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Aktuelles zum Thema Barrierefreies Webdesign.

18 Jan 2008

Dass man mit Flash mehr als nur bunte Bildchen und sinnbefreite Animationen machen kann müsste sich seit der letzen Biene eigentlich herumgesprochen haben. Andererseits stellt sich schon die Frage, wo denn all die zugänglichen Flash-Anwendungen sind?

Was dran liegen könnte, dass die Flasher aus der barrierefreien Ecke immer nur zu hören gekriegt haben, dass ihre Arbeit sowieso unzugänglich und deswegen böse ist. Auch wenn sich die Zeiten ändern und mittlerweile auf beiden Seiten des Zauns ein gesteigertes Interesse für die Arbeit der jeweils anderen zu beobachten ist. Und wenn mittlerweile sogar das britische Royal National Institute of Blind People Anleitungen für barrierefreie Flash-Banner veröffentlicht, dann ist das ein erster wichtiger Schritt aufeinander zu.

Zumal auch die HTML-, CSS & JavaScript-Fraktion durchaus etwas von den Flashern lernen kann, wie auch Khoi Vinh von der New York Times richtig beobachtet:

»… not enough Web standards-minded designers are thinking narratively in the way that our Flash-fluent colleagues are. The vast majority of practitioners of XHTML, CSS and JavaScript are almost exclusively dedicated to behavioral work — interfaces and templates. There’s very little narrative design being done with these tools, and that’s a shame.«

Das gleiche aus der Ecke derjenigen, deren wichtigstes Nutzungsszenario ein Roboter ist: Suchmaschinen und Flash waren lange Zeit ein großes No Go, aber mittlerweile lässt sich auch das Problem beheben. Muss halt nur gemacht werden. Zumal Google schon seit längerem Flash im Index hat und neuerdings dem Vernehmen nach das Flash-Search Engine SDK einsetzt.

Diskussionen, ob das denn nun ein offenes Format ist oder nicht interessieren dabei nicht die Bohne, zumal die Alternativen entweder ebensowenig frei sind oder meilenweit zurückliegen.

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