height?«
Eher theoretisches:
- Jeff Croft: »Tools do not a designer make«
- Rainfall Daffinson: »New Minimalism in Web Interface Design«
- Ben Terrett: »I’m a designer. Use me better.«
- Matthew Inman: »How to Ruin a Web Design - The Design Curve«
Eher kontroverses:
- Alex Russell: »CSS 3: A Giant Serving Of FAIL«
- David Baron: »CSS future«
- Andy Clarke: »CSS Eleven«
03 Okt 2007
Eingebettete Schriften - die Wiederkehr
Die Älteren unter unseren Lesern werden sich vielleicht noch an die Zeiten erinnern, als man noch Fonts in Webseiten einbetten konnte. Browserkrieg-typisch natürlich gleich zweimal, einmal für den IE und einmal für Netscape. Immer schön inkompatibel zueinander, und die Programme dafür stürzten meistens ab, bevor man mit der Arbeit fertig war.
Jahrelang war's ruhig um dieses Thema und in Ermangelung von Alternativen griffen Designer auf diverse Image-Replacement-Techniken zurück, um wenigstens einen Ansatz von typografischer Kontrolle zu behalten. Das könnte sich demnächst ändern, wenn immer mehr Browser die @font-face-Regeln von CSS2 beherzigen. Nach Vorreiter Opera beherrschen nun auch die Nightly Builds genannten Testversionen von Safari die nötige Technik zur Einbettung von TrueType-Fonts.
Wie das genau geht beschreibt CSS-Miterfinder Håkon Wium Lie in einem Artikel bei A List Apart: »CSS @ Ten: The Next Big Thing«. Bleibt das Problem, dass die weitaus meisten Lizenzen von kommerziellen Fonts (diese wewrden rechtlich wie Software behandelt) genau das nicht erlauben. Bleibt nur der legale Umweg über freie Schriften. Es müssen ja nicht gleich die schlimmsten sein, die man im Netz so findet, es gibt ja bekanntlich auch eine ganze Reihe sehr ordentlich gemachter freie Schriften.
Wo wir gerade bim Thema sind: Herr van Aaken veröffentlicht die besten Antworten auf sein »Sollte man ..?«-Gewinnspiel auf praegnanz.de. Diesmal: »Sollte man Serifenschriften im Lauftext verwenden?«.
15 Aug 2007
CSS-Rasterfahndung
Gesammelte Werke, die Gestaltungsraster-Sonderausgabe:
- Mark Boulton: »Blueprint. A CSS Framework.«
- Khoi Vinh: »An Interview with Olav Frihagen Bjørkøy about Blueprint«
- Rob Goodlatte: »Syncotype Your Baselines«
- David Yeiser: »Using Spreadsheets to Brainstorm Grid Layouts«
06 Jul 2007
8 Jahre für 5 Zeichen
Es geschehen noch Zeichen und Wunder: nur acht Jahre, nachdem der Bug gemeldet wurde, und nach endlosen Diskussionen um die fünf Zeichen ­ kann nun auch der Firefox endlich bedingte Trennstriche. 8 (in Zahlen: acht) Jahre! Bisher zerlegten Worte wie ›Bundesbehindertengleichstellungsgesetz‹ jedes flexibel bemaßte CSS-Layout – besonders bei schmalen Spalten, geringen Bildschirmauflösungen oder vergrößerten Schriften. Ganz schlimm wird es, wenn alle drei aufeinander treffen: dann werden mehrspaltige Layouts, die durchschnittlichen deutschsprachigen Text ohne Sollbruchstellen enthalten, sehr schnell unbrauchbar.
Das für solche Fälle in der HTML 4-Empfehlung vorgesehene Entity ­ bzw. ­ (weicher Trennstrich, engl.: soft hyphen) wird von sämtlichen modernen Browsern unterstützt, nur die auf der Gecko-Rendering-Engine basierenden Browser weigerten sich standhaft, dort zu trennen wo der Autor (und die deutsche Sprache) dies vorgesehen hatten. Was zur Folge hatte, dass man dieses Zeichen in der Praxis nicht benutzen konnte.
Wie im SELFHTML aktuell Weblog zu lesen war, ist dieser Mangel in Firefox 3.0a6 nun endlich behoben, sodass man in Zukunft auf Deppen Leer Zeichen verzichten kann.
Weitere Berichterstattung zum Thema:
- »Bedingter Zeilenumbruch mit ›Soft Hyphen‹ nun auch in Firefox«
- »Bedingte Trennstriche in Firefox«
- »Das Problem mit dem Zeilenumbruch im HTML«
- »Zeilenumbruch erlauben«
- »Silbentrennung im Browser«
- »Silbentrennung (Hyphenation) in HTML - Teil 1«
- »Silbentrennung in HTML - Teil 2«
- »HTML Entity Lookup: Sonderzeichen, bitte!«
03 Jul 2007
Gesammelte Werke: Accessibility
Heute wieder mal zu den WCAG im Speziellen und zur Barrierefreiheit im Allgemeinen:
- Timo Wirth: »Valider Code ist nicht alles«
- Patrick H. Lauke: »Gian Sampson-Wild on WCAG 2.0's concept of testability«
- Jared Smith: »WCAG 2.0 - Polishing the rough edges«
- Jared Smith: »Testability in WCAG 2.0«
- Justin Thorp: »WCAG 2.0: Add Captions to Your Online Video«
- Brian Kelly: »Accessibility and Innovation«
- Joe Dolson: »Improving Accessibility through Typography«
- Roberto Scano: »E-shop accessibility: from theory to reality«
- Justin Blecher: »WCAG Cheatsheet«
30 Mai 2007
Gesammelte Werke: CSS & Design
Damit Ihre Webseiten nicht so aussehen als seien sie frisch von Windows 3.11 portiert:
- Jeff Croft: »Typogrify: easily produce web typography that doesn’t suck«
- Kevin Hale: »Rediscovering the Button Element«
- Matthew Magain: »User Style Sheets Come of Age«
- Luke Wroblewski: »Dynamic Help in Web Forms«
- Jina Bolton: »Breaking Out of the Box«
- Josiah Cole: »19 Things NOT To Do When Building a Website«
- Roger Johansson: »Accessible expanding and collapsing menu«, »Creating bulletproof graphic link buttons with CSS« und »Why styling form controls with CSS is problematic«
17 Mai 2007
Gesammelte Werke: CSS
Hier die passenden Ausreden, um auch am Vatertag vor dem Rechner sitzen zu müssen:
- Dirk Schürjohann: »›Reset Reloaded‹: Browserstyles zurücksetzen«
- Eric Meyer: »Formal Weirdness«
- Smashing Magazine: »CSS Float Theory: Things You Should Know« sowie »70 Expert Ideas For Better CSS Coding«
- Will Bond: »9 Expert CSS Ideas You Should Think Twice About Before Using«
- Derek Punsalan: »How-to create a ›Table of Contents‹ Navigation«
- Ask the CSS guy: »Showing Hyperlink Cues with CSS«
- Shape Shed: »Managing colour schemes in CSS«
- Andy Budd: »CSS2.2«
- Adrien Cahen: »YUI Fonts: a Dashboard Widget«
- Steve Dennis: »Creating a CSS layout from scratch« und »How to debug CSS«
- Matthew Magain: »Typography: Baseline Rhythm Deciphered«
23 Mär 2007
Wochenendbeilage
Was zu Schrift im Netz:
- Mathias Schäfer: »Lesbarkeit von Texten im Web«
- Scott Chandler: »Legibility and Comprehension of Onscreen Type: Comparing the Legibility and Comprehension of Type Size, Font Selection and Rendering Technology of Onscreen Type« (PDF)
- Lalit Patel: »JavaScript/CSS Font Detector«
- N.N.: »Circumventing Internet Explorer 7’s ClearType Feature Through CSS«
- Mark Boulton, Richard Rutter: »Web Typography Sucks«
Und zum Schluss noch ein besonderes Schmankerl für alle Typomanen unter unseren Lesern: der Helvetica-Film (Trailer) wird am 19. Mai auf der Typo Berlin gezeigt sowie am 22. Mai an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und am 24. Mai an der Hochschule für Bildende Künste in Saarbrücken.
07 Mär 2007
Gesammelte Werke: Was mit Design
1a-Qualitätslinks – da werden Sie nicht dümmer von:
- Christian Montoya: »Add Windows Vista fonts to your stylesheets« und »Windows Vista Fonts Compared to Typical Web Fonts« [PDF]
- Luke Wroblewski: »Selection-Dependent Inputs«
- Richard Shoup: »Laws of Form«
- Joshua Porter: »Five Principles to Design By«
- D. Keith Robinson: »Balance and Simplicity«
- Joel Sacks: »Better Font Management«
24 Nov 2006
Wochenendbeilage: Schrift im Netz
Heute was für Typophile und Typomanen:
- Björn Seibert: »Drucken von Webseiten – State of the Art«
- Roger Johansson: »Font size inconsistencies with font-family: monospace«
- Dave Hyatt: »Strange Medium«
- Jeffrey Zeldman: »Safari better than Firefox?«
- Oliver Reichenstein: »Web Design is 95% Typography«
- Andrei Herasimchuk: »The unfortunate death of Helvetica«
- Jeremy Keith: »Typographical tip for hCalendar«
23 Aug 2006
Helles oder Dunkles?
Die Design-Abteilung von Klein-Bloggersdorf diskutiert mal wieder über Text- und Hintergrundfarben:
- Roger Johansson: »Light text on dark background vs. readability«
- Veerle Pieters: »My view on light text on dark background vs. readability«
Zur wissenschaftlichen Unterfütterung noch ein paar Studien zu dem Thema (teilweise schon etwas älter):
- Richard H. Hall, Patrick Hanna: »The Impact of Web Page Text-Background Color Combinations on Readability, Retention, Aesthetics, and Behavioral Intention « (PDF)
- Alyson L. Hill, Lauren F. V. Scharff:
»Readability Of Websites With Various Foreground/Background Color Combinations, Font Types And Word Styles« und
»Legibility of Computer Displays as a Function of Colour, Saturation, and Texture Backgrounds «
Falls jemand aus der Leserschaft entsprechende Studien aus dem deutschsprachigen Raum kennt – bitte in den Kommentaren abgeben.
15 Aug 2006
Extrem-Konferenzblogging
Nachberichterstattung vom gestrigen WebMontag in Frankfurt/M. bei Herrn Eggert, bei Herrn Grochtdreis, bei Herrn Wanhoff, bei Herrn Löser, bei Herrn van Aaken.
Weitere Nachberichterstattung von der @media-Konferenz kommt nur tröpfchenweise, so zum Beispiel die Vorträge von Dave Shea:»Fine Typography On The Web«, Eric Meyer: »A Decade of Style« und Jeremy Keith: »Using DOM Scripting To Plug The Holes In CSS«.
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