News mit tag »Multimedia«

23 Jun 2008

Die wöchentliche Accessibility-Debatte.

Teil 1 – die Theorie:

Teil 2 – die Praxis:

18 Sep 2007

Multimediale Inhalte sollen, so steht es in den Richt­linien, mit alternativen In­halten wie Untertiteln und Audio­deskrip­tionen, aber auch mit Übersetzungen in Gebärden­sprache versehen werden, und wenn's geht, dann bitte­schön synchron. Dass dies oft nicht gemacht wird liegt nicht nur am mangelnden Problem­bewusstsein, sondern auch an den hohen technischen Hürden und dem damit zwangs­läufig verbundenen hohen Aufwand. Mittler­weile haben große Video-Portale aber die Zeichen der Zeit erkannt und bieten Ihren Nutzern die Möglich­keit, selbst Unter­titel zu hinterlegen. Wie hier: »Google Video with Multi-Lingual Closed Captions« zu lesen war sogar mehrsprachig und unter Web2.0-mäßiger reger Beteiligung durch die Nutzer. Sevenload et al., bitte nachmachen.

Die Werkzeuge dazu sind mittler­weile auch viel einfacher geworden und in der Regel kostenlos erhältlich. So zum Beispiel die Windows-Freeware Subtitle Workshop oder das Browser-basierte Overstream (ein schönes Anwendungs­beispiel für dringend benötigte Unter­titel ist der Trapattoni-Was-erlaube-Strunz-Klassiker). Nach wie vor gibt es natürlich noch MAGpie, für das Pat Ramsey eine gute Doku­mentation verfasst hat: »Captioning Multimedia with MAGpie 2«

Auch bei der Gebärdens­prache tut sich was: so ist bei der britischen BBC ein Online-Angebot namens iPlayer in den halb­öffentlichen Beta-Test gegangen, bei dem ein Gebärden­dol­metscher einge­blendet wird (wie im richtigen Fernseher, d.h. nur sofern vorhanden). In Groß­britannien gab es bisher das selbe Problem wie hierzulande: Sendungen mit Gebärden-Dolmi gibt es vorzugs­weise auf irgend­welchen obskuren Sende­plätzen mitten in der Nacht - das ändert sich nun (Breit­band­anschluß vorausgesetzt). Weitere Infos dazu im Access2.0-Blog der BBC: »BSL comes to the iPlayer«.

16 Jul 2007

03 Jul 2007

Heute wieder mal zu den WCAG im Speziellen und zur Barrierefreiheit im Allgemeinen:

26 Jun 2007

CC for Flash, ein Flash Component zum einfachen Einbau von Untertiteln in Flash-Dateien, ist in der Version 2.0.1 erschienen (Download, Packungsbeilage). Ebenfalls neu sind ccPlayer, mit dem man auch ohne Programmierkenntnisse vorhandene Flash-Dateien untertiteln kann, sowie ccMP3Player, dass das gleiche mit .mp3-Dateien macht.
(via)

22 Mär 2007

Weiter geht es mit der EfA-Frühjahrs-Content-Offensive: BITV-Anforderung 8. In dieser Anforderung dreht sich alles um die Zugänglichkeit von Inhalten, die Informationen zur Darstellung und Bedienung nicht über die Standard-Schnittstellen des Browsers, sondern über eigene Mechanismen an Ausgabegeräte wie assistive Programme liefern. Dies sind üblicherweise programmierte Objekte, die über das reine HTML oder Bilder hinausgehen und mit den Elementen OBJECT, APPLET (veraltet), EMBED (noch nicht standardisiert), aber auch SCRIPT realisiert sind.

19 Mär 2007

Vom amerikanischen National Center for Accessible Media (NCAM) gibt es eine neue Erweiterung für die Flash-Entwicklungsumgebung, mit der Autoren ihren Filmen ganz einfach Untertitel mitgeben können. Unterstützt werden das QTtext-Format von QuickTime sowie der W3C-Entwurf mit dem etwas sperrigen Titel Timed Text (TT) Authoring Format 1.0 – Distribution Format Exchange Profile (DFXP). Erhältlich ist das ganze als kostenloser Download von der NCAM-Website: »CC for Flash«. (via)

Passend dazu gibt es eine neue Suchmaschine, die ausschließlich untertitelte Video- und Audiodateien findet: »Harkle - Find Captioned Web Video and Audio«.

Die gängigsten Probleme von Online-Videos in Bezug auf Barrierefreiheit erklärt Joe Dolson: »Video Accessibility Problems«.

Dann gibt's noch ein neues Werkzeug von IBM, das die Bedienung von Online-Videos für Menschen mit Behinderung vereinfachen soll; mehr dazu bei Auntie Beep: »New multimedia access tool from IBM«. (via)

Zu guter Letzt erklärt Anne van Kesteren, warum es in HTML5 neuerdings ein neues Element namens <video> gibt: »Why <video>

02 Mär 2007

Die britische BBC experimentiert zurzeit mit untertitelten Online-Videokonserven. Den Anfang macht die Technik-Sendung Click und ausgwählte Werke aus der anspruchsvollen Ecke des BBC Film Network sowie einige regionale Programme z. B. in Gälisch. Mit dem Versuch will man die Methoden zur Erstellung und Auslieferung von untertitelten Multimedia-Inhalten testen, zur Auswahl stehen die Formate Windows Media Player und Real […zwischenspeichern…] Player. Wie das genau funktioniert wird in der Hilfe erklärt.

Ohne Untertitel, weil zielgruppenspezifisch, sind hingegen die Videos, die der Deutsche Gehörlosen-Bund neuerdings auf seinen Seiten anbietet: ab Anfang 2007 werden alle Nachrichten auch als Gebärdensprachfilme gezeigt. Die Hintergründe erläutert Alexander von Meyenn: Gehörlose und Schwerhörige ein Recht auf Kommunikation in DGS. Daher werden einmal pro Woche die News der jeweils vorangegangenen Woche in DGS-Filme übersetzt. Zu erreichen sind die Filme über die entsprechenden Symbole links neben den jeweiligen Nachrichten.

Übrigens: wenn Sie für Ihre Filme das Microsoft Media Server (MMS)-Protokoll benutzen: dieses wird seit dem Erscheinen der Version 11 des Windows Media Player offiziell nicht mehr unterstützt. Wie man Videos trotzdem sauber einbettet beschreibt Peter Murray in dem aktualisierten Artikel: »Update to ›Embedded Web Video in a Standards-Compliant, Accessible, and Successful Way‹«.

So was wie Google für gesprochene Wörter könnte ein Suchwerkzeug werden, dass wir im Web-Watcher-Blog fanden. Die Anwendung plugged.com ist zwar noch in der Web2.0-kompatiblen Betaphase, aber man kann mit ihr schon beliebige Podcasts nach Worten oder Phrasen durchsuchen und unmittelbar zu den Fundstellen springen.

Das britische .net-Magazin (hat nichts mit der gleichnamigen Microsoft-Technologie zu tun) ist wirklich eines der besten Print-Produkte zum Thema Webdesign auf diesem Planeten, aber leider hierzulande nur sehr sporadisch und dann auch nur im sehr gut sortierten Bahnhofsbuchhandel erhältlich. In der Online-Ausgabe gibt es neuerdings auch einen Podcast von Paul Boag, der bereits als Sidekick von Marcus Lillington in dessen Podcast Lillingtonworld zu einiger Bekanntheit geraten war. In Folge №1 geht es um Jobs für Webentwickler, HTML-E-Mails und den IE7; in Folge №2 um Webdesign-Techniken, Konferenzen und Spam; in Folge №3 um Microformats, Accessibility und OpenID.

Ebenfalls hörenswert:

  • In der Technikwürze №61 geht es mal wieder um Webstandards und warum sich immer noch so viele Webentwickler – die es eigentlich wissen sollten – nicht daran halten. Woran das liegen könnte, versuchen David Maciejewski, Marcel Schwarzenberger, Jens Grochtdreis und Tomas Caspers zu erörtern.
  • Beim Web Axe-Podcast geht es um »CAPTCHA and Accessibility« und »The Definition of Web Accessibility«.
  • Leider ohne Untertitel und ohne Mitschriften, aber trotzdem ganz sehenswert (nur eben leider nicht für alle) sind die Videos der DevSource-Serie »Great Minds in Development«.

08 Feb 2007

Oft müssen sich Sehbehinderte mit einer Textbeschreibung des Bildes zufrieden geben. In einer wissenschaftlichen Arbeit soll untersucht werden, ob Bildinhalte so gestaltet werden können, dass sie auch für Menschen mit Sehbehinderung ein visuelles Erlebnis ermöglichen. Ein Teil dieser Arbeit von Germaine Egli vom SAE Institute, einer Schule für Audio, Film und Multimedia in Zürich, ist eine Umfrage unter sehbehinderten Internet-Nutzern. Der Fragebogen klärt einerseits die Bedürfnisse nach optimierten Bildern ab, prüft aber auch mögliche Lösungswege. Die Umfrage richtet sich an Personen mit einer Sehbehinderung, wobei ein nutzbarer Sehrest vorhanden sein soll; für Blinde ist der Fragebogen nicht konzipiert.
(via)

29 Jan 2007

Aktuelle Podcasts und Videos zum Thema »So macht man Webseiten in 2007«. Da werden Sie nicht dümmer von:

22 Nov 2006

Beim amerikanischen National Center on Disability & Access to Education (NCDAE) gibt es einen hörenswerten Webcast zum Thema »Web Captioning in Education« (inklusive Mitschrift). Diskutiert werden Möglichkeiten und Grenzen der Untertitelung bei Web-basierten Lernangeboten, die benötigten Werkzeuge und mögliche zukünftige Entwicklungen.

Für Flasher, die ihren Filmen Untertitel mitgeben wollen gibt's bei Adobe eine ganze Reihe neuer Skins zum Herunterladen. Geeignet sind diese für Untertitel, die mit der Captionate Flash Video captioning solution erstellt wurden. Mehr dazu bei Andrew Kirkpatrick: »Accessibility: FLVPlayback skins with Captionate captioning support«

Google Video unterstützt neuerdings auch Untertitel: »Finally, Caption Playback«; eine Auswahl von untertitelten Videos findet man hier; eine entsprechende Anleitung findet sich im Google Video Help Center: »How do I enter captions or subtitles for my video?« Nicht so einfach wie mit Magpie, aber es ist zumindest schonmal ein Anfang.

13 Nov 2006

»The Open & Closed Project«; weitere Spendenaufrufe und Infos zu den Hintergründen bei Manuela Hoffmann, Eric Eggert, Bruce Lawson, Jeremy Keith,Veerle Pieters, Roger Johansson, Chris Heilmann u.v.m.

23 Okt 2006

Das amerikanische WGBH National Center for Accessible Media hat einen Satz von Richtlinien veröffentlicht, mit deren Hilfe elektronische Medien für Menschen mit sensorischen Behinderungen zugänglich gemacht werden können: »Accessible Digital Media – Design Guidelines for Electronic Publications, Multimedia and the Web« (direkter Download als .zip). Die Richtlinien beschreiben einerseits grundlegende Dinge, die man im Web per HTML machen sollte; sie gehen aber auch detailliert auf multimediale und interaktive Inhalte ein und bestechen gerade in diesem Bereich durch viele nachvollziehbare Praxisbeispiele. (via)

14 Sep 2006

Beim achtzehnten Kölner Multimediatreff geht es am Samstag, den 7. Oktober 2006 um das aktuelle Trendthema Rich Internet Applications. Zitat: Dieser Multimediatreff richtet sich an alle Webentwickler und Konzepter, die mehr als eine handelsübliche Website erstellen wollen. Mit desktopähnlichen Komponenten, dynamischen Inhalten, benutzerfreundlichen Frontends und leicht anpassbaren Backends. Details zum Programm und Anmeldung bei multimediatreff.de.

Das Heidelberger Projekt WEB for ALL führt am Donnerstag, den 5. Oktober 2006 von 11 – 15 Uhr eine Schulung für Einsteiger in das Thema »Barrierefreiheit im Internet« in Stuttgart durch. Weitere Infos und Anmeldung bei land-ohne-barrieren.de.

18 Mai 2006

Schon etwas älter, aber neulich erst darauf gestoßen: eine Diplomarbeit von René Hojas an der FH Johanneum in Wien zum Thema: »Barrierefreie Gestaltung multimedialer Inhalte mittels SMIL 2.0 in der Theorie und anhand eines Beispiels«

Ebenfalls nicht mehr ganz taufrisch, aber immer noch lehrreich die Anleitungen von Kerleone: »Multimedia-Reportagen einfach erstellen mit SMIL« und vom SWR: »Tutorial: Vodcasting mit SMIL (Teil 1)«

Weitere gute Argumente für Untertitelungen und Mitschriften listet Jeremy Keith in »Transcribing podcasts« auf – da Audiodateien nicht durchsuchbar sind wird man so wenigstens von den Suchmaschinen gefunden.

Noch ohne Mitschriften, aber trotzdem lehrreich sind die kleinen Tutorials zu verschiedenen Themen der Webentwicklung, die Manuela Hoffmann per Video unters surfende Volk bringt. So auch die letzte Ausgabe zum Thema Farbfehlsichtigkeiten: »Webdesigns schon in Photoshop mit Vischeck testen«

14 Feb 2006

Beim aktuellen Relaunch beschäftigen wir uns natürlich auch mit Web2.0 Barrierefreiheit3.0 und neuen Trends, die wir zur besseren Versorgung unserer Besucher nutzen könnten. Bei der Recherche zum Thema Podcasts (Erklärung von Podcasting bei Wikipedia.de) sind wir über eine Diskussion im WebAIM-Forum zum Thema »Podcasting and Accessibility« gestolpert und stellen uns nun die Frage, ob Podcasts als SMIL-Datei ausgeliefert werden sollten, oder ob eine herkömmliche Mitschrift im HTML-Format reicht (einfach weil es wegen der Abwesenheit bewegter Bilder nichts zu synchronisieren gibt)? Meinungen dazu bitte in den Kommentaren abgeben.

14 Dez 2005

01 Dez 2005

Podcasts von weit entfernten Konferenzen sind eigentlich ganz was feines (und unheimlich Web2.0). Nur für gehörlose oder schwerhörige Menschen, an Bürorechnern ohne Lautsprecher oder in Umgebungen wo es stören würde ist diese neue Trendsportart kaum zu gebrauchen. Gut dass es für solche Use Cases Alternativen gibt, mit denen man seine Inhalte wirklich zugänglich machen kann. Wie das geht zeigt Webkrauter Patrick Lauke, der eine SMIL-Version von Molly Holzschlags Vortrag »The State of the Web 2005« auf der we05-Konferenz gebaut hat, in der die Folien mit einer Mitschrift synchronisiert sind: »web essentials 05 - molly holzschlag keynote SMIL«.

29 Sep 2005

Beim siebzehnten Kölner Multimediatreff dreht sich am 22. Oktober alles um das Thema »Entwicklungsumgebungen der Zukunft«. Weitere Infos bei Veranstaltungen.

19 Jan 2005