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[ vor 42 Tagen ] - Neue Einträge beim Events-Kalender im EfA AccessBlog:
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[ vor 58 Tagen ] - BIENE sucht Vorbilder – Testverfahren veröffentlicht / Teilnahme bis 15. Juli möglich: http://einfachfueralle.de/blog/id/2578 #biene10 #a11y
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[ vor 107 Tagen ] - Biene-Wettbewerb erhöht Mindestanforderungen: http://bit.ly/bfT3S2 (♻ @kobinetev)
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News mit tag »JavaScript«
03 Dez 2008
EfA-Laborbericht № 6
Widgets ade
Fast täglich erreichen uns in der EfA-Redaktion Mails mit der Frage nach dem Verbleib des EfA-Fontsize-Skriptes, das den letzten Relaunch nicht überlebt hat. Die kurze Antwort: es war weg, ist weg und wird auch weg bleiben. Die lange Version der Antwort wollen wir unseren Lesern aber auch nicht vorenthalten:
Eine fiktive aber durchaus realistische Diskussion zwischen einem Frontend-Entwickler (im folgenden F. genannt) und einem Projektmanager (im folgenden P. genannt; eventuelle Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Personen sind rein zufällig und unbeabsichtigt).
Projektmanager (P.): »Die Website muss ganz dringend barrierefrei sein. Deswegen brauchen wir da noch unbedingt so ein Ding, womit man die Schriftgröße ändern kann.«
Entwickler (F.): »Aber warum? Wir haben doch ganz andere Probleme mit der Website!«
P.: »Egal, wir brauchen so ein Ding, damit endlich diese Mails und Anrufe aufhören, wo sich Besucher über die Unzugänglichkeit der Website beschweren.«
F.: »Das wäre aber doch nur an den Symptomen rumgedoktert und würde nicht die Ursachen kurieren. Und ausserdem kann das doch jeder Browser…«
P.: »Aber unsere Statistiken sagen, dass immer noch 20% aller Besucher den IE6 benutzen. Und ich habe gehört dass der keine Schriften vergrößern kann.«
F.: »Kann er wohl…«
P.: »Egal, der Kunde will das so und basta…«
An dieser Stelle endet unsere Aufzeichnung des Gesprächs, weil F. mit dem Kopf auf die Tischplatte aufgeschlagen ist.
Der Häufigkeit nach zu urteilen, mit der man diese »Widgets« zur Schriftskalierung oder Kontrastverstärkung auf Web-Seiten findet, muss es solche Gespräche in der ein oder anderen Form wohl häufig gegeben haben.
Zugegeben, wir sind daran nicht ganz unschuldig, denn viele davon basieren auf einem Skript, dass wir in den Anfangstagen von ›Einfach für Alle‹ veröffentlicht und auf diesen Seiten eingesetzt haben. Nun ist es aber weg und unsere Redaktion erreichen fast täglich Mails und Anrufe, wo denn das Skript geblieben sei. Es ist weg, und es wird auch nicht wiederkommen.
Warum war das Skript früher mal gut und jetzt auf einmal nicht mehr?
Machen wir einen kleinen Ausflug in die Zeit, in der das Skript entstanden ist. Damals, d.h. so um die Jahrtausendwende, waren Web-Standards nur eine nette Idee, die sich aber in den Browsern der vierten Generation nur von Spezialisten in mühsamer Handarbeit umsetzen liessen (und auch das nur höchst lückenhaft). Modernere Browser wie Firefox, Opera, Safari & Co. waren teils noch gar nicht auf dem Markt oder ausgesprochene Exoten; Microsoft hatte gerade die Weiterentwicklung des marktführenden IE 6 effektiv eingestellt. Ein »Page Zoom« war noch nicht erfunden, und damalige CSS-Layouts waren noch relativ instabil und gingen bei der kleinsten Änderung kaputt.
Dazu kam, dass (ausser dem IE/Mac) kein Browser in der Werkseinstellung über Knöpfe verfügte, mit denen Benutzer die Schriftgröße mit einem Klick verändern konnte. In den meisten Browsern waren die entsprechenden Optionen sehr gut vor dem Nutzer versteckt – so gut versteckt dass sich der Mythos festsetzen konnte, der IE könne keine in px bemaßten Schriften skalieren. Und damals wie heute galt, dass man es bei der Wahl der Schriftgröße nicht immer allen Recht machen kann: Für manche Nutzer ist die gewählte Schrift zu klein, für manche zu groß. Wie Sie sehen hatte das Skript also zur damaligen Zeit durchaus seine Berechtigung.
Allerdings bieten mittlerweile sämtliche aktuellen Browser die Möglichkeit, Seiten komplett zu skalieren, d.h. das gesamte Layout zoomt und bleibt intakt (und der kommende IE 8 korrigiert hierbei einige Fehler der Vorgängerversion und zieht so mit Firefox, Opera, Safari & Co. gleich). Mittlerweile sind moderne Browser wie der Firefox 3 sogar in der Lage, sich die vom Nutzer eingestellten Schriftgrade für jede Website einzeln zu merken. Zudem lässt sich in vielen Browsern eine Mindestschriftgröße angeben, die vom Ersteller der Seiten durch nichts überschreiben werden kann.
Solange Microsoft den Vista-Nachfolger nicht wieder mit dem IE 6 oder IE 7 ausliefert, wird die Zahl der Nutzer der problematischen Browser weiterhin stetig abnehmen; die Zahl der Nutzer mit moderneren Browsern nimmt jedoch täglich zu (relativ und absolut) – warum also Ressourcen für ein vermeintliches Problem aufwenden, wenn sich das Problem mittelfristig in Luft auflöst?
Ähnlich sieht dies übrigens auch das W3C, dass in den User Agent Accessibility Guidelines (UAAG 1.0 Checkpoint 4.1) die Verantwortung für solche Funktionalitäten eindeutig den Browser-Herstellern zuschiebt. Von den Erstellern einer Seite kann man lediglich verlangen, dass der Web-Inhalt weiterhin benutzbar bleibt, wenn der Nutzer eine entsprechende Funktion betätigt – mehr nicht.
Traditionelle Textskalierung ist damit also eindeutig ein Ding der Vergangenheit.
Ok, aber was ist mit den Nutzern?
Ganz einfach:
- Bei blinden Nutzern ist der gewählte Schriftgrad egal. Per gesetzlicher Definition verfügt ein blinder Nutzer höchstens über einen Sehrest, der nicht wirklich nutzbar ist. Die Frage nach der richtigen Größe für Schrift stellt sich hier also erst garnicht.
- Bei stark sehbehinderten Nutzern kann man in der Regel davon ausgehen, dass der Computer an die individuellen Bedürfnisse angepasst ist und Hilfsmittel benutzt werden, mit denen diese Diskussion ebenso irrelevant wird.
- Dann wäre da die große Grauzone von Nutzern, die zwar die ein oder andere Form der Behinderung haben, jedoch (noch) keine speziellen Hilfsmittel benutzen. Dies sind nicht nur leicht sehbehinderte Nutzer, sondern auch Menschen mit Lernbehinderungen oder anderen kognitiven Behinderungen, die unter Umständen von größerer Schrift profitieren würden. Aber auch bei dieser Gruppe stellt sich die Frage, ob solch ein Schriftskalierungs-Widget irgendwem wirklich nachhaltig hilft – und das nicht nur weil es letztendlich nur eine Funktionalität dupliziert, die der verwendete Browser bereits von sich aus anbietet. Diese Benutzer werden immer und immer wieder auf das gleiche Problem stoßen und über kurz oder lang mehr Zeit mit der Nachjustierung von Schrift verbringen als mit der Aufnahme von Informationen.
- Bleibt noch die den unerfahrenen Nutzern nachgesagte Angst vor dem Computer und davor »etwas kaputtzumachen«. Nutzer, die oftmals nicht wissen welchen Browser sie benutzen, geschweige denn was ein Browser ist. Ob ausgerechnet diese Nutzer auf (fremden) Webseiten auf einmal alle möglichen Knöpfe drücken, wenn sie schon Angst haben auf Ihrem (eigenen) Computer irgendwelche Knöpfe zu betätigen? Daran wird man wohl zweifeln dürfen. Sind dies die Nutzer, die einen 20"-Monitor auf 800×600 stellen weil dann die Schrift so schön groß ist? Und was ist wenn die Sehkraft weiter nachlässt? Stellen die Nutzer den Monitor dann auf 640×480? Wenn die Nutzer Probleme mit zu kleinen Schriften haben – wie sind sie dann auf die Seiten gekommen? Wie kommen sie mit dem Rest des Computers zurecht?
Sie sehen: solche Widgets lösen das Problem nur temporär, denn spätestens auf der nächsten Web-Seite steht der Benutzer wieder vor dem selben Problem. Die Widgets helfen also nicht bei der Lösung des Problems, sondern führen den Nutzer effektiv weiter von einer echten Problemlösung fort, indem sie an den Symptomen herumdoktern, statt die Ursachen zu beheben. Streng genommen erweist man seinen Benutzern sogar einen Bärendienst, da man eine Erwartungshaltung schürt, die nur von den wenigsten Websites erfüllt wird.
Wesentlich sinnvoller und von nachhaltigerem Effekt sind hier Ansätze wie bei der BBC-Seite »My Web My Way - Making text larger in Internet Explorer«, wo Nutzern erklärt wird wie sie das Problem dauerhaft beheben können. Wenn man also schon Ressourcen in diese Thematik steckt, dann doch wohl besser so, dass dem Nutzer wirklich geholfen wird.
Darüber hinaus stellt sich an diesem Punkt auch eine philosophische Frage: können wir einerseits verlangen, dass Webdesigner möglichst viel Kontrolle über das Erscheinungsbild aufgeben und dann wiederum das genau Gegenteil fordern? Standard-konforme Webdesigner machen nur Vorschläge - das C in CSS steht für die Kaskade (engl.: Cascading), und die endet beim Nutzer – dieser hat das letzte Wort über die Größe der Schrift.
Merke: wenn Browser oder Hilfsmittel in der Lage sind, ein Accessibility-Problem zu lösen, dann müssen Sie als Anbieter einer Seite dies nicht mehr machen. Und deswegen ist das fontsize-Skript weg.
25 Jun 2008
ARIA: barrierefreieres Web2.0?
Wer schon mal Web-Applikationen mit einem Screenreader getestet hat, der kennt das Problem: bei asynchronen Änderungen (vulgo: AJAX) ist noch lange nicht garantiert, dass die Änderungen tatsächlich an den Screenreader weitergereicht und von diesem entsprechend vorgelesen werden. Viel öfter passiert es, dass ein veralteter Zustand der Seite aus dem Lautsprecher kommt, der nicht mehr dem aktuellen Inhalt entspricht, so wie er auf dem Bildschirm zu sehen wäre.
Kommt die Änderung hingegen durch ein synchrones Update des DOM zu Stande (z.B. indem der Screenreader-Nutzer ein Formular per Button absendet), so wird der Speicher des Screenreaders korrekt aktualisiert. Nur dann wird der richtige Inhalte vorgelesen. In Zeiten von AJAX und den kurz vor fertigen WCAG 2 hilft das aber auch nichts: Web-Applikationen müssen ganz old-school-mäßig ohne, aber eben auch mit JavaScript funktionieren und zugänglich sein. Zumal sich jede einzelne Nutzeraktion auf diese Weise mit einen Eintrag im Browser-Verlauf verewigt – was je nach Applikation auch nicht unbedingt erwünscht ist.
Und wie so oft liegt das Problem mal wieder am Browser. Genauer gesagt (Sie konnten es sich bestimmt schon denken) am Internet Explorer inklusive der aktuellen Version 7, der solche asynchonen Änderungen nicht über die entsprechende Schnittstelle nach aussen kommuniziert. Auch wenn verbreitete Screenreader wie JAWS ab Version 7.1 mittlerweile eigene Methoden haben, um Änderungen im DOM einer Seite zu beobachten und wiederzugeben, so ist die Freude darüber verfrüht: es betrifft nur einen Screenreader mit einem speziellen Browser; das Verhalten ist (wie vieles in Hilfsmitteln) undokumentiert und entspricht keinem formellen Standard – also sollte man sich besser nicht darauf verlassen.
Auftritt ARIA:
Jetzt wo selbst der kommende IE 8 den zukünftigen WAI-ARIA-Standard unterstützen wird, zeichnet sich ein wenig Entspannung ab (Firefox ab 1.5, Opera ab 9.5 und zuletzt auch Safari hatten bekanntlich hier schon vorgelegt). Also könnte man sich als Anbieter von Web-basierten Applikationen ruhig schon mal mit ARIA beschäftigen.
Mama, der Hixie hat mir das X weggenommen!
Wenn, ja wenn da nicht eine ziemliche Spaßbremse wäre – denn ob der Standard, der ja ursprünglich mal nur als temporäre Zwischenlösung gedacht war, in absehbarer Zeit fertig werden wird steht auf einem anderen Blatt Papier. Mal ganz im Vertrauen und unter uns: die HTML-Arbeitsgruppe des W3C macht im Augenblick nicht den Eindruck, als könne man sich auf den korrekten Belag einer Wurschtsemmel einigen.
Aber was soll's, eigentlich wollten wir nur eine Linkschleuder zum Thema ARIA loswerden, jetzt ist die Einleitung halt was länger geworden. In diesem Sinne:
- Marco Zehe:
»Einfaches ARIA Tip #1: Das Attribut
aria-required«, »Easy ARIA tip #2:aria-labelledbyandaria-describedby«, »Are Ajax and Accessibility mutually exclusive?« - Hans Hillen: »ARIA Slider, Part 1«, »ARIA Slider, Part 2«, »ARIA Slider, Part 3«
- Steve Faulkner: »AJAX and Screen Readers - Content Access Issues«, »WAI-ARIA It's EASY«, »ARIA Toggle Button and Tri-state Checkbox examples«, »Making Twitter Tweet - Using the TPG Notifier«
- John Resig: »Ajax Accessibility«
- Steven Clark: »Why Hijax (or Ajax) on Forms is No Good«
- Chris Heilmann: »Oh look, using Ajax in a stupid way is not a good idea?«
- Mike Davies: »Ajax and Accessibility talk at AbilityNet's Rich Media workshop«
- Peter Thiessen: »Overview of ARIA Live Regions«
- T.V. Raman: »ARIA For Google Reader: In praise of timely information access«
- Usability HQ: »Internet Explorer 8.0 is going to be a big win for Accessibility«
- msdn: »What's New for Accessibility in Internet Explorer 8«
29 Feb 2008
Wochenendbeilage
Zur Abwechslung nochmal was mit JavaScript:
- Chris Heilmann: »Step by Step - create feature walkthroughs for your web sites« und »Automatic conversion from simple, accessible data tables to YUI Charts«
- Frank M. Palinkas: »Accessible Context-sensitive Help with Unobtrusive DOM Scripting«
- Jeremy Keith: »DOM Scripting: A Web Standard«
- Alen Grakalic: »Open External Links in New Window Automatically«
- Cabel Sasser: »FancyZoom 1.1«
- Robert Nyman: »Releasing DOMAssistant 2.6 - overall fastest CSS selectors, plugins and more«
- Coach Wei: »A Study of Ajax Performance Issues«
- Nick La: »jQuery Tutorials for Designers«
21 Jan 2008
Gesammelte Werke: und dann noch was mit JavaScript
- Anne van Kesteren: »Acid3«
- Ian Hickson: »The competition for you to come up with the best test for Acid3«
- Doug Schepers: »SVG On Acid?«
- Kimberly Blessing: »What’s the best test for Acid3?«
- John Resig: »Acid 3 Tackles ECMAScript«
11 Jan 2008
Wochenendbeilage
Alles was der moderne Web-Entwickler so wissen muss:
- David Walsh: »Advanced CSS Printing — Using CSS Page Breaks«
- Niels Matthijs: »cross-browser underliningthe difficulty of drawing a line«
- Brian Suda: »CSS Not([hacks])«
- Molly Holzschlag: »Best Bets for Browser Bug Bashing«
- Dean Edwards: »IE7.js version 2.0 (beta)«
- Alen Grakalic: »Style Your Website's Search Field with JS/CSS«
- Matt Berseth: »Creating a Google Suggest Style Filter with the AutoComplete Control«
- Ca Phun Ung: »Unobtrusive, Accessible and Standards Compliant Numeric Stepper (revisited)«
- Nikola Kocic: »Spellify - An Automatic Text Field Spell Checker«
- David Smith: »WebKit gets Native getElementsByClassName«
- Simon Bates: »Getting, setting, and removing tabindex values with JavaScript«
- Finn Rudolph: »ImageFlow 0.8«
- Tobias Wetzel: »MooFlow 0.1 - Using MooTools 1.2«
- Christian Heilmann: »Generating charts from accessible data tables and vice versa using the Google Charts API«
- Christian Heilmann: »An attempt for a more accessible edit-in-place solution«
28 Dez 2007
Wochenendbeilage
Die JavaScript-Goodies der Woche:
- Christian Heilmann: »Große JavaScript Applikationen leicht gemacht« (auch auf Englisch erhältlich: »Keeping JavaScript Dependencies At Bay«)
- Simon Willison: »Unobtrusively Mapping Microformats with jQuery«
- Robert Nyman: »Domassistant 2.5 Released - CSS Selector Support, New Ajax Methods And More Goodies Added«
- Christian Becker: »AJAX Image Gallery powered by Slideflow (like Cover Flow)«
- Jeff Atwood: »The Great Browser JavaScript Showdown«
10 Dez 2007
Gesammelte Werke
Wer soll das eigentlich alles lesen? Nun gut, hier die Linkschleuder zum Wochenbeginn, frisch aus dem Stehsatz und der besseren Übersicht halber fein säuberlich sortiert. Wobei es gegen diese Sortierung auch durchaus nachvollziehbare Einwände gibt: »Behaviour, Content and Presentation: why the 3 layer model is wrong«.
Die Struktur-Ebene:
- Stefan Nitzsche: »Validität und Semantik«
- Matthias Koch: »Mit dem Validator zu professionellen Ergebnissen«
- Jens Grochtdreis: »›Da ist was im Weg‹: Browserinterne Hierarchien«
- Becky Gibson: »Fun with the tabindex attribute«
- Mark Norm! Francis: »My Other Christmas Present Is a Definition List«
Die Präsentations-Ebene:
- Steve Stedman: »CSS SiteMap« (die Demo ist auch ganz großes Kino)
- Geoffrey Grosenbach: »Dynamic CSS«
- Idea Shower: »CSS Text Wrapper«
- Chris Coyier: »CSS: The All-Expandable Box«
- Natalie Downe: »Back To The Future of Print«
- Jina Bolton: »Creating Sexy Stylesheets«
- Noupe: »9 CSS Ethics Every Designer Should Have«
- Web Designer Wall: »Best of CSS Design 2007«
- Jason Beaird: »The Principles of Beautiful Typography«
Die Verhaltens-Ebene:
- Sergej Müller: »Mehr Performance für JavaScript«
- Brian McAllister: »Unobtrusive Table Actions Script«
- Matthew Somerville: »JavaScript Internationalisation«
- Stuart Langridge: »Capturing Caps Lock«
- Christian Heilmann: »Planning JavaScript for Larger Teams«
- Eric Miraglia: »YUI 2.4.0 Released — Selector, Charts, Profiler, Script/CSS Get, and JSON Support«
04 Dez 2007
Neues in der Werkzeugkiste
In diversen Artikeln und Tutorials hatten wir immer wieder auf die großartige Web Accessibility Toolbar 2.0 für den Internet Explorer hingewiesen, die bisher nur als englischsprachige Version zu haben war. Benjamin Griessmann von Web For All und Martin Kliehm haben das jetzt geändert und das Werkzeug ins Deutsche übersetzt: Web Accessibility Toolbar DE - Version 2.0 (1,3 MB große .exe).
Ebenfalls empfehlenswert ist die Kombination aus Firefox Accessibility-Erweiterung zusammen mit dem Functional Web Accessibility Evaluator (FAE) der Universität von Illinois. Während die meisten Prüf-Tools nur den einmal vom Server geladenen HTML-Code überprüfen können, so kann man mit der o.g. Kombo auch dynamische Web-Applikationen testen. Mit der Accessibility-Extension kann man neuerdings auch den aktuellen Zustand des Dokumentes testen, wenn dieses von Skripten verändert wurde. Dazu wird von der Erweiterung ein jeweils aktueller Schnappschuss des Document Object Models an den FAE zur weiteren Analyse gesendet.
26 Nov 2007
Veranstaltungshinweise
Passend zum heutigen Blaue-Mützchen-Tag ein paar Veranstaltungstipps:
Falls Sie zufällig in Hannover sind und noch nichts vorhaben: heute abend um 18:45h wird die einhundertste Folge des Webstandards-Podcast Technikwürze beim örtlichen Web Montag live aufgezeichnet.
In Wien gibt es heute eine Veranstaltung des Sozialministeriums und des Kanzleramts unter dem Titel »Online ohne Ausnahme«, bei der Unternehmen von den Vorteilen des Themas Barrierefreiheit im Internet überzeugt werden sollen. Experten informieren darüber, was barrierefreies Webdesign leisten kann und welche Unterstützungsmöglichkeiten bei der Umsetzung von barrierefreien Webangeboten bestehen. (via)
Wer beim Symposium »Best of Accessibility« anwesend war, konnte die Unterlagen schon herunterladen; nun gibt es die gesammelten Tagungsunterlagen als frei verfügbaren Download für jedermann: »Unterlagen zum BOA-Symposium 2007 verfügbar«, Download der Veranstaltungs-Unterlagen.
Eine Nachlese zur neulich in London gelaufenen @media Ajax 2007 findet sich unter anderem bei PPK und bei Christian Heilmann.
15 Nov 2007
AJAX mit Zugang
Charles L. Chen, bekannt durch die Firefox-Erweiterung Fire Vox und mittlerweile bei Google angestellt (wie alle Entwickler, die nicht bei Yahoo! arbeiten), hat eine JavaScript-Bibliothek namens AxsJAX vorgestellt, mit der sich die Accessibility-Features von WAI-ARIA in Web-basierten Applikationen nutzen lassen.
T.V. Raman, bekannt durch Emacspeak und mittlerweile auch bei Google angestellt (wie alle Entwickler, die nicht bei Yahoo! arbeiten), erklärt im Google Code Blog die Hintergründe: »Introducing AxsJAX -- Access-Enabling AJAX«.
ARIA steht für Accessible Rich Internet Applications und ist vom W3C als Interimslösung gedacht, um Hilfsmitteln den Zugang zu Interface-Elementen zu geben, die bisher im HTML-Standard nicht vorgesehen sind. Dazu gehören echte Menüstrukturen, erweiterte Bedienelemente wie z. B. Schieberegler, aber auch Methoden um Nutzer auf Änderungen in einer Seite Applikation hinzuweisen (sog. Live Regions).
Benötigt wird ein halbwegs moderner Web-Browser wie Firefox ab 1.5 (besser noch 2.0) und aktuelle Versionen von Hilfsmitteln (bei Screenreadern sind dies z. B. Window Eyes ab Version 5.5 und JAWS ab Version 7.1). Eine Übersicht, welche ARIA-Rollen (engl.: roles) bzw. Eigenschaften (engl.: properties) aktuell mit welcher Hilfsmittel-Browser-Kombination funktionieren finden Sie bei developer.mozilla.org: »Supported roles«.
Installiert wird AxsJAX entweder als Bookmarklet (einfach in die Lesezeichen-Leiste ziehen) oder über die Greasemonkey-Erweiterung in Firefox. Testen kann man auch ohne Screenreader mit der bereits erwähnten Fire Vox-Erweiterung.
Ob man allerdings einen Standard implementieren sollte, der noch in der Entwicklung ist (und sich daher noch grundlegend ändern kann), muss jeder für sich selbst entscheiden. Neben vielen anderen Baustellen kann sich die HTML-Arbeitsgruppe zurzeit ja noch nicht mal entschliessen, ob es aria:, aria- oder aria_ heissen soll. Die Chancen liegen also bei 66%, dass man sich als Entwickler für das Falsche entscheidet und dann hinterher alles wieder ändern muss.
Nachtrag: eine gute Erklärung gibt es jetzt auch bei Gez Lemon: »The AxsJAX Framework for ARIA«
Gesammelte Werke
Wo wir gerade beim Thema JavaScript sind:
- Alex Russell: »Dojo 1.0«
- Christian Heilmann: »The seven rules of Unobtrusive JavaScript«
- Rey Bango: »Unobtrusive JavaScript - Rules to work by«
- Jan Wolter: »JavaScript Madness: Keyboard Events«
- John Gruber: »JavaScript Bookmarklet Builder«
- Robert Scoble: »New browser war brewing over JavaScript?«
- David Andersson: »Linkdump on ECMAScript 3/4«
14 Nov 2007
Rahmenbedingungen
Alejandro Vasquez hat einen Pfuschzettel für das Blueprint-CSS-Framework von Olav Bjørkøy gebaut: »Blueprint CSS v.0.6« (PDF, 37 kb).
Kein Framework, sondern eher ein leeres Grundgerüst ist HTML/CSS/JS-Kickstart 0.2 von Gerrit van Aaken. Enthalten sind Dinge, die sich bei jedem neuen Projekt immer wiederholen – man spart also eine Menge unnötige Tipperei.
Was das neue Choke Web Development Framework 1.0 von Jens Meiert ist bzw. kann konten wir noch nicht testen, denn der Download-Link ist zurzeit defekt. Wir melden uns, wenn die Störung behoben ist. Edith: der Download-Link funktioniert nun wieder, aber mehr wird nicht verraten …
30 Okt 2007
Lesefutter für Standardversteher
Die Web Hypertext Application Technology Working Group (WHATWG) hat einen halbwegs stabilen Zwischenstand der zurzeit in der Entwicklung befindlichen HTML 5-Empfehlung veröffentlicht und bittet die interessierte Fachöffentlichkeit um Kommentare: »HTML 5 Call For Comments — 27 October 2007« (via).
Den aktuellen Stand der Diskussion um das alt-Attribut fasst ein durchaus lesenswerter Eintrag im W3C-Wiki zusammen: »HTML/IssueAltAttribute«.
Wer sich für die Weiterentwicklung von ECMAScript 4 interessiert (im Volksmund auch als JavaScript 2 bekannt), dem sei folgendes Papier empfohlen: »Proposed ECMAScript 4th Edition – Language Overview« (PDF, ca. 200 kb)
Wo wir gerade beim Thema sind: die NASA zeigt, daß Web-Standards durchaus auch in als bürokratisch verschrienen Organisationen ein Thema sein können und macht vor wie's geht:
26 Okt 2007
Wochenendbeilage
Die allwöchentliche Linkschleuder in die Welt des modernen Scripting. Falls Sie schon immer wissen wollten, was dieses AJAX-Dings eigentlich ist – hier werden Sie geholfen: »How AJAX Works«.
- Christian Heilmann: »Progressively enhancing autocomplete« und »Hacking Flickr the JSON way«
- Aza Raskin: »Undo Made Easy with Ajax (Part 1)«, »Undo Made Easy with Ajax (Part 1.5)« und »Undo Made Easy with Ajax (Part 2): Time-Sensitive Actions«
- N.N.: »Dynamically loading an external JavaScript or CSS file«
Auch gut: Präsentation von Peter Paul Koch (vulgo: ppk) bei der Voices that Matter-Konferenz zum Thema »Advanced Design Techniques: JavaScript to the Rescue« (PDF, 400 kb).
19 Okt 2007
Wochenendbeilage
Passend zum obigen Thema ›Rich Internet Applications‹ noch ein paar vermischte Links:
- Hans S. Tømmerholt: »Introduction to JavaScript toolkits« und »jQuery: Write less, do more«
- Nathan Smith: »jQuery Crash Course«
- Uche Ogbuji: »jQuery and XML«
- Roger Johansson: »Autopopulating text input fields with JavaScript«
Nachtrag: »JavaScript-Bibliotheken und die jüngere JavaScript-Geschichte – Wie Bibliotheken neue Voraussetzungen für das Vermitteln von JavaScript schaffen« von Mathias ›molily‹ Schäfer.
12 Okt 2007
Wochenendbeilage
Heute nochmal was für Gestalter:
- Jens Grochtdreis hat schon wieder einen entdeckt: »Ärgerlicher Bug im IE«
- Das Smashing Magazine zu einer der ältesten Fragen
der Menschheitdes Webdesigns: »Splash Pages: Do We Really Need Them?« (Yes, sometimes we do. Should we use them? No, we probably shouldn’t.) - Luke Wroblewski mit einem Plädoyer für skalierbare Designs, die sich an spätere Erweiterungen anpassen: »Scalable Design« Fazit: Job bis zu Ende durchdenken, bevor man anfängt.
- afshan kirmani über die Usability von Finanz-Transaktionen: »Getting A Form's Structure Right«. Die Erkenntnisse lassen sich aber auch 1:1 auf alle anderen komplexen Formularprozesse übertragen. Das ganze gibt's auch als Podcast.
- Kevin Yank fragt sich, ob wir wirklich drei verschiedene Methoden zum Aufbau eines CSS-Layouts brauchen: »CSS Positioning: Three Specs Better than One?« Und womit? Mit Recht.
- Tablecloth von Alen Grakalic ist eine wirklich nette Methode, um Datentabellen aufzuhübschen und die Orientierung in großen Datenmengen zu vereinfachen: »Welcome to Tablecloth«
- Auch cool: »pForm« – Create HTML Form in Seconds. Choose a color to start.
10 Okt 2007
Qualitätssicherung
Ein gewisser Michael Sync schreibt an einer mehrteiligen Erklärung der genialen Firefox-Erweiterung Firebug von Joe Hewitt:
- Overview of Firebug
- Logging, Profiling and CommandLine (Part I), (Part II)
- Using Commandline API in Firebug
- HTML tab - Playing with HTML DOM
- HTML Tab : Examples
- Script Tab : Javascript Debugging
(via)
Wo wir gerade beim Thema Qualitätssicherung sind: »Setting media type headers on your Web site« vom W3C Q&A Weblog.
28 Sep 2007
Wochenendbeilage
Was mit JavaScript, AJAX und Flash:
- Christian Heilmann: »Emanzipiertes JavaScript und das Coming Out der Flash Community«
- Robert Nyman: »Releasing Domassistant 2.0 - Chainability, Ajax Module, Domready, Xpath And More«
- Jonathan Snook: »Determining Offsets with Scrolling Overflow«
- Dynamic Drive: »Ajax Pagination script«
- Alex Russell: »The Browser.Next List«
- Bryan Gullan: »Progressive enhancement with jQuery«
17 Sep 2007
Gesammelte Werke
Zur Abwechslung nochmal was mit JavaScript:
- Eike Pierstorff hat »A Problem with Javascript libraries«
- Wenn's denn sein muss: »How to create an unobtrusive print this page link with JavaScript« von Roger Johansson
jmedia is a jQuery plugin for unobtrusive, accessible and flexible multi-media embedding. Any feedback is appreciated
: »jMedia«- Wie immer ganz großes Tennis von Ask the CSS Guy: »Creating a table with dynamically highlighted columns like Crazy Egg's pricing table«
30 Aug 2007
Gesammelte Werke: was mit JavaScript
- Brian Reindel: »Accessible News Slider«
- Brian Dillard: »Cross-platform widgets: fact or fiction?«
- Roger Johansson: »JavaScript interaction must be input device independent«
- Dav Glass: »Some Notes on the YUI Rich Text Editor«
- Simon Willison: »jQuery for JavaScript programmers«
- N.N.: »Keyboard Shortcuts JavaScript Library«
- Joseph Smarr: »High-Performance javascript: Why Everything You’ve Been Taught is Wrong«
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