Reine Formsache: Barrierefreie Formulare mit HTML, CSS & JavaScript

Eintippen, Knopf drücken, fertig: Diskussionen in Foren und Kommentare in Blogs, soziale Interaktion in Communities, das Hochladen eigener Inhalte in Videoportalen, Jobangebote und -gesuche in Stellenbörsen, Fahrplanauskünfte und Tickets bei der Bahn oder Bestellungen und Bezahlung in Online-Shops, ja sogar das Einstellen von Inhalten in Redaktionssystemen und Weblogs – all das funktioniert nur mit Formularen. In Zeiten des Mitmach-Webs werden Formulare immer wichtiger. Formulare sind die technische Basis interaktiver Angebote und die Grundlage der Kommunikation zwischen Anbietern und Nutzern einer Webseite. Weiterlesen …

News

16 Mai 2012

Hilfsmittel wie Screenreader können Überschriften nur verarbeiten, wenn sie wirkliche Überschriften sind und nicht nur großer fetter Text. Wie Sie diese auszeichnen zeigt die Technik PDF9: Bereitstellung von Überschriften, indem man Inhalte mit Überschriften-Tags in PDF-Dokumenten auszeichnet.

15 Mai 2012

Auch in PDFs können und sollten Sie Abkürzungen erklären, die den Lesern unbekannt sein könnten. Wie das geht zeigt die folgende Technik: PDF8: Bereitstellung von Definitionen für Abkürzungen per E-Eintrag für ein Strukturelement.

14 Mai 2012

Immer wieder findet man PDFs im Netz, die lediglich Scans eines ausgedruckten Textes sind – klar dass es da für Screenreader nicht viel vorzulesen gibt. Texterkennung (OCR) kann hier eine grobe Hilfe sein, um die Inhalte wenigstens etwas zugänglich zu machen: PDF7: Durchführung der OCR-Erkennung in einem gescannten PDF-Dokument, um echten Text bereitzustellen.

11 Mai 2012

Saubere und zugängliche Datentabellen gehen auch in PDF. Wie, das zeigt die Technik PDF6: Benutzung von table-Elementen für die Auszeichnung von Tabellen in PDF-Dokumenten.

10 Mai 2012

Auch in PDF-Formularen sollten Sie Pflichtfelder unbedingt kennzeichnen. Wie Sie dies erreichen zeigt die Technik PDF5: Kennzeichnung erforderlicher Formular-Steuerelemente in PDF-Formularen.

09 Mai 2012

Alles was beim Vorlesen nur stören würde, weil es wirklich rein dekorativ ist und keine Informationen transportiert, sollte auch in PDFs so versteckt werden, dass es von Screenreadern ignoriert werden kann: PDF4: Ausblenden dekorativer Bilder mit dem Artifact-Tag in PDF-Dokumenten.

08 Mai 2012

Wie in CSS-Layouts kann man auch in PDFs die Reihenfolge innerhalb eines Dokuments frei bestimmen. Wichtig dabei ist, dass die Abfolge des Inhalts sinnvoll ist und dem Textfluß entspricht. Wie das geht zeigt die Technik PDF3: Sicherstellen der korrekten Tab- und Lesereihenfolge in PDF-Dokumenten.

07 Mai 2012

Lesezeichen sind wichtig für den besseren Überblick in PDFs, besonders in längeren Dokumenten. Wie sie diese anlegen zeigt die WCAG-Technik PDF2: Erstellung von Lesezeichen in PDF-Dokumenten.

04 Mai 2012

Wie im letzten Blogpost angekündigt veröffentlichen wir die frisch ins Deutsche übersetzten PDF-Techniken zur Umsetzung der Vorgaben aus den WCAG 2.0. Den Anfang macht die Technik №1 mit dem Thema Alternativ-Texte für Bilder: PDF1: Textalternativen auf Bilder anwenden mit dem Alt-Eintrag in PDF-Dokumenten.

03 Mai 2012

Glaubt man unseren Statistiken, so ist das Thema »Barrierefreie PDF« einer der Suchbegriffe, der mit den meisten Traffic auf dieses Angebot und die bereitgestellten Anleitungen bringt. Was nicht weiter verwunderlich ist, angesichts der schieren Masse an PDFs, die täglich im Web veröffentlicht werden. Hinzu kommt, dass die Produktion barrierefreier PDF nicht gerade einfach ist, wenn man die falschen Werkzeuge benutzt oder keinen geeigneten Workflow beachtet. Und selbst mit den geeigneten Werkzeugen ist die Bearbeitung oftmals wenig intuitiv und die Programme sind nicht unbedingt frei von Bugs (so kann Acrobat Professional auch in der neuesten Version immer noch kein Undo für viele Operationen).

Grund genug, sich mal die PDF-Techniken anzusehen, die Adobe als Ergänzung zu den Web Content Accessibility Guidelines 2.0 (WCAG2) beigesteuert hat und die Autoren helfen sollen ihre Inhalte auch jenseits von HTML & CSS barrierefreier zu machen. Anfang diesen Jahres wurden diese auf den Seiten der Web Accessibility Initiative des W3C veröffentlicht und wir haben diese nun ins Deutsche übersetzt.

Den Anfang macht heute die Einleitung zu den PDF-Techniken; die eigentlichen Techniken (insgesamt 23 an der Zahl) folgen dann in loser Folge. Die Aktualisierung und Erweiterung dieser unterstützenden WCAG-Dokumente ist ein laufender Prozess und wir freuen uns über Ihre Beiträge und Verbesserungsvorschläge in den Kommentaren.

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Artikel

Das Web ist an seiner Basis so gestaltet, dass es für alle Menschen nutzbar ist, unabhängig von ihrer Hardware, Software, Sprache, Kultur, Ort, physischen oder kognitiven Fähigkeiten. Wenn eine Website dieses Ziel erfüllt, dann ist sie zugänglich für ein breitestmögliches Spektrum an Menschen mit unterschiedlichsten Fähigkeiten zu hören, zu sehen, zu verstehen oder sich zu bewegen …

Weiterlesen: Einführung in Barrierefreiheit

Für wen sind die WCAG? Was steht in den WCAG 2.0? Welche WCAG 2.0 Dokumente für welche Zwecke? Wie unterscheiden sich die Versionen WCAG 1.0 und 2.0? Wie erfüllt man WCAG 2.0?

All diese Fragen beantwortet WCAG 2.0 im Überblick

Die Verwendung von Lightboxes ist aus dem Internet und der Web2.0-Welt eigentlich kaum noch wegzudenken, zu weit verbreitet scheint ihre Verwendung – zur Freude und zum dem Ärgernis der Nutzer. Wir zeigen die gängigen Probleme aus Sicht der Nutzer und stellt den Prototypen einer zugänglichen Lightbox vor:

Untersuchung zur Barrierefreiheit von Lightboxes
Materialsammlung Barrierefreie Lightboxes

Flugpause

Die BIENE legt eine Flugpause ein. Wir werden den Wettbewerb zur Förderung barrierefreier Online-Angebote fortsetzen. Das Thema Barrierefreiheit ist und bleibt für die Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen ein wichtiges Thema und auch der Wettbewerb ist eines der erfolgreichsten und wichtigsten Projekte für die Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen. Wir wollen uns für die Konzeption des nächsten Wettbewerbes aber ein wenig Zeit nehmen, um ihn grundsätzlich zu überdenken. Weitere Informationen zu unseren Überlegungen werden wir Ihnen zu gegebener Zeit hier mitteilen.

Studie zu barrierefreiem Internet belegt: Menschen mit Behinderung nutzen das Internet und Web 2.0 überdurchschnittlich. Leichte Sprache ist wichtig.
Menschen mit Behinderung nutzen das Internet öfter als Menschen ohne Behinderung. Das geht aus der ersten umfassenden Studie zum Nutzungsverhalten von Menschen mit Behinderung im Auftrag der Aktion Mensch hervor. Während der durchschnittliche Bundesbürger an 5,1 Tagen die Woche ins Netz geht, besuchen die hier befragten Nutzer mit Behinderung rund 6,5 mal in der Woche das World Wide Web. Menschen mit Behinderung übernehmen damit eine Vorreiterrolle bei der Aneignung und Nutzung von Web 2.0-Anwendungen …

Weitere Infos im Pressezentrum der Aktion Mensch,
Download der Studie: Studie_Web_2.0.pdf (barrierefreies PDF, ca. 6,3 MB)

Deutsche Übersetzung von »Understanding WCAG 2.0« – »WCAG 2.0 verstehen« ist ein Leitfaden zum besseren Verständnis und zur praktischen Anwendung der von uns ins Deutsche übersetzten offiziellen Richtlinien für barrierefreie Webinhalte (WCAG) 2.0. Dieses Dokument stellt einen erweiterten Kommentar zu jeder Richtlinie und jedem Erfolgskriterium bereit. Damit wird der Zusammenhang zwischen den Richtlinien und Erfolgskriterien deutlich. Die neue Serie ergänzt die Dokumente, die Anbieter und Entwickler von Websites bei der Implementierung der WCAG 2.0 unterstützen.

Weiterlesen: WCAG 2.0 verstehen – Ein Leitfaden zum Verständnis und zur Implementierung der Richtlinien für barrierefreie Webinhalte 2.0.

Die Übersetzung der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG2.0) durch eine international besetzte Arbeitsgruppe unter Leitung von Aktion Mensch im vergangenen Jahr war nur der erste Schritt. Wichtige begleitende Dokumente wurden ebenso übersetzt, um dadurch das Verständnis der Richtlinien und ihre Umsetzbarkeit im deutschsprachigen Raum zu fördern. Die Übersetzungen finden Sie unter: www.einfach-fuer-alle.de/wcag2.0

Weitere Informationen:
Deutsche Übersetzung der WCAG 2.0 veröffentlicht …

Wenn Sie eine lange Diskussion unter Webentwicklern lostreten wollen, dann müssen Sie nur mal in einem Forum oder bei Twitter die Frage stellen, ob man mehr als eine <h1> pro Seite verwenden darf, und wenn ja, wofür. Danach können Sie sich entspannt zurücklehnen und Wetten auf den Zeitpunkt abschliessen, an dem die Diskussion vollends aus dem Ruder läuft.
Dabei findet die ganze Diskussion nur deshalb statt, weil es historisch bedingte Lücken in der HTML-Spezifikation gibt. Warum das so ist, wo diese Lücken sind und wo sie herkommen, was man dagegen machen kann und wie das Thema in Zukunft aussehen wird zeigt der Artikel:

»Passende Überschrift hier einsetzen«

Für Webentwickler bedeutete die Umstellung von Tabellen auf CSS, dass sie alte Gewohnheiten vergessen mussten. Sämtliche Techniken und Kniffe aus den Zeiten von Layout-Tabellen sind scheinbar ›verlernt‹. Das richtige Umsetzen echter Datentabellen erfordert jedoch eine Rückbesinnung: man muss sich wieder mühsam in die Spezifikationen einlesen und in das Tabellenmodell von HTML hineindenken.

Wie man tabellarische Daten so aufbereitet, dass sie nicht nur hübsch aussehen, sondern auch mit den assistiven Programmen von Menschen mit Behinderung optimal nutzbar sind erfahren Sie in unserer neuen Serie:

»Benimmregeln für Datentabellen«

EfA-Special:
Barrierefreie PDF-Dokumente

»Checkliste: barrierefreie PDF-Dokumente« – eine kurze Einführung in die Erstellung barrierefreier PDF-Dokumente mit Tipps für verbesserte Arbeitsabläufe, damit diese für eine Vielzahl von Nutzergruppen zugänglich aufbereitet werden können. Diese Anleitung gibt es auch als barrierefreie PDF-Version zum Download:
Checkliste-Barrierefreies-PDF.pdf

Was es bei der Erstellung zugänglicher PDF-Dokumente zu beachten gilt beschreibt der Artikel von Jan Hellbusch:
»Gestaltung barrierefreier PDF-Dokumente«;

Alles über den Stand der Barrierefreiheit bei PDF-Dokumenten finden Sie in einem Artikel von Joe Clark:
»Fakten und Meinungen zur Barrierefreiheit von PDF«.

Wenn Sie ältere Versionen der Software einsetzen, können Sie auch mit dieser brauchbare Resultate erzielen:
»PDF-Dokumente barrierefrei – lesbar für Alle«

Seit Juli 2002 gibt es die BITV des Bundes, die in vielen Bundesländern in geltendes Recht übernommen wurde. Mittlerweile sind sämtliche in der Bundes-BITV gesetzten Fristen abgelaufen und das Web hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch weiterentwickelt.
Grund genug, sich die Verordnung nochmals genau anzusehen und zu überlegen, was sich bewährt hat und was nicht. Dazu betrachten wir die einzelnen Punkte der BITV erneut, bewerten die Umsetzbarkeit der Anforderungen 1-14 und stellen leicht nachvollziehbare Beispiele von typischen Barrieren und Techniken zu deren Vermeidung vor: »BITV Reloaded«.

Alles weitere zur BITV:

In den Richtlinien zur Barrierefreiheit finden sich viele Vorgaben zur geräteunabhängigen Bedienung. Üblicherweise wird darunter die Bedienung ohne Maus, also per Tastatur oder anderen Eingabegeräten verstanden. Dabei geht es nicht nur um technische Aspekte, sondern auch um die Gestaltung der Interaktion und das visuelle Feedback für den Nutzer. Im Artikel möchten wir einige Lösungen zeigen, mit denen Sie mit einfachsten Mitteln und im Idealfall ohne Eingriff in den HTML-Code einer Site ein ›mehr‹ an Zugänglichkeit für Nutzer mit motorischen Behinderungen erreichen können.

»›Oops, wo bin ich?‹ – Ein Herz für Tastaturnutzer«

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Flash MX und die WCAG-Richtlinien
Der Artikel geht der Frage nach, wie sich die BITV auf Flash anwenden lässt…
Textversion = Barrierefrei?
Immer wieder taucht der unsinnige Vorschlag auf, eine Nur-Text-Version anzubieten und schon sei man barrierefrei…