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Aktuelles zum Thema Barrierefreies Webdesign.

16 Apr 2009

Informations- und Kommunikationstechnologien entwickeln sich rasant – und werfen zahlreiche Fragen zur barrierefreien Aufbereitung von Dokumenten auf. Einige der drängendsten Fragestellungen: Wo liegen geeignete Ansatzpunkte für eine barrierefreie Aufbereitung von Dokumenten? Welche Benutzergruppen und Zugangswege sind zu berücksichtigen? Wem nützt leichte Sprache? Was sind DAISY und barrierefreies PDF und wie können Informationen in Braille, Großdruck und oder Gebärdensprache angeboten werden?

Vom 21. bis 27. September 2009 lädt die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (www.dzb.de) alle Interessierten und Anwender, Entwickler und Experten des multifunktionalen Informationsmediums DAISY (Digital Accessible Information System) zur Veranstaltungswoche DAISY2009 nach Leipzig ein.

Call for Papers

Die DZB lädt interessierte Fachleute herzlich ein, sich mit einem Beitrag zu einem der folgenden Themen aktiv in die Fachtagung einzubringen:

  • Lesen von und ohne Papier
  • Barrierefreie Vielfalt
  • E-Books und neue Inhalte in den MEDIBUS-Bibliotheken
  • Braille, Großdruck und Gebärdensprache
  • Produkte und Werkzeuge zur barrierefreien Aufbereitung von Dokumenten
  • Inklusives Publizieren

Weitere Informationen und Anmeldeformular unter daisy2009.de/…

Kommentare zu dieser Meldung: 1

Permalink S. Meyer meinte am 21.04.2009:

In den letzten Woche ist mir aufgefallen, dass barrierefrei in vielen Fällen schon eine einfach zu benutzende und durchdachte Anwendung ist. Während sich die einen noch den Kopf zerbrechen ob und wenn ja in wie vielen Ausführungen eine Webseite angeboten werden sollte, reicht es in vielen Fällen schon aus die Seite einfach nur lesbar und einfach / logisch navigierbar zu machen.

Beispiele gibt es hier genug z.B. Webseiten die automatisch die Textmenge auf die verwendete Browsergröße skalieren neigen oftmals dazu, dass alle Nutzer Ihre Probleme haben den dann dargestellten text Barrierefrei zu lesen.

Das schönste Beispiel kommt aber von ganz anderer Seite : Während sich die Datenschützer den Kopf zerbrechen ob google street view die Persönlichkeitsrechte der Menschen in Deutschland verletzt und daher verboten werden sollte hat eine Frau, die auf Ihren Rollstuhl angewiesen ist, davon geschwärmt wie einfach alles für Sie wird, da sie nun im Vorfeld z.B. Restaurants oder Ausflugsziele ansehen kann um zu sehen ob diese für Sie geeignet und ohne fremde Hilfe nutzbar sind.

Barrierefreiheit fängt manchmal an Stellen an, wo man Sie auf den ersten Blick gar nicht vermutet.

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