News mit tag »Mobile Web«

10 Jul 2007

Wie man die Screenreader JAWS und Window Eyes auf dem Mac zum Laufen bekommt beschreibt Jared Smith im WebAIM-Blog: »Jaws, Window Eyes, Parallels, and Boot Camp«.

In der Apple Developer Connection gibt es neuerdings Richtlinien zur Entwicklung für das neu vorgestellte iPhone. Eine eigene Entwicklungsumgebung gibt es nicht, denn bekanntlich laufen Anwendungen von Drittanbietern in einem ganz normalen Webbrowser (Safari) und sind somit auch ganz normale Webseiten – ein einfacher Texteditor reicht also. Der Browser wiederum versteht schon die sog. Media Queries aus CSS3, sodass Sie ihren Seiten oder Anwendungen mit <link media="only screen and (max-device-width: 480px)" href="iPhone.css" type="text/css" rel="stylesheet"> ein eigenes, spezielles Style Sheet beilegen können.

Zur Fehlersuche in Anwendungen für das iPhone bietet sich dann das neue Firebug for iPhone von Joe Hewitt (der mit dem Firebug) an.

Bei der Fehlersuche im ganz normalen (Desktop-) Safari wiederum hilft der komplett überarbeitete Web Inspector in den Nightly Builds für Mac und Windows.

Die Version 2.0 des Contrast Analyser zur Bestimmung ausreichender Farbkontraste ist jetzt auch als Version für Apple Macintosh erhältlich (Download, Packungsbeilage).

02 Jul 2007

accessible media-Stammtisch

Nach dem erfolgreichen Auftakt (wir berichteten) folgt nun die Fortsetzung: am 23. Juli sind alle Interessierten zum zweiten Wiener Stammtisch »barrierefreies Web« des Vereins accessible media eingeladen. Shadi Abou-Zahra vom W3C hat zugesagt, kurz über die neuesten Entwicklungen bei Richtlinien und Standards für Barrierefreiheit zu berichten.

Bedingt durch das Sommerloch findet der Stammtisch diesmal an einem anderen Ort und außerhalb des geplanten monatlichen Rhythmus statt: Montag, 23. Juli 2007, 18:30 Uhr Seminarraum MAIN (barrierefrei erreichbar), Marchettigasse 7/1, 1060 Wien. (via)

W3C-Webinar zum mobilen Internet

Das W3C veranstaltet ein Webinar (was'ndas?) zum Internet auf mobilen Endgeräten unter dem Titel »W3C Richtlinien für das Mobile Web«. Das Webinar findet am 17. Juli ab 11 Uhr über einen webbasierten Chat statt, der auch via IRC verfolgt werden kann.

Dr. Philipp Hoschka, Stellvertretender Direktor W3C, stellt die ›Mobile Web Initiative‹ des W3C vor und gibt eine Einführung (auf englisch) in die ›Mobile Web Best Practices‹ des W3C. Der Vortrag behandelt außerdem Pläne für das zukünftige ›mobileOK‹-Gütesiegel. Abschliessend wird der ›Mobile Web Best Practices checker‹ vorgestellt. (via hier und da)

Web Montag

So wie meistens ist auch heute wieder irgendwo ein Web Montag. Diesmal sind Frankfurt am Main und Innsbruck am Inn dran. (via)

12 Jun 2007

Liest man das Echo auf die Veröffentlichung der Safari-Beta für Windows, so könnte man meinen dass Apple damit ganz tief in die Schüssel gegriffen hat. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass all die tollen Web2.0-Anwendungen im vermeintlich ewigen Beta-Stadium die Bedeutung des Begriffs Beta etwas verwässert haben, aber bei richtiger Software heisst dies nach wie vor: »Liebe Kinder, bitte nicht zuhause ausprobieren.«

Dabei übersieht man leicht den eigentlichen Kern der Nachricht: dieser Browser ist gleichzeitig auch die Entwicklungsplattform für das kommende iPhone. Gestandene Programmierer rümpfen die Nase, aber für Webentwickler und Nutzer ist das die frohe Botschaft: ab demnächst gelten Web-Standards auch auf mobilen Endgeräten. Wo man bisher für eine unbekannte Anzahl von unterschiedlichen Plattformen jeweils Sonderlösungen entwickeln und testen musste (den mobilen Opera mal ausgenommen, der ist schon ganz ordentlich), so wird man in Zukunft zumindest ein Gerät ausnehmen können, weil es dort genauso funktioniert wie auf dem Desktop-Rechner.

Gleichzeitig hat man damit auch schon die Entwicklungsumgebung für das iPhone nach Windows portiert, weil Anwendungen von Fremdanbietern wohl nur innerhalb des Browsers und damit auf Basis von HTML, CSS und JavaScript laufen werden. Womit dort auch die gleichen Regeln für barrierefreies Webdesign gelten.

Wo wir gerade so nett zusammensitzen: Apple hat auch die Webseiten gründlich renoviert, wirklich zugänglich sind die aber immer noch nicht. Neu sind hingegen die Informationen zu den geplanten Accessibility-Features des kommenden MacOS X 10.5. Der eingebaute Screenreader bekommt eine neue Stimme, die sich auch bei extremen Sprechgeschwindigkeiten noch gut anhört; die Unterstützung von Braillezeilen wurde ausgebaut und es gibt eine ganze Reihe neuer Tastaturbefehle zur Navigation und Bedienung.

05 Dez 2006

Lach- und Sachgeschichten mit dem Browser, dem Handy und der Maus:

26 Apr 2006

13 Feb 2006

17 Jan 2006

Am 22. Mai findet im Rahmen der 15. World Wide Web Konferenz im schottischen Edinburgh ein Workshop statt, bei dem sich alles um den angenommenen, aber bisher nicht wirklich bewiesenen Zusammenhang zwischen den Prinzipien eines mobilen Webs und den Prinzipien der Barrierefreiheit dreht: »Building the Mobile Web: Rediscovering Accessibility?«. Die Frist zur Einreichung von Papers oder Posters läuft noch bis zum 20. März; Infos zur eigentlichen Konferenz bei www2006.org.

Wo wir gerade beim Thema sind: bei der Mobile Web Initiative des W3C gibt es einen neuen Entwurf der »Mobile Web Best Practices 1.0« (Last Call Working Draft vom 13. Januar 2006).

04 Nov 2005

Etwas merkwündig fanden wir die Installation der neuen Top-Level-Domain (TLD) .mobi für mobile Endgeräte ja schon. Wie wir nun bei uk.builder.com lesen konnten hat der Verwalter dieser Domain, mTLD, angekündigt, strikte Vorgaben für die technische Umsetzung von Inhalten in dieser Sphäre zu machen und die Einhaltung der Regeln auch zu kontrollieren: »mTLD to enforce Web standards in .mobi«. Bei dem Durcheinander in diesem Bereich, wo man eigentlich für jedes einzelne Endgerät separaten Code schicken muss, finden wir das wiederum richtig gut.

31 Okt 2005

  • Weil die Verbreitung von Flash 7 mittlerweile irgendwo im 90%-Bereich rangiert macht sich Mike Davidson Gedanken um die gewünschten Features der geplanten Version 3 von Scalable Inman Flash Replacement (sIFR):
    »sIFR 3: A Request for Requests«. Roger Johansson hat auch gleich ein paar Vorschläge zur Verbesserung; falls Ihnen auch noch was einfällt können Sie Ihre Ideen in den Kommentaren abgeben.
  • Cameron Moll und Brian Fling haben nun endlich den dritten Teil ihrer Serie zum Design für mobile Endgeräte fertiggestellt:
    »Mobile Web Design: Tips & Techniques«
  • Björn Seibert lässt sich von Nürnberger Lebkuchen und Dresdner Stollen im Supermarkt täuschen und fängt sehr früh mit einem Ausblick auf's kommende Jahr an:
    »Topics 06+« (unsere für das aktuelle Jahr ist ja auch noch immer nicht ganz abgearbeitet…)
  • Weil wir auf der RehaCare mehrfach danach gefragt wurden haben wir nochmal ein bisschen recherchiert und beim RNIB den folgenden Artikel gefunden, in dem Probleme und Lösungen der barrierearmen Aufbereitung von GIS-Daten (Landkarten u.ä.) diskutiert werden:
    »GIS and accessibility«
  • Peter Krantz hat sich diesmal die Seiten der neuseeländischen Regierung vorgenommen und auf die Einhaltung der selbst verordneten Standards untersucht:
    »Government Web Standards Usage: New Zealand« (Interessante Parallele ?1: die Frist zur Erfüllung der Richtlinien läuft zum Jahreswechsel ab. Interessante Parallele ?2: gerade mal 5,7% der untersuchten Websites halten sich daran.)

22 Sep 2005

Der diesjährige W3C-Tag in Berlin stand ganz im Zeichen der mobilen Webnutzung. Auf den Seiten des deutsch-österreichischen W3C-Büros sind inzwischen die Unterlagen zu allen Vorträgen verfügbar: »W3C-Tag 2005 - Das Mobile Web«.

02 Sep 2005

Heute mal wieder was Grundlegendes für Webseiten-Schrauber:

23 Aug 2005

Vom neulich vermeldeten W3C-Tag 2005 (Berlin, 14. September) zum Thema »Das Mobile Web« liegt nun auch das Programm vor.

18 Aug 2005

Cameron Moll hat eine Serie über den aktuellen Stand des Designs für mobile Endgeräte gestartet. Die Ernüchterung folgt gleich im ersten Abschnitt: Traurig, aber der gegenwärtige Stand der Unterstützung von XHTML/CSS durch mobile Browser lässt die Kämpfe um Webstandards [ed.: bei den Desktop-Browsern] wie einen Spaziergang aussehen.

Wie üblich sollte man viele der zu Grunde gelegten Zahlen mit Vorsicht genießen, da diese sich ausschließlich auf den stark fragmentierten und in Sachen mobiler Technologie hinterher hinkenden amerikanischen Markt beziehen. Viele gute Gründe, warum man trotzdem auch die mobilen Nutzer berücksichtigen sollte gibt es bei mobiledesign.org: »10 Reasons to Publish to Mobile«.

Passend dazu hat Opera in der vergangenen Woche den Java-basierten Browser Opera Mini vorgestellt, der dem Vernehemen nach auch auf Mobiltelefonen läuft, die nicht in die Klasse der Luxus-Organizer gehören: »Have WAP but want WEB? Introducing Opera Mini for mobile phones«.

11 Aug 2005

Es nimmt kein Ende mit Veranstaltungen, in denen die Barrierefreiheit zu den Kernthemen gehört:

Wo wir gerade bei Veranstaltungen sind: Douglas Bowman macht sich Gedanken darüber, ob man bei einer Veranstaltung denn nun freien Internetzugang für alle anbieten sollte, oder ob sowas eher stört: »Speaking and wifi at events«.

15 Jul 2005

14 Jul 2005

Wie wir im Register lesen konnten hat die oberste Internetbehörde ICANN den Weg für eine neue Top-Level-Domain (TLD) .mobi freigemacht. Als Grund gibt man an, damit den Zugriff auf Webinhalte durch mobile Endgeräte verbessern zu wollen.

Wenn man dieser Argumentation folgt, dann könnte man auch auf einen Schlag alle Zugangsprobleme von Menschen mit Behinderung durch die Einführung der TLD .access lösen. Wir schlagen vor, dass alle Bildungseinrichtungen ab sofort nur noch unter .pisa zu erreichen sind, und .rich beseitigt die Armut auf diesem Planeten. Tim Berners-Lee hatte sich bereits letztes Jahr zum Thema geäussert: »New Top Level Domains Considered Harmful«.

08 Jul 2005

Die Struktur:

21 Jun 2005

Heute wieder mal aus der wunderbaren weiten Welt von HTML & CSS:

11 Mai 2005

Das World Wide Web Consortium (W3C) hat auf der zurzeit stattfindenden WWW2005-Konferenz eine neue Inititative zum mobilen Web ins Leben gerufen. Ziel ist einerseits, die Entwicklung von Inhalten für die mobile Nutzung zu verbessern, und andererseits zusammen mit den Herstellern von Geräten wie Handys und PDAs dafür zu sorgen, daß diese Inhalte auch wie gewollt funktionieren.

Es werden noch Wetten entgegen genommen, ob das Resultat dieser Initiative wieder jede Menge kryptische Akronyme Empfehlungen sind, die in frühestens fünf bis sieben Jahren in der Praxis einsetzbar sind.

Im Rahmen der oben genannten WWW2005-Konferenz in Tokio gibt es auch einen »International Cross-Disciplinary Workshop on Web Accessibility«. Die Vorträge, die sich allesamt sehr spannend anhören, werden zu einem späteren Zeitpunkt bei portal.acm.org veröffentlicht.