News mit tag »Best Practice«

28 Okt 2009

Das HTML & CSS-Framework YAML, auf dem auch diese Seiten hier aufgebaut sind, ist seit heute in der fertigen Version 3.2 am Start. Erst vor wenigen Tagen konnte das Projekt seinen vierten Geburts­tag feiern und auch nach einer so langen Zeit ist die Luft für Ver­besserungen und Weiter­ent­wicklungen noch nicht aufgebraucht. Die vor­liegende Version 3.2 bringt einige wichtige Än­derungen mit sich: neben dem schlankeren Framework-Kern, der Verein­fachung der Code-Basis, der Erweiterung der Gestal­tungs­raster (sog. Grids) und den Performance-Gewinnen gibt es eine ganze Reihe von Ver­besserungen im Bereich der Accessibility, die uns natür­lich besonders interessieren.

Barrierefreiheit eingebaut

Kein Framework, auch nicht YAML, ist ein Garant für barriere­freie Web­seiten (obwohl eine ganze Reihe von YAML-basierten Sites bereits mit einer BIENE ausgezeichnet wurden). Dennoch zeigt sich mehr und mehr, wie sinnvoll und richtig es ist, Web­entwicklern das grund­legende Hand­werks­zeug innerhalb von Frameworks zur Ver­fügung zu stellen. In YAML 3.2 wird eine neue Dar­stellungs­möglich­keit für Skiplinks unter­stützt, die ein Über­lagern des Layouts für die einge­blendeten Skiplinks ermög­licht und dadurch die sonst üblichen Probleme bei deren Inte­gration beseitigt. Zudem wird für Webkit-basierte Browser ein JavaScript-Fix mitge­liefert, um auch Apple’s Safari und Google Chrome dazu zu bewegen, den Fokus auf die ange­sprungene ID zu setzen.

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Ein weiterer Schritt ist die konse­quente Einbe­ziehung von WAI-ARIA: sämt­liche bei YAML mitge­lieferte Beispiel-Layouts sind nun mit sog. ARIA-Landmark-Roles versehen. Zwar handelt es sich hierbei nicht wirklich um ein Feature des Frameworks (die korrekte Aus­zeichnung sollte nach wie vor der Web­entwickler vornehmen), dennoch ist dieser Schritt wichtig, um trotz der noch fehlenden Vali­dierungs­möglich­keiten im W3C-Vali­dator die positiven Effekte des kommenden Standards hervorzuheben, denn schon heute können alle modernen Browser (einschließlich des IE 8) mit WAI-ARIA umgehen und ermöglichen somit einen deutlichen Zugewinn an Barriere­freiheit auf Web­seiten jeder Komplexitäts­stufe.

Das ›Accessible Tabs‹-Plugin von Dirk Ginader wird mit YAML 3.2 als Erweiterung ein fester Bestandteil des Frameworks. Die Um­setzung im Rahmen dieses Plugins ist mittler­weile ausge­reift, umfang­reich getestet und funktio­niert auch hervor­ragend mit aktuellen Hilfs­mitteln wie Screenreadern.

Entsorgung von Altlasten

Manchmal liegt eine Verbesserung auch im Ver­zicht auf ein Feature: so bot das Framework bisher die Möglich­keit, Spalten­hinter­gründe mit Hilfe der CSS-border-Defini­tion von bestimmten Spalten zu erzeugen. Zwar ist diese Technik denkbar einfach in der Um­setzung, sie beschwört aber in Ver­bindung mit den für viele Seh­behinderte typischen Ein­stellungen von Benutzer-definierten Farben (z.B. den Windows-Kontrastmodi) ein Zugäng­lich­keits­problem herauf, da dort Vorder­grund- und Rahmen­farben auf den gleichen Farb­wert gesetzt werden. Inhalte mit dahinter­liegenden farbigen Rahmen (den simu­lierten Spalten­hinter­gründen) waren infolge­dessen zum Teil nicht mehr lesbar. Erschwerend kam hinzu, dass diese Technik im Internet Explorer ein CSS-Anpassung benötigte, die in seltenen Fällen das Aus­wählen von In­halten mit der Maus im Browser blockierte. Daher ist diese Vari­ante nun, auch aufgrund unserer Über­zeugungs­arbeit, nicht mehr im Framework enthalten.

Neben diesen großen Neuerungen stehen zahl­reiche kleinere Korrek­turen, über die das Changelog im Detail Ausfunft gibt. Download des Gesamtpakets, Lizenzbedingungen; YAML Dokumentation: Deutsch (PDF), English (PDF)

08 Okt 2009

Der Wett­streit um das beste christli­che Internet­angebot 2010 ist eröffnet. Zum vierzehn­ten Mal schreibt die Evangeli­sche Kir­che in Deutsch­land (EKD) den »WebFish« aus, teilte die EKD heute in Hannover mit. Besonders berücksichtigt wer­den Angebote, die barrie­refrei sind.

Mit dem WebFish prämie­ren die EKD und das Gemeinschafts­werk der evangeli­schen Publizistik gemeinsam die bes­ten Online-Angebote in deut­scher oder eng­li­scher Spra­che, die den christli­chen Glau­ben aktuell und kreativ umset­zen. Anbie­ter sol­cher Sei­ten können ihre Bewer­bun­gen bis zum 31. Dezember online einrei­chen.

Im Januar 2010 wer­den unter den Bewer­bun­gen zehn Angebote aus­gewählt. Aus­wahlkrite­rien sind das Design, der Informati­ons­ge­halt, die tech­ni­sche Realisierung und die Möglichkeit der Interaktion. Besonders berücksichtigt wer­den Angebote, die barrie­refrei sind und somit allen Men­schen Zugang zu Informationen bie­ten. Ab Februar können die Internet-Nutzer unter den so nomi­nier­ten Angebo­ten in einer Online-Abstimmung ihren persönli­chen Favo­ri­ten aus­wäh­len und so mitbe­stimmen, wer die Gewinner sind.

Der Erstplatzierte erhält neben dem Goldenen WebFish einen Geld­preis in Höhe von 1.500 Euro. Der zweite Gewinner bekommt einen Silbernen WebFish und 1.000 Euro und für den drit­ten Sie­ger gibt es den Bronzenen WebFish und eine Sieger­prämie von 500 Euro.
(bei kobinet abge­schrie­ben)

28 Nov 2008

Auch in diesem Jahr bieten die Webkrauts ihren Lesern wieder einen Adventskalender. Ab kommenden Montag geht es dieses Mal rund um das Beste aus der Praxis in allen Bereichen des Webs: Performance, JavaScript, Suchfunktionen, Barrierefreiheit, nützliche Tools, den Umgang mit Kunden, Navigationen oder auch Suchmaschinenoptimierung, um nur ein paar Themen zu nennen.

24 Themen für Web-Arbeiter, mal für Einsteiger, mal für Fortgeschrittene, nun schon im vierten Jahr in Folge. Wer neu auf webkrauts.de ist, findet auch in den letzten Adventskalendern aus den Jahren 2007, 2006 und 2005 gute Tipps und Tricks über Web-Standards und darüber hinaus.

22 Apr 2008

Unter dem Motto »Wir wollen es wissen« haben die Webkrauts vom 7. Januar bis zum 18. Februar 2008 die weitreichende »Webworker-Umfrage 2008« durchgeführt. Der Einladung folgten 2.803 Teilnehmer. Das Ergebnis präsentieren die Webkrauts nun unter webkrauts.de/umfrage2008.

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Demnach ist der durchschnittliche Webworker männlich, 32 Jahre alt, verdient zwischen 30.000 bis 34.999 € brutto, arbeitet knapp 41 Stunden pro Woche und hat Abitur oder einen akademischen Grad.

Besonders freuen wir uns darüber, dass mehr als 80 % aller Webworker auf Webstandards achten, sagt Jens Grochtdreis, Initiator der Webkrauts, 58 % aller Teilnehmer ist die Einhaltung von Webstandards sogar wichtig. Das ausführliche Ergebnis liegt auf der Webseite der Webkrauts online und als PDF vor.

Vorbild für diese Umfrage im deutschsprachigen Raum ist das amerikanische Online-Magazin »A List Apart«, das im Frühjahr 2007 den »Web Design Survey 2007« initiierte hat. Die Ergebnisse der Umfrage waren auf die ganze Welt bezogen. Webkraut Michael Jendryschik hat die Umfrage für den deutschsprachigen Raum um- und aufgearbeitet.

Die Webkrauts sind ein Zusammenschluss deutschsprachiger Webworker. Sie setzen sich dafür ein, die Vorteile moderner Webstandards stärker zur Geltung zu bringen. Dazu leisten sie Aufklärungsarbeit durch Veröffentlichungen im Netz und in anderen Medien, beteiligen sich an Veranstaltungen mit Web-Bezug und unterstützen Gremien und Organisationen, die sich mit Standards und Qualitätsmaßstäben befassen.

Die Webkrauts bieten eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse. Die vollständige Auswertung kann man auf der Website von Michael Jendryschik lesen, der die Umfrage durchgeführt und ausgewertet hat. Dort gibt es auch die Ergebnisse als PDF zum herunterladen.

06 Feb 2008

Seit ungefähr zwei Jahren entwickelt die Web Accessibility Initiative des W3C an der WAI-ARIA-Reihe, von der nun ein neuer Entwurf vorgelegt wurde. ARIA steht für »Accessible Rich Internet Applications« und soll als Interims-Lösung dafür sorgen, dass Web-basierte Applikationen für die Hilfsmittel behinderter Nutzer zugänglicher werden.

  1. WAI-ARIA Primer ist ein neues Dokument, in dem die Hintergründe und Lösungsansätze der Spezifikation erklärt werden;
  2. Accessible Rich Internet Applications (WAI-ARIA) Version 1.0, der aktuelle W3C Working Draft vom 4 Februar 2008, in dem die bisher getrennten Entwürfe für ›Roles‹ und ›States and Properties‹ kombiniert werden;
  3. WAI-ARIA Best Practices beschreibt, wie Entwickler heute schon zugängliche Web-Anwendungen schreiben können.

Die Arbeitsgruppe bittet um Kommentare bis zum 3. März 2008, spezifische Fragen finden sich in den o.g. Dokumenten jeweils im Abschnitt »Status of This Document«.

Den besten Einstieg in das gesamte Thema bekommt man beim W3C: »WAI-ARIA Overview« oder in diesem Artikel von Martin Kliehm: »Accessible Web 2.0 Applications with WAI-ARIA« bzw. in der deutschen Übersetzung: »Barrierefreie Web 2.0 Anwendungen mit WAI ARIA«. Woran es zurzeit noch (insbesondere von Seiten der Hilfsmittel her) hapert beschreibt ein Artikel von Steve Faulkner: »AJAX and Screen Readers - Content Access Issues«.

18 Okt 2007

Heute mal was Grundlegendes zum Berufsbild des Web-Designers:

Auch spaßig: »An unordered list of thoughts I had during a conference call with a potential client today«

Nachtrag:

20 Sep 2007

Das Innen­ministerium des Landes Branden­burg veranstaltet noch bis zum 11. November den Internet-Wett­bewerb eKommune: Bürger­innen und Bürger stimmen online ab, welche Branden­burger Kommunen in punkto Service und Nutzerf­reund­lich­keit ihrer Inter­net­angebote die Nase vorn haben.

Allerdings gibt es in diesem Jahr auch einen Sonder­preis für ›Beste Barriere­freiheit‹, der gemeinsam mit dem Städte- und Gemeinde­bund Branden­burg vergeben wird und mit 3.000 € dotiert ist. Die Ent­scheidung trifft eine Jury, in der auch der Behin­derten­beauftragte des Landes, der Landes­be­hinderten­beirat und der Landes­senioren­rat e.V. Sitz und Stimme haben. Bewerben können sich die Land­kreise und kreis­freien Städte sowie amts­freien Gemeinden und Ämter. Bewerbungs­schluss ist der 12. Oktober 2007.

Die Brandenburgische BITV (BbgBITV) verpflichtet nur die Landes­ver­waltung, nicht jedoch die Kommunen. Der Preis soll Kommunen fördern, die sich trotz­dem damit befassen.

19 Sep 2007

In der letzten Folge hatten wir uns ein paar Gedanken dazu gemacht, wer für welche Teilaspekte des Barrierefreien Webdesigns zuständig ist. Heute gehen wir einen Schritt zurück und fragen uns, wie man die Accessibility grundsätzlich in einem Web-Projekt verankern kann.

Zum Mithören:

Podcast vom 19. Sept.
(.mp3, 12′40″, 11,7 MB)

Zum Mitlesen:

Die Mitschrift des Podcasts

Zum Abonnieren:

Der Podcast im iTunes Music Store

03 Sep 2007

Nicht nur im Fußball geht jede Serie mal zu Ende, auch beim großen Bundesligatest der Webkrauts ist Abpfiff und die Abschlußtabelle nun veröffentlicht. Überraschungssieger Mainz '05 schließt den Test mit deutlichem Vorsprung vor Vizemeister Alemannia Aachen ab; über das was in der Tabelle danach kommt möchte man lieber den Mantel des Vergessens decken. Aber in den Profiligen gibt's ja bekanntlich im Winter nochmal eine Transferperiode, in der Vereine aufrüsten können – vielleicht können die Verantwortlichen die Halbzeitpause nutzen, um bei den Websites nochmal eine Schüppe nachzulegen. Genug Luft nach oben ist auf jeden Fall vorhanden …

27 Aug 2007

Bei den dauernden Diskussionen um die esoterischsten Details der Barrierefreien Informationstechnik wird immer gerne vergessen, dass es letztendlich um Menschen geht. Menschen, denen durch sauberes Handwerk in der Web-Entwicklung erst die Möglichkeit zur Nutzung gegeben wird. Da kommt eine Broschüre gerade Recht, die von der britischen Worshipful Company of Information Technologists (wenn wir das richtig verstanden haben ist das sowas wie eine Innung) veröffentlicht wurde: »The IT Director's Guide to Accessible IT« (PDF-Download, ca. 1,4 MB). In der Publikation werden Entscheidern die Anforderungen, aber auch die Vorteile von barrierefreien Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen erklärt. Neben organisatorischen und technischen Tipps werden auch eine ganze Reihe von Best-Practice-Beispielen britischer Unternehmen wie Tesco und Legal&General gezeigt.

24 Jul 2007

Die Wikipedia soll für Menschen mit Behinderungen besser nutzbar werden und möglichst alle Arten von Behinderungen berücksichtigen. Dazu wurde das Projekt Wikipedia:BIENE ins Leben gerufen. Jeder kann mitmachen, aber besonders Benutzer der Wikipedia, die eine Behinderung haben, werden gesucht. Nur die von Barrieren betroffenen Personen selbst können sagen, was sie behindert. Das Projekt ist mittelfristig angelegt und wird über mehrere Monate dauern. Als Ergebnis sollen in der Wikipedia möglichst viele Barrieren abgebaut sein.

05 Jul 2007

Wie sieht eigentlich ein sinnvoller Alternativtext von Bildern oder Grafiken auf Webseiten aus? Muss der Text ausführlich sein? Muss dieser alles beinhalten, was das Bild zeigt? Oder reicht eine kurze Bildbeschreibung?
Angie Radtke führt hierzu ein Experiment durch mit Bildern, die Emotionen darstellen, welche nur schwer in Worte zu fassen sind. Es geht hier nicht um inhaltsfreie Schmuckgrafiken, sondern um Abbildungen, die selbst den Inhalt ausmachen oder Inhalte ergänzen.

Besucher werden gebeten, Vorschläge für Bildbeschreibungen in den Kommentaren zu hinterlassen. Mitmachen.
(hier abgeschrieben)

14 Mai 2007

Das Regionale Rechenzentrum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (RRZE) hat eine aktualisierte Version der Checkliste zur Gestaltung barrierefreier Webanwendungen und Webauftritte veröffentlicht. Die Dokumente wurde didaktisch überarbeitet und neu strukturiert. Die neue Struktur in Einzeldokumenten soll dabei helfen, die Liste übersichtlicher zu machen. Zudem erlaubt es die Struktur nun, daß die Liste leichter in anderen Organisationen des Öffentlichen Dienstes übernommen werden kann.

Aus der Einleitung:

»Die Vorteile barrierefreier Webauftritte haben sich zwischenzeitlich herumgesprochen und sind weitgehend anerkannt. Die vorliegende Checkliste dient der Einhaltung von Standards und gesetzlichen Regeln in Bezug auf Benutzbarkeit und Barrierefreiheit, aber auch zur Förderung der Nachhaltigkeit von Webanwendungen und -auftritten. Sie ist bei allen Beschaffungen auszufüllen, bei denen Webanwendungen oder Webauftritte (unabhängig von etwaigen Zugangsbeschränkungen in Form eines ›Intranets‹" erstellt werden.

»Im Falle einer Ausschreibung, ist die Checkliste vom Anbieter auszufüllen. Der Anbieter erhält hierzu die folgende Checkliste in unveränderter Form (mit Angabe der ›k.o.-Kriterien‹).

»Werden Fragen mit ›Nein‹ beantwortet, die als ›k.o.-Kriterium‹ ausgezeichnet sind, ist von einer Auftragsvergabe abzusehen. Ebenso ist von einer Auftragsvergabe abzusehen, wenn die Checkliste nicht ausgefüllt wurde oder wenn der Anbieter für die Erfüllung der Checkliste eine Preissteigerung von mehr als 10% auf den Auftragswert ansetzt.

»Sollte dennoch die Beschaffung einer Lösung notwendig sein, die die Anforderungen der Checkliste nicht erfüllen kann, ist eine schriftliche Begründung erforderlich.«

Als Dateiformate stehen wahlweise Microsoft Word, OpenOffice.org oder Adobe PDF zur Verfügung. Auf Nachfrage der Redaktion erklärten die Verantwortlichen, dass die Dokumente unter einer CreativeCommons-Lizenz stehen. Entsprechende Hinweise werden zurzeit nachgerüstet, somit steht einer allgemeinen Verwendung auch für andere Webprojekte nichts mehr im Wege. (via)

18 Dez 2006

Anders als üblich sollten Sie in diesem Jahr nicht bis zum 24. warten, um dann noch schnell Parfum oder Socken zu besorgen (kleiner Tipp: Sonntag!). Falls Ihnen aber partout nichts besseres einfallen will, dann hätten wir hier noch den ultimativen Geschenktipp für den anspruchsvollen Webdesigner:

»CSS-Layouts – Praxislösungen mit YAML« vom Erfinder Dirk Jesse höchstselbst. Erschienen bei Galileo Computing, 414 Seiten mit CD und Referenzkarte für 29,90 €; als Leseprobe gibt es das Kapitel CSS-Layouts.

Wir haben dem Buch unser Wochenende geopfert und sind bisher restlos begeistert. Weitere Rezensionen zum Beispiel bei Alexandra Labudda: »CSS Layouts - Das Buch zu YAML«.

YAML hat neben der extremen Flexibilität und Stabilität (man merkt dass der Autor von Hause aus Bauingenieur ist) den enormen Vorteil einer vernünftigen Lizenzpolitik. So gibt es mittlerweile eine ganze Reihe Adaptionen für verbreitete Systeme wie Drupal, Joomla, TYPO3, WordPress und seit neuestem auch für die ExpressionEngine sowie für Shopsysteme wie xt:Commerce.

09 Dez 2006

…so scheint das allgemeine Echo zu sein, und dem können wir uns nur anschließen. Und weil's so schön war gibt es hier ganz frisch Fotos von den Preisträgern der BIENE 2006. [Update: neue Bilder online]

Weitere Berichterstattung rund um die BIENE:

08 Dez 2006

Bei der vierten Auflage des Wettbewerbs für die besten deutschsprachigen barrierefreien Internetseiten der Aktion Mensch und der Stiftung Digitale Chancen waren die komplexen Angebote die großen Gewinner. Die Preise in Gold gingen heute Abend in Berlin im Rahmen einer feierlichen Gala an die Internetauftritte der Barmer Ersatzkasse, des Pharmaunternehmens Pfizer sowie an das Bürgerportal des österreichischen Bundeskanzleramtes HELP. Weitere Infos: »Goldene BIENEN fliegen auf Barmer, Pfizer und HELP-Österreich«

Der Vollständigkeit halber hier nochmal das gesamte Verfahren auf einen Blick:

07 Dez 2006

Heute geht's um Dinge im Web, die ihre besten Zeiten schon lange hinter sich haben, die aber scheinbar nicht auszurotten sind. Der Text ist als Artikel im Adventskalender der Webkrauts erschienen, wo bis zum 24. Dezember jeden Tag ein neues Türchen zu Themen wie Webstandards, Content Management, Barrierefreiheit, Web 2.0 usw. aufgemacht wird. Einige Artikel werden wir hier in loser Folge auch als Podcast veröffentlichen. Den Anfang macht heute Nicolai Schwarz, Webdesigner aus Dortmund mit dem Thema: »Veraltete Praktiken im Webdesign«

Zum Mithören:

Podcast vom 7. Dez.
(.mp3, 11′34″, 10,7 MB)

Zum Mitlesen:

Die Mitschrift des Podcasts

Zum Abonnieren:

Der Podcast im iTunes Music Store

22 Nov 2006

Beim amerikanischen National Center on Disability & Access to Education (NCDAE) gibt es einen hörenswerten Webcast zum Thema »Web Captioning in Education« (inklusive Mitschrift). Diskutiert werden Möglichkeiten und Grenzen der Untertitelung bei Web-basierten Lernangeboten, die benötigten Werkzeuge und mögliche zukünftige Entwicklungen.

Für Flasher, die ihren Filmen Untertitel mitgeben wollen gibt's bei Adobe eine ganze Reihe neuer Skins zum Herunterladen. Geeignet sind diese für Untertitel, die mit der Captionate Flash Video captioning solution erstellt wurden. Mehr dazu bei Andrew Kirkpatrick: »Accessibility: FLVPlayback skins with Captionate captioning support«

Google Video unterstützt neuerdings auch Untertitel: »Finally, Caption Playback«; eine Auswahl von untertitelten Videos findet man hier; eine entsprechende Anleitung findet sich im Google Video Help Center: »How do I enter captions or subtitles for my video?« Nicht so einfach wie mit Magpie, aber es ist zumindest schonmal ein Anfang.

03 Aug 2006

WebAIM steht für Web Accessibility in Mind und ist sowas wie EfA auf Englisch: Berge von Fachartikeln zum Barrierefreien Webdesign, eine ziemlich vollständige Ressourcensammlung, ein Weblog, ein Forum und eine lange Traditions des Gebens. Und ähnlich wie hier gibt es bei WebAIM auch einen umfangreichen Artikel zum letzten Relaunch der Website: »WebAIM Site Redesign: A case study in accessible design« – Prädikat: wertvoll.

20 Jul 2006

Während andere Einzelhändler wegen ihrer unzugänglichen Websites verklagt werden, geht die amerikanische Apotheken-Kette Walgreens mit gutem Beispiel voran. Unter walgreensoutreach.com werden ausschließlich Jobs für Menschen mit Behinderung angeboten.

Dabei wird ausdrücklich keine Form von Behinderung ausgeschlossen, auch die Arbeitsbedingungen und Gehälter sind für Menschen mit und ohne Behinderung identisch. Sowohl die Hintergründe dafür als auch die Stellenbeschreibungen selbst sind auf der inhaltlichen Ebene ausgesprochen zugänglich gestaltet. So gibt es sämtliche Inhalte auch als Audiodatei, an vielen Stellen finden sich Videos mit weitergehenden Erklärungen, die selbstverständlich auch mit Untertiteln und Mitschriften hinterlegt sind.

Urteil: vorbildlich und zur Nachahmung empfohlen.