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23 Nov 2007

Wie sicher schon bekannt ist, führt ›Einfach für Alle‹ zur Zeit eine Unter­suchung durch. Erforscht werden soll das Nutzungs­verhalten von Menschen mit Behin­derungen bei modernen Web-basierten Anwendungen – Stich­wort Web 2.0 – und die Barrieren, die sich mög­licher­weise aus einer Viel­zahl von neuen Konzepten und Techniken ergeben. Bereits abge­schlossen ist die persön­liche Befra­gung von Menschen mit unter­schied­lichsten Behin­derungen in Form von Gruppen-Interviews durch die Stiftung Digitale Chancen.

Die Ergebnisse der Studie sollen Anfang Mai 2008 im Rahmen eines Fach­kongresses präsentiert werden. Dort fällt dann auch der Start­schuss für den BIENE-Wett­bewerb 2008. Neben der Studie wird ein weiterer Schwerpukt des Kongresses auf hoch­karätigen Vor­trägen und Workshops zum Thema ›Barriere­freies Inter­net‹ liegen.

Falls Sie etwas zum Thema ›Web Accessi­bility‹ haben, was Sie schon immer mal wissen wollten, wozu Sie schon immer mal einen Vortrag hören wollten oder wozu Sie gerne mal einen Workshop besuchen möchten: wir sammeln Themen­vor­schläge. Schicken Sie uns Ihre Ideen einfach über das Kontakt­formular, per E-Mail an die Redak­tion der Aktion Mensch oder als Kommentar zu diesem Beitrag. Die fünf besten Vorschläge werden von der ›Einfach für Alle‹-Redaktion ausgewählt und die Menschen hinter den Vor­schlägen erhalten als Belohnung eine persön­liche Einladung zum EfA-Kongress 2008!

Kommentare zu dieser Meldung: 11

Permalink Per meinte am 23.11.2007:

Auf den Kongreß könnte man sich auch mit "sprechenden" Mobilgeräten beschäftigen. Diese ermöglichen künftig großartige neue Chancen für blinde & sehbehinderte Menschen auf der ganzen Welt.
Die Herstellung von Hardware wird zwar immer Kosten verursachen aber Software wie Screen Reader für Mobilgeräte mit Betriebssystemen wie Symbian oder Android sollten in einer globalen konzertierten Aktion als Open Source Lösungen entwickelt werden.
Dann hätten viele blinde Menschen auf der Welt neben anderen hilfreichen Tools einen kostengünstigen Zugang zur Satellitennavigation oder mobilen Nutzung des Internet.
Zu diesem Thema gibt es einen offenen Brief an Nokia, Google und die Open Handset Alliance:
[http://de.mini.wikia.com/wiki/Open_letter_initiative]

Permalink Leo Broloer meinte am 26.11.2007:

was bitte ist <Web Accessi­bility‹

könnte nachschauen denke aber, so etwas sollte erklärt werden, oder?

einen schönen Tag noch

Permalink Frank meinte am 26.11.2007:

Was ich schon immer wissen wollte: ASCII-Art wie ;-) kann beim
Vorlesen eigentlich nur Mist ergeben, richtig? Wie sollte das
auf einfachen Seiten mittels CSS erträglicher gestaltet werden?

Permalink Elke Härtig meinte am 06.12.2007:

Die Verwendung von Accesskeys für nicht mousegestützte Navigation ist in der Diskussion: zum einen das Thema der Belegung (siehe verschiedene Browser) zum anderen die Nutzbarkeit für stark körperbehinderte Menschen (Dreifingergriff?). Vielleicht könntet Ihr das Thema mit in Euren Kongreß aufnehmen.

Permalink Tim Neugebauer meinte am 06.12.2007:

Barrierefreie Websites und Content Management Systeme.

Dieser Themenbereich ist zwar vielfach diskutiert, aber dennoch immer wieder spannend. Welche Systeme ergeben in welchen Konfigurationen Sinn, wie etabliert man einen nachhaltigen Redakteurs-Workflow der die Zugänglichkeit einer Website nachhaltig sichert? Wie und mit welchen Tools unterstützt man Redakteure direkt aus dem Backend eines CMS heraus? Wie können automatisierte Prüfungen während des laufenden Redaktionsprozesses unterstützen?

Sicher ein spannendes und praxisnahes Themengebiet.

Permalink Wolfgang Wiese meinte am 10.12.2007:

Ich würde als Thema gern etwas über den Bezug von Barrierefreiheit zu neuen Authentifizierungssystemen, wie z.B. OpenId hören.
Grund: Dezentrale Authentifizierungssysteme werden immer mehr eingesetzt, aber IMHO ist das Thema der Barrierefreiheit bei den Betreibern und dortigen Entwicklern noch vernachlässigt.

Permalink eddy meinte am 15.12.2007:

Ich denke wir brauchen unbedingt Programme, die automatisch die Barrierefreiheit einer Seite prüfen. Wie es für W3C Standarts schon in English, aber auch in Deutsch gibt. Denn wenn ich richtig verstehe prüfen die Webmaster selbst, Barrierefreiheit nach WAI Kriterien und bringen das WAI - Logo an.

Permalink Heike meinte am 20.01.2008:

Welche Erfahrungen gibt es im deutschsprachigen Raum zum Thema Barrierefreiheit und MS Sharepoint Server und zwar nicht nur aus Sicht des "nur lesenden Nutzers" sondern unbedingt auch aus Sicht des "aktiven Autors"?

Wird solche Art webbasierte Portalsoftware zunehmend in Unternehmen eingesetzt, ist die Frage der Nutzbarkeit für Menschen mit speziellen Bedürfnissen bei der PC-Nutzung eine Frage von neuen Chancen und Risiken für die berufliche Tätigkeit dieser Mitarbeiter.

Permalink Tomas Caspers meinte am 21.01.2008:

Zum Thema MS Sharepoint Server hilft vielleicht dieser Artikel von Emil Stenström weiter: Sharepoint 2007 from an interface developer’s view. Dessen Fazit: »Sharepoint 2007, is beyond repair when it comes to interface customization, and you should do everything in your power to avoid working with it.«

Permalink Martin Kliehm meinte am 06.02.2008:

Für SXSW bereite ich zusammen mit Gez Lemon eine Präsentation über WAI ARIA vor. Ich könnte sie mit (englisch) oder ohne Gez halten (deutsch), evtl. auch in Absprache mit Shadi (wienerisch), sollte er etwas ähnliches planen.

Inhalte wären: Barrieren, die durch den momentanen Trend von Web-Anwendungen entstehen. Neue Wege zur Kommunikation von Bedeutung, Relevanz, und Beziehungen mit WAI ARIA. Wie man diese Barrieren minimieren kann, während WAI ARIA zunehmende Unterstützung von Browsern, assistiven Technologien und Accessibility APIs erfährt. Techniken, die heute bereits funktionieren.

Das alles mit Praxisbeispielen unter Einbeziehung der aktuellen Working Drafts – seit meinem Artikel auf A List Apart im Frühjahr 2007 hat sich da noch einiges bewegt.

Permalink Paul meinte am 01.03.2009:

Barrierenfreie Websites und Content Management Systeme, findet meine Meinung nach nur wenige. Gerade Systeme wie Wordpress und Joomla gehen auf diese zwei Punkte immer weiter ein. Doch meistens verkennen die Nutzer das Potenzial dieser CMS und schaffen doch keine barrierenfreie Lösung. Dennoch sehr interessant dieser Artikel, werde mir diesen Blog öfters mal anschauen.

mfg

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